Jugendarbeitslosigkeit lähmt Europäische Union


Eurozone/Krass!

Die anhaltend hohe Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union lähmt die Wirtschaft, doch auch die europäische Gesellschaft leidet unter der Krise. Unsoziales Verhalten und Kriminalität werden geschürt, auch die Selbstmordrate ist in vielen Ländern gestiegen.

Europäische Union

Inzwischen gibt es in der EU mehr als fünf Millionen Personen zwischen 18 und 25 Jahren, die weder in einem Beruf noch in einer Ausbildung beschäftigt sind. Diese Zahl springt sogar auf 14 Millionen, zählt man alle jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren. Diese Krise wurde im Europäischen Parlament diskutiert.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

In der EU gibt es derzeit mehr als zwei Millionen offene Stellen. Allerdings finden Arbeitgeber oft nicht die richtigen Leute, um die Stellen zu besetzen. Die Krise der Jugendarbeitslosigkeit zieht die gesamte Wirtschaft in der Eurozone nach unten, da Millionen junge Erwachsene keine Steuern bezahlen und zudem staatliche Leistungen beziehen. Doch nicht nur die Wirtschaft leidet unter den Folgen, sondern auch die Gesellschaft, da die Krise ein unsoziales Verhalten und Kriminalität schürt. Auch die Selbstmordrate ist in vielen Ländern in der Eurozone massiv in die Höhe gegangen. Suizid ist in einigen Ländern sogar die häufigste Todesursache von jungen männlichen Erwachsenen.

Nach einer neuen EU-Regelung müssen die Mitgliedsstaaten sicherstellen, dass junge Menschen binnen vier Monaten einen Job, eine Ausbildung oder ein Praktikum angeboten bekommen, nachdem sie ihre Ausbildung beendet haben oder arbeitslos werden.

Über die Hälfte aller Jugendlichen in Griechenland und Spanien sind ohne Beschäftigung, fast ein Viertel aller jungen Menschen in Europa hat keinen Job. Deutschland hat mit einer Quote von 7,5 Prozent die geringste Jugendarbeitslosigkeit.

5 Comments

  1. Es ist eben halt so ! Die Menschen werden überall mehr, aber nicht die Arbeitsplätze. Der ( globale ) Arbeitsmarkt hat sich so entwickelt, damit die Wirtschaft die meisten Gewinne abschöpfen kann, der Verlierer war und bleibt der Mensch.

  2. Ja, das hatten wir ja schon mal, und wenig zu Fressen auch.

    http://www.chroniknet.de/indx_de.0.html?article=769&year=1932

    Dann kam damals einer und der sagte er kann das ändern, man müsse ihn nur wählen. Dann hat der doch tatsächlich seine Wahlversprechen eingehalten.
    Auch für die Jugend hatte der Typ ein besonderes naturverbundenes Freizeitprogramm, welches nach dem Krieg in der DDR sogar kopiert wurde. Smartphone und facebook waren damals ja noch unbekannt.

    Nun muss zur Massen-Arbeitslosigkeit nur noch ECHTER HUNGER dazu kommen, dann haben Einwanderer aus Österreich wieder eine reelle Chance. So mancher alter deutsche Bürger aber auch, sofern er zuhause noch den alten grauen FÜHRER-SCHEIN in der Schublade hat. Vielleicht machen dann die Medien erneut den Richtungs-Schwenk. Im TV dann : Deutschland sucht den Super Führer (DSDSF)

  3. Also Jobs gäbe es ja genug, besonders im sozialen Bereich. Patienten und alte Menschen würden sich über mehr Menschen und Zeit freuen, aber dass Problem ist die Finazierung der Jobs, sprich Bezahlung !Kaum ein Land hat so viel Geld, dass sie solche Zukunfsberufe finanzieren können :/

  4. da hilft nur eines: weniger Arbeit für Alle bei vollem Lohnausgleich oder wer hat je gesagt, dass die Wertschöpfung allein dem Kapital zugute kommen muß?

    Übrigens: Wer jung ist, und einen Gesellenbrief hat, sollte auf H4 machen, denn mehr Geld gibt´s auch für die Arbeit als Geselle nicht! Kann ich nur empfehlen.

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