Obama predigt Frieden und Sparsamkeit


Politik/USA

Obwohl US-Präsident Obama während seiner Amtszeiten ununterbrochen Krieg führte und die Staatsschulden verdoppelte, rief er während einer Rede vor Soldaten zu Frieden in Afghanistan und zu einer Schließung des „Schandflecks“ Guantanamo auf. Er bezeichnete das Straflager zudem als „Geldverschwendung“.

obama guantanamo afghanistan
Obama, Bildquelle: Deesillustration.com

Der scheidende US-Präsident Barack Obama sagte während einer Ansprache am Dienstag, dass die Vereinigten Staaten es nicht geschafft hätten, die Taliban in Afghanistan zu vernichten. Doch man habe durch Unterstützung der Regierung in Kabul dabei geholfen, die Jahre der Instabilität im Land zu beenden.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

„Ich will kein allzu rosiges Bild zeichnen. Die Lage in Afghanistan ist nach wie vor schwierig. Seit über 30 Jahren ist Krieg ein Teil des Lebens in Afghanistan. Die USA konnten die Taliban oder das Ende der Gewalt in diesem Land nicht beseitigen“, sagte Obama vor Soldaten in der MacDill Air Force Base in Florida, USA. „Was wir aber tun können, ist al-Qaida einen sicheren Hafen zu verweigern und die Afghanen zu unterstützen, die eine bessere Zukunft wollen. Aus diesem Grund haben wir nicht nur militärisch agiert, sondern eine Einheitsregierung in Kabul unterstützt“, fügte er hinzu.

Die USA begannen nach den Ereignissen am 11. September 2001 eine Antiterror-Operation in Afghanistan und später auch anderen nahöstlichen Staaten. Seither hat sich Zahl der Terroranschläge in der Region um 6.500 Prozent erhöht.

Guantanamo Bay eine „Schande“ und „Geldverschwendung“

Zudem zeigte er sich enttäuscht über darüber, dass das Militärgefängnis Guantanamo Bay noch immer nicht geschlossen wurde. Dies sei eine Schande und eine Geldverschwendung. „Wir haben auf Kuba hunderte Millionen Dollar verschwendet, um weniger als 60 Personen in einer Haftanstalt festzuhalten … Und ich werde auch weiterhin alles tun, um diesen Schandfleck unserer nationalen Ehre zu entfernen“, sagte Obama.

Präsident Obama sprach letztmals als Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte, ehe er sein Amt im Januar verlässt. In seinem Wahlkampf im Jahr 2008 versprach er eine Schließung des umstrittenen Gefängnisses. Entgegen seiner Ankündigungen sanierte und modernisierte er es jedoch für Millionen Dollar. Laut Weißem Haus existierten ohnehin niemals Pläne für eine Schließung des Straflagers.

Quellenangaben anzeigen
White House

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung

Dieser „Friedensnobelpreisträger“ war der Schlimmste von allen.
Donald Trump hat keine Chance den Friedensnobelpreis zu erhalten.
Aber er hat ihn tendenziell verdient, verglichen mit Obama.
Wie das Bertelsmann Fernsehen heute im Untertitel meldet, wünscht Trump keinen Regimewechsel mit Gewalt mehr.
Damit scheint für mich die Voraussetzung gegeben, zumindest mit Russland besser auszukommen.

Für die Kriegsverbrechen und für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die in Obamas Amtszeit begangen worden sind, sind in Nürnberg die Nazis gehängt worden.
Gegen die Fliegenden Schafotts, mit denen Obama nicht nur Tausende angeblicher Terroristen ohne Anklage, Möglichkeit der Anhörung, Verteidigung und Strafprozess ermordet (und die umher stehenden Unschuldigen oder Familienangehörigen gleich mit) waren Adolfs Sippenstrafen vergleichsweise human.
Unsere Bundeskanzlerin sollte einmal daran denken, dass in Deutschland noch Hundertjährige vor Gericht gestellt werden, weil sie verbrecherische Vernichtungsaktionen von Menschen dadurch unterstützt haben, weil sie in der Kleiderkammer eines KZs Sachen sortiert haben.
Was bekommt man dafür, wenn man Kriegsverbrecher damit unterstützt, von Deutschland aus Drohnenmorde zu begehen?

Ich als Deutscher schäme mich dafür, dass die Bundeskanzlerin der BRD solche Verbrecher unsere Freunde nennt und ihnen die Hände schüttelt.

Viele Grüße aus Andalusien
H. J. Weber

@ Helmut Josef Weber

Da stimme ich Dir hundertprozentig zu und fasse das alles in einem Satz zusammen:
Es sind immer die Verlierer die hängen müssen, denn die Sieger sitzen immer zu Gericht.

@Helmut Josef Weber
Wird wohl im Endeffekt nicht bei rauskommen, aber Schorsch Dabbelju Busch muss in Sachen Irak Krieg vor Gericht zu einer Anhörung

http://www.globalresearch.ca/breaking-george-w-bush-on-trial-saleh-v-bush-in-california-court-on-charges-of-crimes-of-aggression-against-iraq/5560800

wpDiscuz
Nach oben scrollen