Spaniens Außenminister: Große Verluste durch Russland-Sanktionen


Politik/Russland/Spanien

Die Sanktionen gegen Russland durch die EU und die Konsequenzen daraus haben Spaniens Wirtschaft erheblichen Schaden zugefügt, insbesondere in der Landwirtschaft. Eine Lockerung des Embargos gegen Spanien kommt jedoch aktuell nicht in Frage.

Spanien in Alarmstufe Rot Bildquelle: Gegenfrage.com
Spanischer Stier
Bildquelle: Gegenfrage.com

„Die Sanktionen gegen Russland haben Spaniens Wirtschaft großen Schaden zugefügt“, sagte Spaniens Außenminister Jose Manuel Garcia-Margallo am Dienstag. „Wir verzeichnen große Verluste, vor allem in der Landwirtschaft“, gab er während einer Pressekonferenz an.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Nach Angaben Moskaus befindet sich der Handel zwischen Russland und Spanien durch die Haltung der Europäischen Union „in einer unruhigen Periode. So sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow, dass die Zusammenarbeit zwischen Russland und Spanien in vielen verschiedenen Bereichen völlig gestoppt worden sei. Der Warenumsatz sei erheblich eingebrochen, ebenso die Tourismusbranche.

Zuvor sagte Alexey Uljukajew, Russlands Minister für wirtschaftliche Entwicklung, dass das Lebensmittelembargo für Griechenland und Ungarn möglicherweise gelockert werden könne. Für Spanien stehe eine solche Option jedoch aktuell nicht im Raum, so Lawrow laut TASS.

Am 6. August 2014 hatte Russlands Präsident Wladimir Putin ein Gesetz über wirtschaftliche Maßnahmen unterzeichnet. Das Dekret trat am darauffolgenden Tag in Kraft, seither ist die Einfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Lebensmittel aus EU-Ländern verboten, welche Sanktionen gegen Russland im Zuge der ukrainischen Krise auferlegt hatten. Besonders betroffen sind südliche EU-Staaten, welche viel Obst und Gemüse exportieren.

10 Comments

  1. Macht nichts, dafür ist der Handel der USA mit Russland um 11% gestiegen; das gleicht es doch aus– oder?
    Nicht nur der deutsche Michel ist so dämlich sich von den USA vorschicken zu lassen, damit die Interessen der USA vertreten werden und auch deren Umsetzung bezahlt wird.
    Wie das eben bei Marionetten so ist.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  2. Gut, Helmut Joseph Weber, sehr gut.
    Das hatte RTdeutsch gebracht und kam noch am gleichen Tag in die Preussische Allgemeine (so etwa vor drei Wochen).
    Aber es ist nicht der „deutsche Michel“- ganz gewiss nicht.
    Wenn Obamas Statthalterin Merkel in Deutschland das Volk befragen würde, wäre die überzeugende Mehrheit gegen die Sanktionen.
    Weil das so ist, wird niemand befragt. Das etscheiden die noch nicht mal im Bundestag. Das entscheidet die Merkel und der Außenminister hinter verschlossenen Türen und behaupten dann, das sei alles alternativlos.
    Nur bei den Natotruppen für die Ukraine beginnt Berlin schüchtern zu bremsen. Natürlich völlig wirkungslos. Wenn der konventionelle Krieg dann über die Ukraine hinausgreift und der Einsatz von Nuklearwaffen in denkbare Nähe gerückt ist, dann behaupten unsere Statthalter, man hätte das alles nicht gewollt.

  3. tja liebe Spanier,
    dann müßt ihr den Transatlantikern Murksel & CO. mal in den Allerwertesten treten, am besten so feste, dass die davon fliegen. Übrigens, den größten anzunehmenden Volksverräter Gauck könnt ihr gleich mit abschießen.
    asta la vista baby

  4. Und wenn Putin schlau ist fängt er bald an -Auge um Auge!- die Freiheitsbewegungen in Europa, wie die der Basken und Katalanen, zu finanzieren und Waffen zu liefern.
    DANN lernen die, was „Verluste“ sind!

  5. Ich finde es schon bemerkenswert das die grosse EU mit 16 BIO € Bip gegenüber Russland mit nur 2,2 BIO BIP so abstinkt.
    Gut Russland guckt nacht neuen Ländern zum Handeln/Export.
    Aber gelingt es nicht dem tollen freien Westen/EU woanders ihr Zeugs loszuwerden?
    Ich meine Russland ist ja nicht der WirtschaftsNabel der EU.

  6. @ Florian Geyer

    Dann wäre der Krieg sofort da und weil die militärtechnisch weit unterlegenen
    Russen sich ihrer eigenen Schwäche bewusst sind, findet dieses Gedankenspiel nicht statt.
    Ich weiß natürlich, dass hier einige gleich rufen: Russland sei überlegen und erst noch die Chinesen!
    Das halte ich für dummes Zeug, welches von interessierter Seite in die Welt gesetzt wurde. Wenn daran etwas wäre, dann würden sich die USA weit vorsichtiger auf der Welt bewegen! Logisch, oder?

  7. Hallo Kono,
    wenn eine Partei seine Überlegenheit ausspielt, ist es AUS mit dem Planeten.
    Ein konventioneller Krieg ist nicht möglich, denn in diesem riesigen Land, würde alle 10 km nur ein Ami stehen.
    Und was diese Kiffer-Armee in den letzten Jahrzehnten zusammengebracht hat, hätten wir auch mit der Bundewehr erledigen können.
    Die Amis suchen verzweifelt Gründe, mit dem sie ihrem Volk erklären können, warum die USA bankrott sind.
    Die Amis haben nicht über 1 Milliarde DUM-DUM Geschosse gekauft, weil sie auf Wildschweinjagt gehen wollen. Sie rüsten damit die Heimatschutzbehörde wie eine Armee auf und bauen hunderte von Konzentrationslager für die eigene Bevölkerung.
    Mit den DUM-DUM Patronen darf man nicht auf Soldaten schießen, auf wen denn wohl.
    Das eigene Volk wird damit niedergemacht und der Rest eingesperrt.
    Da in Amiland ist Ende der Fahnenstange; bzw. das Ende ist schon zu sehen.

    Viele Grüße in die Runde
    H. J. Weber

  8. Zusammengefasst kann man feststellen: der Friedensnobelpreisträger Obama
    ist eindeutig auf dem Kriegspfad.
    Jetzt zündelt er in Südamarika (Venezuela), so dass sich China heute bemüßigt fühlte, beide Kontrahenten zur Mäßigung aufzurufen.

  9. Ja- genau Kuno, die USA waren seit der Gründung vor 239 Jahren, 222 Jahre im Krieg.
    Wer den Dollar nicht mehr nehmen will, wird ausgebombt, oder man zettelt Aufstände in dem Land an.
    Für die ganzen Kriegs-Verbrechen, die von den Amis in den letzten 50 Jahren begangen wurden, sind die Nazis in Nürnberg gehängt worden.
    Hätte die Flugzeugträger gehabt…

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  10. @ Jolex,
    deine Zahlen mögen zwar richtig sein, aber sie stellen das probelm nich richtig dar, welches nämlich da ist:
    der deutsche Mittelstand besteht überwiegend aus schwach kapitalisiserten Familienunternehmen, davon sind viele sog. Weltmarktführer mit sehr hohen Exportraten. U. a. sind da uch Unternehmen dabei, die in D NULL Geschäft machen, bsp. Maschinen, Anlagen, Aggregate, Apparate für Erdöl- oder Erdgasexploration. Die verkaufen viel nach Russland, Nahost etc. Der deutsche Mittelstand idt der Innnovationsmotor Arbeitsplatzanbieter in DE, nicht die großindustrie. Der wird mit den Sanktionen kaputt gemacht und die Großen lachen sich ins Fäustchen, weil sie dieses Unternehmen mit ihrem gigantischen KnowHow billig kaufen können und bei einem Kurs von 1 Dreckback = 1 Teuro ist das für die Usraelis auch noch ein SPottpreis.
    Nochmal ganz deutlich: EZB, diue deutsche Erika, der BundesFinanzkrüppel, der GAU verkaufen DE für billiges Geld an das usraelische Großkapital! Es geht um nicht mehr und nicht weniger!

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