Ehemaliger Präsident:
Karzai: USA arbeiteten mit IS in Afghanistan zusammen


Afghanistan/Krass!/USA

Afghanistans früherer Präsident Karzai sagte in einem Interview, dass die USA mit dem Islamischen Staat in Afghanistan gemeinsame Sache machen.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
Islamischer Staat Hamid Karzai Afghanistan
Trump-Tower in Chicago, Bild: Gegenfrage.com

Afghanistans ehemaliger Präsident Hamid Karzai sagte, dass die USA mit dem IS in Afghanistan zusammengearbeitet haben. Washington erlaube der Gruppe, in Afghanistan Fuß zu fassen. „Meiner Ansicht nach ist der Islamische Staat unter der vollen [US] Präsenz und Überwachung durch Militär, Politik und Geheimdienste entstanden“, sagte er in einem Interview mit dem Fernsehsender Al Jazeera aus Katar.


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„Und zwei Jahre lang litt das afghanische Volk unter seinen Leiden und Schändungen. Nichts wurde unternommen“, fügte er hinzu. Die Gruppe begann knapp ein Jahr nach den weiträumigen Eroberungen im Irak und in Syrien im Jahr 2014 eine starke Präsenz in Afghanistan aufzubauen.

Insbesondere in der östlichen Provinz Nangarhar führte der IS heftige Angriffe durch. Karzai sagte, die US-Regierung unter Präsident Donald Trump nutzte den IS darüber hinaus als Vorwand, um im April 2017 eine riesige Bombe über Afghanistan abzuwerfen.

Die größte nicht-nukleare Bombe der USA, auch bekannt als die „Mutter aller Bomben“ (Mother of all Bombs, MOAB, GBU-43), wurde über dem Bezirk Achin in der o.g. Provinz abgeworfen. „Und am nächsten Tag nimmt der IS den nächsten Distrikt in Afghanistan ein“, sagte Karzai.


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„Das beweist uns, dass jemand in Afghanistan seine Hände im Spiel hat. Und diese Hand kann niemand anderes sein als sie [die USA]“, sagte er weiter. Karzai kritisierte Trump scharf für den Bombenabwurf und bezeichnete die Aktion als „unmenschlichen und brutalsten Missbrauch“ Afghanistans, das als „Testfeld für neue und gefährliche Waffen“ diene.

Er begrüßte eine kürzliche Aufforderung des Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC), Kriegsverbrechen in Afghanistan zu untersuchen. „Es ist rechtmäßig, eine solche Untersuchung einzuleiten“, sagte Karzai und bezog sich dabei auf ICC-Chefankläger Fatou Bensouda. Karzai bot auch seine Hilfe für eventuelle Untersuchungen an.

Hintergrund

Am 07. Oktober 2001 überfielen die USA unter Präsident George W. Bush Afghanistan. Dies war eine Reaktion auf die Ereignisse des 11. September 2001, als Palästinenser und Saudi-Araber angeblich mit zwei Flugzeugen drei Gebäude in New York City sauber und fachmännisch zum Einsturz brachten.


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Das US-Militär setzte die Taliban-Regierung daraufhin zwar rasch ab. Doch brach damit eine Welle der Gewalt los, die bis heute anhält. Die Taliban sind derzeit so mächtig wie nie zuvor seit Beginn der Invasion und kontrollieren wieder etwa die Hälfte des Landes.

Nachdem Barack Obama 2008 zum US-Präsidenten gewählt worden war, versprach er ein Ende des Kriegs. Sein Nachfolger Donald Trump versprach ebenfalls, das militärische Engagement der USA in Afghanistan zu reduzieren. Kurz nach seiner Amtseinführung ordnete er jedoch die Entsendung von Tausenden Soldaten in das vom Krieg zerrüttete Land an.

Quellenangaben anzeigen
aljazeera


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