Gold und Silber in der DDR


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Da die sozialistische Partei „die LiNKE“, auch berüchtigt unter ihrem früheren Namen „SED“, immer mehr an Fahrt gewinnt und möglicherweise einen starken Teil in der neuen Regierung ausmachen wird, sollte man ernsthaft darüber nachdenken, wie man sein Erspartes vor Umverteilung und Besteuerung schützt.

Kein Papier, sondern echtes Geld: Gold und Silber

Werfen wir dafür einen kurzen Blick in die Vergangenheit, als die SED in einem Teil Deutschlands die Regierung stellte. In der DDR wurden die Lebensmittelpreise festgeschrieben, technische Geräte waren verhältnismäßig teuer.

Ein Fernseher kostete gut und gerne den Monatslohn eines Facharbeiters (Durchschnittseinkommen etwa 600 Mark pro Monat) oder mehr. Mieten bewegten sich im zweistelligen Bereich und waren demnach im Vergleich zu heute sehr günstig. Ein Brötchen kostete 5 Pfennige. Interessant ist auch die hohe Kaufkraft von Gold und Silber zu DDR-Zeiten. Gold war in der DDR nicht verboten, dafür aber nur im Tausch gegen Altgold erhältlich. Der Gegenwert für eine Unze Gold (31,1 Gramm) betrug 8000 Mark, was mehr als einem durchschnittlichen Jahreseinkommen entsprach. Ein gebrauchtes Stadthaus kostete 20.000 Mark, ein Haus mit einfacher Ausstattung lag bei 60.000 Mark. Für drei bis acht Unzen Gold konnte man sich also bereits Wohneigentum in bar leisten.

Der Ankaufspreis für ein Gramm Silber betrug 6,20 Mark. Rechnet man das auf eine Unze hoch, kommt man auf einen Wert von 192,82 Mark. Demnach entsprach das Einkommen eines Facharbeiters etwas mehr als drei Unzen Silber pro Monat.

Heute liegt die Unze Gold bei 680 Euro, also nicht einmal dem halben Monatseinkommen eines Facharbeiters. Die Unze Silber deckt mit 10,60 Euro gerade so 45 Minuten Arbeit ab. Sind unsere Arbeitsstunden demnach zu hoch bewertet? Oder Edelmetalle zu niedrig? Bemisst man die Arbeitsstunden an Immobilien, sieht es ähnlich aus wie in der ehemaligen DDR: Ein mittleres Haus kostet etwa 100 Monatseinkommen eines Arbeiters. Man beachte hier, dass man für ein Haus mit einfacher Ausstattung heute gut und gerne 200 Unzen Gold auf den Tisch legen muss (DDR: acht Unzen).

Wohin geht die Reise für uns wohlhabende Deutsche? In Anbetracht der tobenden Wirtschaftskrise und der Verlagerungen von zahlreichen Firmen nach Osteuropa und Asien könnte man ins Grübeln kommen. Ich schließe aus diesen ganzen Erkenntnissen, dass sich Immobilien (und auch Mieten) aufgrund der extremen Nachfrage durch großflächige Kreditvergabe in einer Blase befinden, zusätzlich halte ich westliche Einkommen für unnatürlich hoch. Ob das alles in Zukunft so bleiben wird? Ich als Nicht-Experte denke nicht, dass unsere westlichen Arbeitsstunden in den nächsten Jahrzehnten kaufkräftiger werden, daher beurteile ich Gold und Silber momentan als sehr günstig und sehe die aktuellen Kurse als eine echte Gewinnchance, selbst (oder gerade) im Falle einer eventuellen sozialistischen Regierung.

Dieser Artikel soll keine Anlageberatung darstellen, bitte fragen sie dafür einen der zahlreichen Finanzexperten. Die Quellen zu den Informationen sind im Text verlinkt und sind unverbindlich. Für weitere Infos, Erfahrungen oder Richtigstellungen zum Thema würden wir uns über einen Kommentar (s. unten) freuen.

2 Kommentare

  1. Hoffen wir das uns das erspart bleibt! Neben dieser wichtigen Aufklärungsarbeit hier auf dieser Seite müssen wir uch politisch al Einfluss gewinnen. Ich bin da über ronpaul-blog auf die Partei der Vernunft gekommen. Was haltet Ihr davon?

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