Britische Wirtschaft schlimmer als in der Großen Depression


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Laut Ökonomen der Royal Bank of Scotland befindet sich die britische Wirtschaft im schlechtesten Zustand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1830. Eine Erholung sei nicht in Sicht, da ein Großteil der Welt vor ähnlichen Problemen stehe.

Schlimmer geht's nimmer, sagen Ökonomen der RBS
Schlimmste Depression aller Zeiten, laut RBS

Die führende britische Zeitung The Telegraph berichtete am Samstag, dass Großbritannien heute vor „sehr, sehr ernsten Schwierigkeiten steht“. Demnach ist die Wirtschaft im Jahr 2012 überhaupt nicht gewachsen, und Ökonomen der Royal Bank of Scotland setzen sogar noch einen drauf und behaupten, dass die vergangenen vier Jahre die schlechteste wirtschaftliche Leistung produziert hätten. Und zwar nicht erst seit der Nachkriegszeit, sondern seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1830.

„Es ist die schlimmste wirtschaftliche Entwicklung, mindestens seit 1830“, sagte Stephen Boyle, ökonomischer Leiter der Royal Bank of Scotland. „Schlimmer als in den 1920er Jahren und schlimmer, als während der Großen Depression.“ Weiter führte er aus, dass es für die britische Wirtschaft schwierig werden dürfte sich zu erholen, da ein Großteil der Welt vor ähnlichen Problemen stehe. „Anders als in anderen Rezessionen [wie in den 1980er und 1990er Jahren], betrifft diese Krise heute die ganze Welt und darum gibt es es keine schnelle und einfache Möglichkeit, da wieder herauszukommen.“

Nicht nur unabhängige Journalisten und Blogger warnen seit Jahren vor dieser Krise und sagen, dass sich diese schlimmer entwickeln könnte als die Große Depression der 1930er Jahre, wovon die meisten Bürger in Industrienationen bis heute nur wenig mitbekommen, sondern auch bekannte Namen wie Milliardär George Soros, die Star-Ökonomen Joseph Stiglitz und Paul Krugman, Fed-Chef Ben Bernanke, dessen Vorgänger Alan Greenspan und auch dessen Vorgänger Paul Volcker. Hinterher kann niemand mehr behaupten, er sei nicht gewarnt worden.