Ewiges Wachstum?
USA: Private Schulden auf Rekordhöhe


Krass!/USA

In den USA hat die Höhe der privaten Schulden ein neues Rekordhoch von 12,96 Billionen Dollar erreicht. Gleichzeitig sind die Bankguthaben der Amerikaner geschrumpft.

USA private Schulden 2017
USA private Schulden 2017, Bild: Gegenfrage.com

Die Verschuldung der privaten Haushalte in den Vereinigten Staaten belief sich im letzten Quartal auf 12,96 Billionen Dollar. Ein neuer Rekord, schrieb die Federal Reserve Bank von New York am Dienstag.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Die Schulden stiegen im dritten Quartal um 116 Milliarden Dollar bzw. um 0,9% gegenüber dem zweiten Quartal. Sie übertrafen das Rekordhoch aus dem Krisenjahr 2008 sogar um satte 280 Milliarden Dollar. Das Hoch aus dem Jahr 2013 wurde sogar um 16,2 Prozent getoppt.

Die hohen Schulden, die die USA damals in die bis heute anhaltende Schuldenkrise rutschen ließen, sind also nicht nur immer noch da, sondern sogar noch viel höher als seinerzeit. Hypothekenschulden stiegen im Laufe des zweiten Quartals 2017 um 52 Milliarden Dollar. Kreditkartenschulden erhöhten sich um 3,1 Prozent.

Schulden für Autos stiegen um 1,9 Prozent, Studienkredite ebenfalls um 1 Prozent. Gleichzeitig gingen die Guthaben auf Bankkonten um 0,9 Prozent zurück. Auch die notleidenden Kredite, also Schulden, die nicht mehr bedient werden, sind deutlich gestiegen, in erster Linie im Falle von Subprime-Autokrediten, wird die NY Fed von Newsmax zitiert.

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newsmax

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