Großbritannien ist mit 1000% des BIP verschuldet


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Eine Studie hat ergeben, dass Großbritannien das Land mit den höchsten Schulden der Welt ist. Rechnet man öffentliche, private und sonstige Schulden zusammen, ergibt sich eine Summe in Höhe von fast 1000% des Bruttoinlandsprodukts Großbritanniens.

Der Datendienst Haver Analytics (gefunden: hier) hat in einer repräsentativen Studie errechnet, dass Großbritannien das am höchsten verschuldete Land der Welt ist, wenn man alle vorhandenen Schulden addiert.

Zur bereits enorm hohen privaten und staatlichen Verschuldung kommt im Falle Großbritanniens noch der gigantische Finanzsektor hinzu. Müsste die britische Regierung im Falle einer Schieflage für den Finanzsektor einspringen, wie es beispielsweise in Island oder Irland der Fall war, würde dies den Staatshaushalt sprengen. Erstaunlicherweise steht Großbritannien somit viel schlechter da als die Schuldenkönige Japan oder die USA. Ebenfalls interessant ist hierbei, dass vermeintlich solide Staaten wie Schweden, Norwegen oder die Schweiz zwar relativ geringe Staatsschulden, dafür aber hohe Schulden im Finanzsektor aufweisen. Ein ausgeglichener Staatshaushalt muss demnach nicht unbedingt etwas mit den Risiken zu tun haben, die auf den Schultern der Steuerzahler lasten.

Das Volumen des britischen Bankensystems übersteigt das britische Bruttoinlandsprodukt laut einem älteren Bericht der Financial Times um das Vierfache. Würden britische Banken also in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, könnte das eine Katastrophe für die britischen Finanzen bedeuten. Hinzu kommt, dass das Handelsdefizit Großbritanniens immer größer wird und sich derzeit auf einem Rekordhoch befindet, wie der Guardian berichtet. Allein im September 2011 wurden für 10 Milliarden Pfund mehr Waren importiert als exportiert.

Jede Menge Alarmsignale und kaum ein Hoffnungsschimmer lassen somit nur einen Schluss zu: Großbritannien befindet sich im Sturzflug und ist zusammengefasst eine der am stärksten gefährdeten Volkswirtschaften der Welt. Ändert sich nicht grundsätzlich irgendetwas, könnte den Briten und deren Wohlstand großes Unheil drohen. Um es milde auszudrücken. Bleibt nur zu hoffen, dass die britische Regierung nicht auf die Idee kommt, an Erfolgsgeschichten wie den Krieg gegen Libyen anzuknüpfen.


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4 Kommentare

  1. Deshalb wollten sie auch ums Verrecken keine Transaktions-Steuer, wie von Merkel angedacht. Klar, es fügt sich logisch zusammen.

  2. Eine andere Möglichkeit, als „an Erfolgsgeschichten wie den Krieg gegen Libyen anzuknüpfen“ werden die Briten nicht haben. Also schnallt euch schon mal an und zieht den Kopf ein. Es dürfte keine 5 Jahre mehr dauern bis die Welt brennt.

  3. Was zu erwarten war, in GB wird so gut wie nichts mehr produziert. Der Staat zentralisiert sich in Richtung London als „Handelszentrum“ und die restlichen Städte sind wahr. vom Aussterben bedroht. Da kann man lange sagen, dass die Dienstleistung das wichtigste Segment einer Wirtschaft ist, wenn man schlussendlich 10 Milliarden mehr Pfund an Importen in einem Monat hereinbekommt. Mal gespannt wie lange die Geschichte noch braucht!

  4. Ich kann aus dem angegebenen Link nicht die Rechenmethodik erkennen. So sage ich: wer Katastrophenmeldungen liebt, sollte einen GB- Gedenkaltar neben denen anderer EU- Länder aufbauen.

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