Hedge Fonds wetten auf Abwertung des Euro


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Hedge Fonds wetten offenbar auf eine Abwertung des Euro. Jim Rogers behauptet, dass das Drucken von Geld in der Vergangenheit immer außer Kontrolle geraten sei. Außerdem solle Griechenland endlich pleite gehen. Sind Staatsanleihen sicher? Mark Faber sagt „Nein“, Alan Greenspan sagt „Ja“.

Nach Informationen des Société Générale Headge Fund Watch beginnen Hedge Fonds derzeit weltweit im großen Stil auf eine Abwertung des Euro zu wetten. Dies berichtet die Finanzzeitung Business Insider. Der Euro steht bei rund 1,30 Dollar und der EUR/USD-Chart ähnelt dem aus 2010, als der Euro von über 1,50 Dollar auf 1,19 absackte. Hedge Fonds shorten angeblich auch das britische Pfund sowie Erdgas, kaufen jedoch Erdöl und den japanischen Yen.

Jim Rogers schrieb an Heilig Abend in einem Beitrag in seinem Blog, dass Regierungen in der Vergangenheit immer wieder versucht hätten, Probleme durch Abwertung der Währung zu lösen, doch sei dies ohne Ausnahme immer außer Kontrolle geraten. Zwar würden die Menschen dadurch kurzzeitig entlastet, doch stehe am Ende immer eine hohe Teuerung, hohe Zinsen und ernste Probleme. Und wenn die Inflation erst einmal außer Kontrolle geraten ist, dann ist es sehr schwer, diese wieder in den Griff zu bekommen, so der Star-Ökonom. „Europa hat große Fehler Fehler gemacht. Man sollte Griechenland nun pleite gehen lassen, sich neu organisieren und von vorne anfangen.“



Auch Mark Faber ist der Auffassung, dass man Griechenland hätte pleite gehen lassen müssen. Für die Zukunft sei er „ultra-bearish“. Die meisten Menschen könnten sich glücklich schätzen, wenn sie in fünf Jahren noch 50% ihres Vermögens besitzen. Allein in Deutschland hätten Investoren seit dem Jahr 1900 drei Mal alles verloren. Es habe den Ersten Weltkrieg gegeben, die Hyperinflation und den Zweiten Weltkrieg. Zum Thema Gold sagte er, dass er die Befürchtung habe, dass die Regierung auf die Idee kommen könnte, es den Menschen wegzunehmen. Was Faber am meisten hasst? Natürlich Staatsanleihen.

Der ehemalige US-Notenbank-Chef Alan Greenspan bezeichnete (US-)Staatsanleihen in einem Interview mit dem Nachrichtensender CNBC jedoch als „sehr sicher“, da die Federal Reserve so viele Dollars drucken kann, wie sie möchte. Na dann.

httpv://www.youtube.com/watch?v=q6vi528gseA

4 Kommentare

  1. Aufkauf von 30% der Eurostaatsanleihen durch die EZB kann sehrwohl einen Lösung sein.

    Wenn die EZB neue, langfristige, zinslose Staatsanleihen, Laufzeit größer 25 Jahre, aufkauft und diese dann im Safe 25 Jahre lang wegsperrt, kann damit die Staatsverschuldung de facto erheblich reduziert werden. (Nach 25 Jahren kann man diese Forderungen abschreiben, ohne irgendwelche wirtschaftliche Folgen).

    Aufgrund der wirtschaftlichen Größe der EU könnte dies sogar keinerlei negative Folgen haben, ähnlich wie Greenspan für die USA argumentiert. Noch dazu ist die Realwirtschaft der EU erheblich leistungsfähiger als die USA.

    Es ist höchste Zeit diese Lösung endlich seriös zu prüfen.

    Natürlich werden dann die Investoren wesentlich geringere Erträge aus EU-Staatsanleihen und der geringeren Staatsverschuldung erzielen. Gibt man jedoch weiterhin den Profit-Forderungen der Investoren nach, dann wird die EU zerstört.

  2. Es gibt keinerlei „Lösung“ gegen die Exponentialfunktion des Zinseszinses. Jede Rakete, die aufsteigt, fällt irgendwann mit Bremsfallschirm zur Erde zurück oder verglüht. Oder die Rakete verschwindet im Nirvana des Weltraumes, wo es keine Atemluft gibt. Und dann?

    Das ganze System ungedeckter Werte und Wetten ist bereits außer Kontrolle geraten. Deshalb hilft nur das kontrollierte Explodieren der Finanzbombe wie bei einer Bombe aus dem zweiten Weltkrieg, die irgendwo gefunden wurde, aber nicht entschärft werden kann.

    Es gibt keine Alternative zu einer Wirtschaft mit gedeckten Werten. Die Weltbevölkerung durch einen Vorfall, der nicht untersucht werden darf um 6.000.000.000 Menschen zu reduzieren, würde die Menschheit für mindestens ein Jahrhundert traumatisieren.

    Weniger Ausgeben, als eingenommen wird !
    Staatsquote von 50 Prozent runter auf 10 Prozent !
    Keine Subventionen und keine Steuervorteile !
    Nur noch Umsatzsteuer !
    KEINEN ZINSESZINS MEHR !
    NUR NOCH EINFACHEN ZINS !

    Um diesen Schnitt zu schaffen, müssen aus allen Verpflichtungen die Zinseszinsen durch einen einfachen Zins über die gesamte bisherige Laufzeit ersetzt werden.

    Damit bleiben die Werte der Armen erhalten, aber die Ansprüche derer, die sowieso schon mehr Geld haben, als zum Überleben gebraucht wird, verfallen. Kriege, Währungsreformen und Inflationen gehen immer auf Kosten Aller und vor allem Unbeteiligter!

  3. nun schön ihr KLUGEN,ihr da drausen was nun was machen wier dummen?
    ich frage euch warum giebt es nicht einen der supergescheiten mal end
    lich sein jurastudium um das gegenteil ihrer überzeugung in ein
    gegenteil der verdammten politik der us politik umzukehren?es ist
    das verdammte geld.es giebt so viele,aber sie werden von unseren
    medien ausgeschaltet.es giebt sie gottseidank noch die BLOGGER.
    euer ronon

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