Die 700 Billionen Dollar Bombe


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Die von meinem Komplizen DJ Highfly und mir bereits 2006 in Musikform angekündigte Weltwirtschaftskrise ist im Jahre 2009 nun endlich in aller Munde. Banken gehen pleite, Menschen verlieren ihre Jobs, die Industrie bricht zusammen. Der Einzelhandel taumelt ebenfalls, als nächstes sind wohl Krankenhäuser dran, am Ende des globalen Kontratieff-Winters folgen die Staatsbankrotte.

Wie sagt man so schön?

„Eine Generation baut auf (Trümmerfrauen), eine Generation baut aus (unsere Eltern), eine Generation baut ab (wir)“.

Was sich aber noch viel schlimmer auswirken könnte als die aktuelle Bankenkrise, ist eine 700 Billionen Dollar schwere Derivate-Bombe (nicht wie irrtümlich oft falsch übersetzt 700 Milliarden, es handelt sich um US-Amerikanische „Trillions“ = Billionen), unreguliert und abseits des Börsengeschehens (OTC). Diese Derivate sind hochriskant, nicht mehr nachvollziehbar und vor allem in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs eventuell ein Genickbruch für unser Finanzsystem.

Zur bildlichen Vorstellung: Diese Summe in 20-Dollar-Scheinen übereinandergelegt enstpricht einem Turm von 3.420.000 km Hoehe, also fast der zehnfachen Entfernung Erde-Mond (vielen Dank an den kühlen Rechner aus dem Goldseitenforum).

Mit etwas Pech platzen diese Positionen Jahr für Jahr aufs Neue, dann wäre die Wirtschaftskrise der 1930er Jahre ein Spaziergang im Vergleich zu heute.

Arbeitgeberverbands-Präsident Dieter Hundt glaubt ja gücklicherweise an Aufschwung, da kann uns ja nichts mehr passieren. Hier noch ein tolles Video zum Thema „Aufschwung“:

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