Fukushima: Kernschmelze schon vor dem Tsunami?


Krass!

Arbeiter des Atomkraftwerks in Fukushima haben berichtet, dass der Boden unter der Anlage bereits durch das Erdbeben aufgerissen und so radioaktiver Dampf entwichen sei. Bemerkenswert dabei ist, dass die Risse angeblich bereits vor dem Tsunami entstanden sind, wie Russia Today in Berufung auf Aussagen genannter Arbeiter berichtet. Daraus lässt sich schließen, dass die Anlage durch die Erschütterungen des Erdbebens havarierte und nicht erst durch die Tsunami-Welle. Von Problemen mit kaputten Rohren sei angeblich schon seit vielen Jahren berichtet worden. Das Kühlsystem der Reaktoren war nicht imstande eine Kernschmelze zu stoppen, nachdem die Anlage von den Wellen getroffen wurde. Seitdem entweicht radioaktives Material in unglaublichen Mengen, trotz aller Bemühen, die Schäden zu reparieren.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Dr. Robert Jacobs vom Hiroshima Peace Institute ist der Auffassung, dass durch diese Aussagen die nukleare Sicherheit Japans generell in Frage gestellt werden muss. „Es gibt eine Menge Beweise, die zeigen, dass in Reaktor Nummer bereits vor der Tsunami-Katastrophe eine Kernschmelze stattfand. Wenn die Kernschmelze also nicht durch den Tsunami, sondern durch ein Erdbeben der Stärke 9 ausgelöst worden ist, dann ist die Zuverlässigkeit und die Sicherheit aller Reaktoren generell in Frage zu stellen.“

Christopher Busby, Professor im European Committee on Radiation Risks, glaubt, dass sich die Welt noch immer nicht über das wahre Ausmaß der nuklearen Krise in Japan im Klaren ist. „Ich habe die Gegend dort besucht und hochwertige Strahlungsmessgeräte zur Verfügung gehabt“, sagte er. Die Konzentrationen der Radionuklide auf dem Boden – sogar mehr als 100 Kilometer von der Anlage entfernt – seien sehr viel höher gewesen als es die offiziellen Zahlen darlegen. Die Konzentration von Cäsium-137 in der Luft war beispielsweise mehr als 100’000-mal höher als nach den US-Kernwaffentests im Jahr 1963. „Wir nahmen ein Probe in Tokio, bei der die Radioaktivität höher war als in der Tschernobyl-Sperrzone“, fügte er hinzu.


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9 Comments

  1. Wenn das Erdbeben Stärke 9 gehabt hätte, dann wären die Umgebungsschäden erheblich grösser. Hier wird nur gelogen .
    In Wirklichkeit wurde die Anlage mit einer kleinen Nuke gesprengt. Das ergab 6.4 .
    Der Zunami hatte 9 auf der Richterskala. Das war eine zweite Nuke.
    Auslöser war die Lieferung von spaltbaren Material Japans an den Iran.
    Na ? Klingelt s ?

  2. Japan wird,ebenso wie Deutschland,von den sogenannten Siegermächten des 2.WK`s,( nach geschichtlicher Revision die wahren Verursacher des ersten und zweiten WK`s ) seit 1945 ausgenommen wie eine Wheinachtsgans.Dass sich Japan aus diesem Würgegriff zu befreien im Begriff war,ist der wesentlichste Grund für den Anschlag auf JAPAN UND SEINE BEVÖLKERUNG.

  3. „Wenn die Kernschmelze also nicht durch den Tsunami, sondern durch ein Erdbeben der Stärke 9 ausgelöst worden ist, dann ist die Zuverlässigkeit und die Sicherheit aller Reaktoren generell in Frage zu stellen.”

    Niemand hat je behauptet, dass Reaktoren einem Erdbeben der Stärke 9 standhalten.
    Davon abgesehen, schliesse ich mich den Aussagen meiner Vorgänger an.

  4. Hier bei Gegenfrage aus dem Tagesticker ein aktueller Artikel verlinkt

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/08/taifun-danas-naehert-sich-der-atom-ruine-von-fukushima/

    So wie sich mir das jetzt darstellt, scheinen bei der Betreiberfirma in den
    oberen Etagen nur totale Hirnis am Ruder zu sein, welches diese Katastrophe
    von Anbeginn an überhaupt erst möglich machte. Da wurde anscheinend technische Schlamperei hoch drei betrieben, schon vor dem Tsunami.

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