US-Luftangriffe in Afghanistan „deutlich“ erweitert – Pentagon


Afghanistan/Militär/USA

Nachdem Obama seinen Truppen im Januar neue Befugnisse gewährte, wurden die US-Luftschläge gegen den Islamischen Staat deutlich ausgeweitet.

F-15E Strike Eagle banks away from a tanker“ von (U.S. Air Force photo by Staff Sgt. Tony R. Tolley) – http://www.lakenheath.af.mil/shared/media/photodb/photos/040719-F-9032T-012.jpg. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

Im vergangenen Monat gewährte US-Präsident Barack Obama seinen Truppen weitreichende Befugnisse, um den Einsatz gegen den Islamischen Staat in Afghanistan zu erweitern, meldet Yahoo News. Die Gruppe habe zuletzt die in Afghanistan viel größeren Taliban „gewaltsam herausgefordert.“

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Bisher sei es nur erlaubt gewesen, die Gruppe unter bestimmten Umständen anzugreifen. Insbesondere in der Provinz Nangarhar seien die Luftangriffe nun „deutlich“ erweitert worden, so der Bericht. „Wir haben den Druck und die Zahl der Angriffe gegen Daesh in der Provinz Nangarhar in den vergangenen drei Wochen deutlich erhöht“, sagte Brigadier und US-Militärsprecher General Wilson Shoffner gegenüber Reportern. „Die Änderung der Befugnisse hat uns zusätzliche Flexibilität gegeben.“

Die Taliban selbst hingegen bezeichneten den IS in einem Statement aus Dezember 2015 als von Geheimdiensten gegründetes „Propaganda-Projekt“, das man größer erscheinen lasse, als es tatsächlich ist.

Dazu passend: „Ich verspreche Ihnen, dass falls unsere Truppen nicht zuhause sind bis ich Präsident bin, ist dies das erste, was ich tun werde. Ich werde unsere Truppen nach Hause holen. Wir werden diesen Krieg beenden. Darauf können Sie sich verlassen.“ Barack Obama, 27. Oktober 2007.

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