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Depression 1929 vs. 2009
20. August 2009 | Einen Kommentar hinzufügen
Gerald Celente, der Gründer und Geschäftsführer des in den USA ansässigen renommierten Trends Research Instituts hat eine etwas düsterere wirtschaftliche Prognose, als seine zahlreichen “Experten”-Kollegen. Mit dem Unterschied, dass die Hurra-Marktschreier gerne vielfach zitiert, und die Pessimisten nur am Rande oder überhaupt nicht erwähnt werden. Leider verzeichnen letztere derzeit die wesentlich höhere Treffsicherheit.
Gerald Celente warnte vor dem Aktiencrash 1987, prognostizierte den Zusammenbruch der Sowjetunion 1990 und auch die Asien-Krise im Jahr 1997. Ein Jahr später sah Celente den Kollaps der russischen Wirtschaft voraus, der in der Russland-Krise gipfelte. Derzeit sieht er die Welt auf dem Weg in die größte Depression aller Zeiten.
Wohin geht die Reise?
Celente erwartet:
- dass die USA auf den Stand eines Entwicklungsland zurückfällt
- dass die Schaffung neuer Arbeitsplätze mißlingen und in einer Hyperinflation à la Weimarer Republik 1923 endet
- dass die Derivate-Bombe irgendwann hochgehen wird (wir berichteten)
- dass die Rettungspakete der Banken verpuffen und diese an ihrem Geschäftsmodell nichts ändern werden (Prognose trifft bereits zu!)
- dass als nächstes der Einzelhandel und dann der Immobilienmarkt vollends zusammenbrechen
- dass man sich aus einer durch Schulden verursachten Krise nicht durch noch mehr Schulden retten kann
- dass die Gefahr eines Krieges zur Produktionssteigerung wieder sehr hoch ist (wie in den 1930ern)
- dass der Euro zerfallen wird
- dass es in den USA und abgeschwächt auch in Europa, China und Indien zu Unruhen kommen wird
- dass die Bürger sich um autarke Alternativenergien und -versorgungen bemühen sollten
Bleibt zu hoffen, dass sich Celente diesmal wenigstens bei ein paar dieser Punkte irrt, die Vermutung liegt aber nah, dass das nicht der Fall ist. Celente sieht den Höhepunkt der Krise übrigens im Jahre 2012, was die Maya in ihrem Kalender schon vor 5000 Jahren prophezeiten. Ein Grund zur Beunruhigung? Vielleicht, lieber aber sollte man seine Zeit sinnvoll nutzen und den Ratschlägen der sogenannten “Pessimisten” folgen.
Ein paar sehr treffsichere “Pessimisten”:
Walter K. Eichelburg
Ted Butler (Artikel ins Deutsche übersetzt)
Gerhard Spannbauer
Veröffentlicht unter: _Musik · Etiketten: Banken, Deutschland, Dollar, Edelmetall, Euro, Geld, Inflation, Krise, Medien, Militär, Revolution, Russland, Schulden, Unruhen, USA, Welt, Wirtschaft
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