David M. Walker: “USA in zwei Jahren wie Griechenland”

22. Februar 2012 von Bürgender

JPC

Die US-Wirtschaft wird in zwei Jahren der von Griechenland ähneln. Dies prognostiziert David M. Walker, ehemaliger Comptroller General der Vereinigten Staaten. Die USA hätten niemals in der Geschichte so viele Schulden gemacht wie heute. Nicht einmal im Zweiten Weltkrieg habe die US-Regierung so viel Geld benötigt.

Die Vereinigten Staaten befinden sich laut Walker bezüglich der Solidität ihrer Finanzpolitik von insgesamt 34 Ländern auf Platz 28. Auf dem letzten Platz befinde sich Griechenland. Er fügte hinzu, dass die USA etwa zwei Jahre von der Situation entfernt seien, in der sich Griechenland befunden habe, als dort die Schuldenkrise eskalierte.

“Tatsache ist, dass nicht die Regierung der Motor für Wachstum, Innovation und Arbeitsplätze ist”. Er bemerkte, dass zu hohe Ausgaben seit mindestens zehn Jahren ein überparteiliches Problem seien. Während die Ausgaben der Regierung das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 1800 nur um 2 Prozent überstiegen, so waren es im Jahr 2011 23,8% und bis im Jahr 2040 werden es Berechnungen von Walker zufolge 36,8% sein.





Kein gutes Wort hatte er für die Militärausgaben der USA übrig. “Militärausgaben sollten nicht immun gegen Budgetkürzungen sein”,  betonte er. “Wir können, wir müssen und wir werden die Verteidigungsausgaben reduzieren”, so Walker. Präsident Barack Obama hatte dem Kongress einen 3,8 Billionen Dollar schweren Haushaltsentwurf vorgelegt, worauf die Republikaner feststellten, dass Obama einfach nur Wohlhabende stärker besteuern wolle, anstatt Ausgaben zu kürzen.

“Statt die Staatsverschuldung zu senken und schwierige Entscheidungen zu treffen, schlägt der Präsident vor, dass wir mehr und mehr ausgeben”, sagte die Republikanerin Cathy McMorris Rodgers dem Nachrichtensender CNN. “Seine verschwenderischen Ausgaben treiben uns immer tiefer in die Schulden bei China. Alle seine Steuererhöhungen vernichten Arbeitsplätze und machen es schwieriger, mit China konkurrieren.”

3 Kommentare

  1. spaßbremse

    Wenn die Amis kein Geld mehr drucken dürften, dann wären die heute auf dem Stand von Bolivien!

  2. Angsthase

    Die Militärausgaben werden eher noch deutlich steigen, da innerhalb der nächsten 2 Jahre dieses Land, die Ökonomie und die Währung unbedingt einen mittelgroßen Krieg brauchen, egal ob gegen die Bevölkerung oder in einem fremden Land! Und ausserdem müssen andere an dem Zustand Schuld sein. Und ich gehe von einer 80% igen Eintrittswahrscheinlichkeit aus.

  3. Hubert

    DAS DAUERT SICHER KEINE 2JAHRE MEHR

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