Brüssel: 40’000 protestieren gegen Sparmaßnahmen

21. Februar 2013

In Brüssel sind zehntausende Demonstranten auf die Straßen gegangen, um gegen die harten Sparmaßnahmen im Sozialsektor und gegen das ungerechte Steuersystem zu protestieren.

Zehntausende protestieren in Brüssel

Zehntausende protestieren in Brüssel

Mindestens 40’000 Menschen haben in der belgischen Hauptstadt Brüssel gegen Sparmaßnahmen protestiert. Belgiens große Gewerkschaften, Arbeitnehmer und Aktivisten haben die Regierung dazu aufgefordert, mehr für die Wirtschaft des Landes zu tun, die Sparprogramme zu beenden und ein progressiveres Steuersystem einzuführen, bei dem der Steuersatz mit dem Einkommen immer höher ansteigt. Die Behörden sind derzeit in Gesprächen mit den Gewerkschaften und Arbeitnehmern über neue Tarif- und Arbeitsverträge.

Angeblich plant die Regierung unter anderem, Renten und Pensionen von nun an nicht mehr zu erhöhen. Da die Europäische Zentralbank jedoch permanent Geld druckt und die Geldmenge somit immer weiter aufgebläht wird, wodurch die nominalen Preise für Waren steigen, führt diese Maßnahme unweigerlich zu einem Kaufkraftverlust. In diesem Fall auf Kosten älterer Menschen. Wegen der Großdemonstration fielen mehrere Bus- und Metrolinien aus.


Die weitere Vertiefung der Wirtschafts-, Finanz-, Währungs-, Schulden-, und Immobilienkrise in Europa hat zahlreiche EU-Regierungen dazu veranlasst, den Bürgern Steuererhöhungen aufzuerlegen sowie im sozialen Bereich einzusparen. Ursache der Krise ist das weltweit etablierte, auf Zinseszins basierende Kreditgeldsystem.

Brüssel: 40’000 protestieren gegen Sparmaßnahmen
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8 Kommentare

  1. Thomas

    Und die deutschen Medien schweigen. man muss iranische TV Sender und russische Radiokanäle durchforsten um an diese Info zu kommen. 1984 lässt grüssen. TRaurig.

  2. Bürgender

    Ich schweige doch gar nicht!

  3. Werner

    es ist absurd ein durch und durch kriminelles System mit legalen Mitteln bekämpfen zu wollen. Ein solches System muß man mit seinen eigenen Mitteln und Methoden vernichten und das sind eben kriminelle Methoden inkl. der entsprechenden Mittel.

    Kein Mensch käme auf die Idee einem Pädophilen seine kleine Tochter doer seinen kleinen Sohn anzuvertrauen. Kein Mensch käme auf die Idee, einem Dieb seine Börse anzuvertrauen.

    Bei kriminellen Politikern soll das funktionieren?

    Zeige keinem Politiker dein Fell, er hat es schon bevor er dich traf, verkauft und zieht es dir ruck zuck über die Ohren.

    Verbrechern muß man als Verbrecher begegnen, nur dann respektieren sie einen. Und natürlich stellen Verbrecher nur Regeln auf, die ihnen nützen, also folglich vollkommen unbrauchbar sind um sie zu bekämpfen oder gar zu vernichten. Wer also glaubt, sich an die Regeln von Verbrechern halten zu müssen, soll sich nicht wundern, wenn er von Verbrechern kommandiert wird.

  4. spaßbremse

    Ja total krank, Gewerkschaften sind auch nur ein verlängerter Arm von Regierungen um dem Arbeiterpöbel vorzugaukeln daß er was zu melden hat.

  5. Kritiker

    ES REICHT!

    Leute, es ist an der Zeit einen festen Termin zu organisieren und zwar für…ihr wißt schon was.

    Wir müssen uns mit allen Völkern Europas solidarisieren und auch abstimmen, es muß ein europaweiter “Aktionstag” ins Leben gerufen werden, an welchem die Bürger jedes Landes in ihre Hauptstadt gehen oder nach Brüssel und dann dort mal kräftig ” auf den Putz hauen” wie es in Griechenland und Spanien der Fall ist.

    Ich habe die Schnauze dermaßen voll von diesen dreckigen Hundesöhnen in den Parlamenten und auf EU-Ebene. Es ist an der Zeit, nicht gegen deren Politik zu protestieren/demonstrieren sondern rigoros deren Rücktritt zu fordern und sie alle abzusetzen, wenn nötig auch mit Gewalt.

    Ich habe so die Schnauze voll vom ständigen Gelaber und Kommentieren auf irgenwelchen Blogs und Kommentarbereichen, wir müssen endlich tätig werden. Lasst uns auf einen Termin einigen und diesen europaweit verbreiten. Der 1. Mai wäre doch ein guter Tag.
    Wer würde mitmachen?

    P.S.: ich habe dieses Kommentar auch schon auf der ein oder anderen Plattform gepostet.

  6. stefan sandor

    Werner was so was von Recht.
    Es sind die korrupten Politiker, die total von den Banken und von der Elite abhängig sind, die uns jeden Tag aufs Neue verraten und verkaufen.
    Ein kriminelles privates Geldsystem beherrscht alle Bereiche -- das Geldschuldsystem ist an allem Schuld.
    Leute, verschen wir doch dieses aufgezwungene private Toilettenpapier -- genannt “gesetzliches Zahlungsmittel” so wenig wie es nur geht zu benützen. Damit entziehen wir dem perversen System die Kraft und es kann nur eher ans sein unausweichliches Ende kommen.

  7. Kaiser Wilhelm

    Jeder, der sich irgendwann mal eine so genannte Kreditkarte hat aufschwatzen lassen, der hat sich schon an die Bangster verkauft.
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    Jeder, der diese Karte benutzt, hat dafür gesorgt, dass die Banken Personal abbauen konnten.
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    Jeder, der mit diesen Karten bezahlt, vereinfacht die Abläufe der Konzerne, und legt von sich selbst ein Profil an.
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    Jeder, der überflüssiges Geld auf seinem Girokonto parkt, oder auf Sparbüchern mit Mini-Zins, der füttert die Banker.
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    Jeder Bürger, der mehr Geld ausgibt, als er einnimmt, ist der Depp, über den die Banker am meisten lachen. Diese Deppen sorgen unter anderem für die enormen Gewinne der Bangster aus Zinsen. Das nur zum reinen Konsum. Nicht etwa um das Geld (aus einem Kredit z.B.) zu vermehren.
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    Da fehlt nur noch der facebook account und das GPS smartphone, und man wird zum Oberdepp.
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  8. Erik

    Ich bin mir sicher,:..Das Kalb ist schon längst ertrunken…..Irgend welche Traumlösungen gibt es garantiert nicht!

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