Assad sendet „Légion d’honneur“-Auszeichnung an Frankreich zurück


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Syriens Präsident Assad hat die Légion d’honneur-Auszeichnung, die ihm im Jahr 2001 von Frankreich verliehen wurde, nach Paris zurückgeschickt. Für ihn sei es keine Ehre, eine Auszeichnung von einem Sklavenstaat der USA zu tragen.

Assad Légion d'honneur
Assad Légion d’honneur, Bild: Gegenfrage.com

Syriens Präsident Bashar al-Assad schickt die prestigeträchtige Ehrenlegion-Auszeichnung (Légion d’honneur), die Präsident Bashar al-Assad im Jahr 2001 von Frankreichs Präsident Jaques Chirac verliehen wurde, nach Paris zurück.

Dieser Schritt folgt den Angriffen der Vereinigten Staaten, Großbritanniens und Frankreichs auf das arabische Land. Assad ließ Paris ausrichten, dass er keine Auszeichnung von einem „Sklaven Amerikas“ tragen wolle. In einem Tweet am Donnerstag schrieb das Büro des Präsidenten:



„…Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten hat die Auszeichnung in die Französische Republik zurückgesendet….“. Der Preis sei an die rumänische Botschaft in Damaskus, die auch französische Interessen vertritt, überreicht worden, um ihn nach Frankreich zurückzuschicken. Eine Assad nahe stehende Quelle sagte:

„Es ist keine Ehre für Präsident Assad, eine Dekoration zu tragen, die von einem Sklavenstaat stammt, der den Vereinigten Staaten hinterherläuft, die Terroristen unterstützen und gegen die grundsätzlichsten Normen und Prinzipien des internationalen Rechts verstoßen.“

Ehrenlegion-Auszeichnung

Die Ehrenlegion-Auszeichnung (franz.: Légion d’honneur, engl.: Legion of Honor) ist die höchste Auszeichnung Frankreichs. Diese wurde Assad im Jahr 2001 vom ehemaligen Präsidenten Jacques Chirac verliehen, kurz nachdem er nach dem Tod seines Vaters Hafez al-Assad die Macht übernommen hatte.

Das Büro des französischen Präsidenten Emmanuel Macron sagte am Montag, dass „ein Disziplinarverfahren für den Abzug der Ehrenlegion (Légion d’honneur) im Gange ist“. Am 14. April führten die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich eine Reihe von völkerrechtswidrigen Raketenangriffen auf Syrien durch.

Begründet hatte man den Angriff mit einem angeblichen Chemiewaffeneinsatz, der aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit niemals stattfand. Washington und seine Verbündeten beschuldigten Damaskus für den mutmaßlichen Angriff. Gleichzeitig traten westliche Medien eine reißerische Propagandakampagne los.

Die syrische Regierung wies die Vorwürfe nachdrücklich zurück und forderte die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) auf, eine Untersuchungskommission für Ermittlungen zu entsenden.

Quellenangaben anzeigen
xinhua, britannica, france24, presstv

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