Fed: Steigende Kraftstoffpreise trüben Konjunkturaussichten

12. April 2012 von Bürgender

Die Federal Reserve hat in einem Bericht angegeben, dass steigende Spritpreise die Konjunkturaussichten der US-Wirtschaft stark eintrüben könnte. Dies könne sich negativ auf die Stimmung der Verbraucher auswirken, wodurch eine schnelle Erholung der US-Wirtschaft in Gefahr gerate. Hauptursachen für die steigenden Benzinpreise sind der drohende Konflikt mit dem Iran und die gigantischen Gelddruck-Programme der Federal Reserve.

Die Federal Reserve hat laut einem Bericht der New York Times verkündet, dass die sprunghaft ansteigenden Kraftstoffpreise die Konjunkturaussichten der Vereinigten Staaten stark eingetrübt haben. Obwohl die Wirtschaft wachse, könnten sich steigende Benzinpreise negativ auf Stimmung der Verbraucher auswirken, wodurch eine schnelle Erholung der US-Wirtschaft in Gefahr sei. ”Die kurzfristigen Aussichten für die Ausgaben der privaten Haushalte waren ermutigend”, so die US-Notenbank, doch könnten steigende Spritpreise “die diskretionären Ausgaben in den kommenden Monaten begrenzen.”

Laut einer Umfrage von CNNMoney hatten neun von 18 befragten Ökonomen gesagt, dass steigende Ölpreise infolge eines möglichen Konflikts mit dem Iran eine größere Bedrohung für die US-Wirtschaft seien, als das ausufernde Haushaltsdefizit oder die Konjunkturabschwächung in China. Die sprunghaft ansteigenden Treibstoffpreise resultieren teilweise aus den Sanktionen gegen die iranische Ölindustrie. Hauptgrund sind aber wahrscheinlich die Bankenrettungen und wirtschaftliche Stimulationsprogramme, für welche Dollars in astronomischem Umfang in die Märkte gepumpt wurden.


Der Iran erwiderte die am 31. Dezember 2011 verhängten Sanktionen seitens der USA und die am 23. Januar 2012 verhängten Sanktionen der EU mit Lieferstopps nach Europa. Am 15. Februar hatte Irans Öl-Ministerium daraufhin angekündigt, die Öl-Exporte in die Niederlande, nach Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland und Portugal zu stoppen.

Allein im Februar hat die US-Regierung ein Defizit 229 Milliarden Dollar verzeichnet, der höchste Vier-Wochen-Wert in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Somit hat die US-Regierung pro US-Bürger in nur vier Wochen rund 736 Dollar mehr ausgegeben, als eingenommen. Auf eine vierköpfige Familie hochgerechnet also knapp 3’000 Dollar Minus in einem Monat. Die US-Notenbank begegnet der desolaten wirtschaftlichen Situation in den USA mit einer beispiellosen Ausweitung der Geldmenge, was die Preise für Rohstoffe und Energie ebenfalls in die Höhe treibt.

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Lord Ponsonby, britischer Diplomat, 1871





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