Kalter Krieg
FBI-Dokument: Churchill wollte Russland bombardieren


Archiv/Großbritannien/Russland

Laut einem lange unter Verschluss gehaltenen FBI-Dokument bat Großbritanniens Premierminister Winston Churchill die US-Regierung nach Ende des Zweiten Weltkriegs um einen Nuklearangriff auf die Sowjetunion, um den Kalten Krieg zu beenden und die Ausbreitung des Kommunismus zu stoppen.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
Winston-Churchill
Bildautor: J. Russell & Sons, Lizenz: Public Domain

Großbritanniens ehemaliger Premierminister Winston Churchill hat die Vereinigten Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg dazu aufgefordert, einen nuklearen Angriff auf die Sowjetunion durchzuführen. Damit sollte der Kalte Krieg rasch gewonnen und die Ausbreitung des Kommunismus im Westen gestoppt werden.

Dies geht aus einem jahrzehntelang unter Verschluss gehaltenen Memorandum aus den FBI-Archiven hervor. Churchill hatte diese Äußerungen angeblich im Jahr 1947 während eines Besuchs amerikanischer Politiker getroffen. Er stellte dieselben Forderungen erneut in den 1950er Jahren.

Das Magazin beruft sich auf ein neues Buch des Enthüllungsjournalisten Thomas Maier mit dem Titel: „When Lions Roar: The Churchills and The Kennedys“ (hier auf Amazon erhältlich). Großbritannien und die Sowjetunion waren Verbündete im Zweiten Weltkrieg gegen Deutschland.

Doch war die Sowjetunion für Churchill offenbar nur Mittel zum Zweck. Denn nach dem Sieg über Deutschland ersuchte der Kriegsherr laut den FBI-Dokumenten den damaligen republikanischen Senator Styles Bridges, ihm dabei zu helfen, US-Präsident Harry T23ruman von der Notwendigkeit eines Atomangriffs zu überzeugen.

Einen ausführlicheren Artikel über geplante Atomschläge im Kalten Krieg gibt es hier.

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dailymail


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