2011, kein gutes Jahr für "systemrelevante Banken"?


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Die Aktienkurse sogenannter „systemrelevanter Banken“ schmierten im scheidenden Jahr 2011 ordentlich ab. Zudem vertrauen die Europäer immer weniger der Gemeinschaftswährung: Laut einer Umfrage rechnen 39% der Befragten mit einer „apokalyptischen Endphase“ für den Euro.

Es war kein gutes Jahr für die Aktienkurse sogenannter „systemrelevanter Banken“. Obwohl die Europäische Zentralbank, die Federal Reserve sowie die Bank of England Geld druckten (Anleihen kaufen = Geld drucken) und an den Märkten herumtricksten bis die Ohren schlackerten, fielen die Aktienkurse de facto ins Bodenlose. Einer der Gründe dafür ist wohl das Misstrauen der Investoren in Länder wie Griechenland, Portugal, Spanien oder Italien, deren Anleihen sich in den Büchern der Banken befinden. Man fragt sich gelegentlich, warum eine Bank „systemrelevant“ sein soll, wie man es die Bevölkerung glauben lassen möchte. Warum hat man mit den Billionen Rettungs-Euros,  -Pfund und -Dollar nicht einfach die Kontoinhaber ausbezahlt und alle Banken geschlossen? Wo ist das ganze verlorene Geld überhaupt hin?

Im Folgenden die Kursverläufe des Jahres 2011 einiger sogenannter „systemrelevanter Banken“, denen man Milliarden in den Rachen geworfen hat, sei es in Form von Steuern oder Inflation.



  • BofA: -60.38%
  • Citi: -44.76%
  • Goldman Sachs: -46.41%
  • JPMorgan: -23.03%
  • Morgan Stanley: -45.24%
  • RBS: -50%
  • Barclays: -34.32%
  • Lloyds: -63.02%
  • UBS: -29.33%
  • Deutsche Bank: -28,55%
  • Crédit Agricole: -56.04%
  • BNP Paribas: -37.67%
  • Société Générale: -59.57%
  • Commerzbank: -76.94%

… um nur die wichtigsten zu nennen. Nicht ganz klar ist dem Schreiber dieses Beitrags, warum man überhaupt Aktien von Banken kaufen soll mit Eigenkapitalquoten von 4% und weniger (Bsp. Commerzbank 2010: 3,70 %). Ach ja richtig: uns fragte ja niemand. Man nennt es dann im Fachjargon „verstaatlichen“ oder „retten“.

Der Nachrichtensender PressTV befragte 5’180 Europäer zur Eurokrise. 2’051 bzw. 39% der Befragten glauben, dass die Krise in der Eurozone bald in eine apokalyptische Endphase eintreten wird. 24% der Befragten sind der Meinung, dass die Krise den alten Kontinent in zwei Teile aufspalten wird, der eine Teil unter der Kontrolle Deutschlands und der andere unter der Kontrolle Großbritanniens. 20% sagten, dass die Krise die gesamte Welt in eine anhaltende wirtschaftliche Rezession stürzen wird.

Klaus Regling, Leiter des EFSF, sagte kürzlich, dass die zur Rettung eingesetzten Mittel für krisengeschüttelte Euroländer in Höhe von gehebelten 1000000000000 (1 Billion) Euro bereits aufgebraucht seien. Wie heißt es so schön: „Guten Rutsch“?

4 Kommentare

  1. Commerzbank -80%? Dieser Schweinestall ist immer noch viel zu teuer !!!! Wer braucht überhaupt Banken? Ein Zentralcomputer würde reichen und alle 500 Meter ein Automat, wo man Bargeld abheben und einzahlen kann (wie Zigaretten- oder DVD-Automaten z.B.). Den klassischen Bankberater braucht kein Mensch mehr!

  2. in Fort NIX oder Fort NOX,ist doch schon egal,unser gold ist allemal
    dort.ich wollte blos sagen mier ist einfach so schlecht,nach der
    ansprache von merkel.die politik dieser regierung kotzt mich nur noch
    an,wann kommt endlich(kein mesias)sondern mal ein MENSCH der diese
    verbrecherbande zum teufel jagt.ich werde wohl bis ans ende der tage
    warten müssen.

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