Afghanistankrieg kostet US-Steuerzahler 4 Millionen Dollar pro Stunde


Militär

Der Krieg gegen Afghanistan kostete die US-Steuerzahler seit 2001 durchschnittlich 4 Millionen Dollar pro Stunde, medizinische Versorgung und Zinsen nicht mit eingerechnet.

„F-15E Strike Eagle banks away from a tanker“ von (U.S. Air Force photo by Staff Sgt. Tony R. Tolley) - http://www.lakenheath.af.mil/shared/media/photodb/photos/040719-F-9032T-012.jpg. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.
F-15E Strike Eagle banks away from a tanker“ von (U.S. Air Force photo by Staff Sgt. Tony R. Tolley) – http://www.lakenheath.af.mil/shared/media/photodb/photos/040719-F-9032T-012.jpg. Lizenz: Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

Der Krieg gegen Afghanistan kostet die amerikanischen Steuerzahler 4 Millionen Dollar pro Stunde, wie neue Zahlen des National Priorities Project (NPP) zeigen. Und dies trotz der Tatsache, dass die US-Regierung die Truppen auf 10.000 Mann reduziert hat.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Trotz der gewaltigen Kosten wollen Washington und Kabul den Krieg erst beenden, nachdem Friedensverhandlungen stattgefunden haben, glauben Beobachter. Seit George W. Bush im Jahr 2001 den Angriff auf Afghanistan begonnen hatte, wurden 700 Milliarden Dollar dafür locker gemacht, 35 Milliarden allein im Jahr 2015.

Das ursprüngliche Budget für den Afghanistankrieg belief sich auf über 20 Milliarden US-Dollar für 2001/02. Das Budget wurde jedoch danach auf 14 Milliarden Dollar reduziert, als die USA den Irak überfielen. Im Jahr 2010 blähten sich die Kosten wieder auf 100 Milliarden Dollar auf, ein Niveau, das sich bis 2013 hielt und bis 2015 wieder auf 35 Milliarden Dollar zurückging.

Die 700 Milliarden Dollar sind jedoch nicht die ganze Wahrheit, so NPP, da nicht alle Kriegskosten vollständig erfasst wurden. So fehlen etwa die medizinische Versorgung von verwundeten Soldaten und Veteranen, darüber hinaus sind darin auch nicht die anfallenden Zinszahlungen für den Krieg erfasst, da dieser auf Pump finanziert wurde.

Die Kriege gegen Afghanistan und Irak sind laut Harvard-Ökonomin Linda Bilmes die teuersten Kriege in der Geschichte der USA.


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10 Comments

  1. Die Preisfrage ist nun: Wem hat man die 4 Millionen Dollar pro Stunde seit 2001 gegeben?

  2. Somit läuft wenigstens ein Wirtschaftszweig bei denen.
    Wie lange werden die das noch durchstehen können? Oder können die besser mit Zahlen umgehen, als ein normal gebildeter Mensch? Von dem Leid und der Not, welches dabei erzeugt wird, ganz zu schweigen.

  3. und wieviel Zuschuss gab es von den Willigen?
    US beutet doch andere Länder massivst aus.
    Da kommen doch sicher „freiwillig“ einige Mrd Tributzahlungen aus Europa für US-Pläne/Aktionen

  4. Zur Kostenfrage ein Beispiel

    In 2008, Nobel Prize-winning economist Joseph Stiglitz and Harvard University’s Linda Blimes put the cost of the Iraq war at roughly $3 trillion, or about 60 times what the Bush administration first said the invasion would cost. But while a staggering figure, Stiglitz and Blimes now say that their estimate “was, if anything, too low.” In an update published last fall in The Washington Post, they note that the war not only drove up the federal debt, but helped drive the skyrocketing oil prices that contributed to the crashing of the global economy.

    According to the National Priorities Project, the money the U.S. government spent destroying Iraq could have provided yearly salaries for 12.5 million teachers or paid the annual healthcare costs for 167 million Americans. When elected officials tell us our nation is bankrupt, we should tell them to bring our war dollars home.

  5. Kostenfrage Teil 2

    Seit 1945 ist ja nicht nur der Preis für gute Deustche Markenbutter gestiegen. Alles wird teurer und gegen den Terror sind unlimitierte Finanzmittel angesagt.

    In diesem bekannten LiveLeak Video, welches auf vielen Websites eingestellt ist, verfeuert der Pilot singend mal eben eine Rakete im Wert von 110.000 US$ auf 2 Personen auf der Straße.

    http://rt.com/news/american-pilot-target-video-582/

    Möglicherweise hatten diese hochgradig gefährlichen Terroristen geplant, abends in ihrem Kampfjet nach Chicago zu jetten um den Willis Tower platt zu machen.

  6. zu wenig! wir sollten dafür sorgen, dass es 40 M$/Min werden und vor allem aber unsere Tributzahlungen an den usraelischen Alien einstellen.

  7. @Werner
    Auch wenn man an diese Summen noch weitere Nullen anhängt, geht der so wichtige Krieg gegen den Terror weiter. Die erforderlichen Nullen nimmt man an anderer Stelle wieder weg. Also bei Infrastruktur, Bildung und sonst wo. Ansonsten darf nach einem Endsieg der Schuldige später langfristig auf Raten zurückzahlen. Sowohl für Kriegsschäden, als auch für danach gewährte Kredite für den Wiederaufbau im eigenen Land.

    Die ganze kostspielige Hampelei in Afghanistan ist genau so überflüssig wie die Eier vom Pabst. Die ganze Technik und der Einsatz aus der Luft bringt es eben nicht. Dort nicht, und in anderen Gebieten auch nicht. Man verlässt sich auf die Elektronik, die zum Beispiel bei -Desert Storm- bewirkte, dass reichlich US Soldaten durch Beschuss aus eigenen Reihen starben. Die Zahl ist noch höher, als die der Selbstmorde. Ist bis ins allerkleinste Detail nachlesbar, natürlich nicht im Reichspropagandablatt der besten Freundin von Frau Merkel.

    Von daher wird es auch keinen Krieg gegen Russland geben. Konventionell können die Amis nicht gegen Russland gewinnen. Selbst konventionell würde auf Grund der heutigen technischen Möglichkeiten der Krieg erstmalig im US Mutterland Schäden verursachen. Das kennen die Amis eben noch nicht, aber es gibt amerikanische Bürger, die sich das zumindest vorstellen können. Dort werden mehr Demos für Frieden und gegen Krieg abgehalten, als in Merkeltanien. In Merkeltanien nahmen aber 350.000 Bürger neulich am Schlager-Move teil. Die gehirngewaschene Spaßgesellschaft taumelt weiterhin alkoholisiert von Event zu Event in blühenden Landschaften, und Mutti bleibt auch in Zukunft unsere Führerin.

    Oberfriedenspräservativ Obama hat verlauten lassen, dass der Kampf gegen die ISIL / IS & Co. in Syrien Jahre dauern wird. Das wurde in den USA so interpretiert, dass er einen Zeitraum von 2 Jahren meinte. Dem gegenüber steht die Meinung des Oberkommandierenden des Heeres (US Army) und der Bursche rechnet mit 10 – 20 Jahren (!) – Obama hatte sich auch beim Demokratie-Einsatz in Libyen geirrt. Er war der Erste der damals das Wort Krieg benutzte, und versicherte dem US Bürger, dass es ein schneller Krieg sein würde der in 7 Tagen erledigt ist. Und er war es, der später den US Botschafter geopfert hat. Da mittlerweile wie bekannt in Libyen absolute Demokratie und Ordnung herrscht, wie immer, wenn ein pöser Diktator liquidiert wurde, liest man auch nichts mehr davon in den Qualitätslügenmedien. Auch nichts mehr von den Erfolgen in Sachen Brunnenbau & Mädchenschulen plus der heldenhaften Verteidigung unserer Freiheit am Hindukusch nichts mehr.

    Also die US Waffenlobby macht weiter Gewinn, die Waffen mit ablaufendem Verfalldatum werden entsorgt, und die Arbeitsplätze bleiben erhalten. Anderenfalls würde die Arbeitslosenquote in den USA noch schlechter ausfallen. Kanonenfutter läuft weiterhin freiwillig oder gezwungenermaßen in die US Rekrutierungsbüros, in der Hoffnung den Test zu bestehen.
    Ich verweise noch einmal auf eine Info, die ich anlässlich des Artikels über die Inhaftierungsrate / Gefängnisse in den USA erwähnte. In den USA gibt es ein Gesetz, welches bereits 24 Bundesstaaten anwenden. Dieses Gesetz ist variabel und besagt, dass ein Straftäter nach der dritten Straftat extrem hohe Haftstrafen riskiert. Ursprünglich gedacht für schwere Straftaten, wird es aber je nach Bundesstaat auch für kleinere Delikte angewendet. Der Täter wird quasi zu einer unverbesserlichen permanenten kriminellen Bedrohung erklärt, die man so lange wie möglich aus der Öffentlichkeit ziehen muss.
    Damit sind schon mal die Arbeitskräfte in den privaten Haftanstalten gesichert, also die fest angestellten Langzeitverträge. Ein jugendlicher Täter, der so einen Prozess erwartet, der marschiert zum US Army Rekrutierungsbüro. Wird er angenommen, dann ist sein Strafregister -clean- und er wird zum gehirnlosen Befehlsempfänger umgepolt. Mitdenken nicht erforderlich, Weiterbildung und Einsatz je nach Begabung.

    Mit Krieg in den USA rechne ich langfristig weiterhin, nämlich mit Bürgerkrieg. Und da sind die US Army und sonstige Ordnungshüter zahlenmäßig unterlegen, sofern sich die Milizen zusammenschließen und einig sind. Und auch dort würde der Einsatz aus der Luft nur wenig Erfolg bringen. Da müsste man ja Einzelpersonen per Helikopter jagen wie am Hindukusch auch, oder in Ballungsgebieten ganze Häuserblocks wegbomben. Das Ergebnis wird so sein wie in Afghanistan und Syrien, aber höhere Verluste bringen. Die Milizen sind mit Schusswaffen ausgerüstet, von denen der US Army G.I. nur träumen kann, und Millionen von stinknormalem US Bürgern sind auch derart ausgerüstet. Die Ghetto Kings mit ihrer erheblichen Personalstärke sowieso, in deren Gebiete geht heute schon kein Ordnungshüter mehr rein. Diese Art von Gebieten etabliert sich gerade auch in Merkeltanien. In den USA kommen die Charter Cities hinzu, das Thema hatten wir auch schon hier.
    Also warten wir mal ganz entspannt ab, und lassen wir uns nicht von der drohenden Kriegsgefahr verängstigen, welche absichtlich aus diversen Gründen über die Reichspropagandasender verbreitet wird.

  8. Hey K.W.
    schön mal wieder Fundiertes von dir zu lesen. Klar, dass die 0en woanders eingespart werden, aber irgendwann sind auch die 0en alle weg und dann gibt´s Zoff in Amiland…und der ach so gutmütige Amilander mal erleben darf, was der Rest der Weltbevölkerung seit 70 Jahren über sich ergehen lassen muß…
    am meisten interessiert mich allerdings, wie weit der Einsatz von Drohnen bis dahin gediehen ist….immerhin gibt´s ja schon Verfolgerdrohnen mit PengBumm..
    Das wird mit Sicherheit der neuste Hype am Aktienmarkt!
    Gruß aus der Ferne

  9. Moin moin mein lieber @Werner
    Unterscheide die Überwachungsdrohnen von den Killer-Drohnen. Die Killer-Drohne siehe hier

    https://www.youtube.com/watch?v=_ko1sYSnC8o

    Schau genau hin im zweiten und dritten Video, wie man aus sicherer Entfernung für sehr viel Geld einzelne Personen umlegt. Das geht natürlich gut in einem Land bei einem Gegner, der weder über eine Luftwaffe noch eine Raketenabwehr verfügt, und dessen Standardbewaffnung aus AK-47 und uralten russischen RPG besteht.

    Die Ü-Drohnen sollen laut einem älteren Bericht bis Ende 2016 das US Mutterland permanent und flächendeckend abdecken. Gemäß des neulich gemeldeten Bedarfs an Drohnenpiloten halte ich das für überzogen. Die bewaffneten Drohnen können auch nur begrenzt Ziele bekämpfen, und trotz Nachsicht und Wärmebildsicht auch nicht alles sehen. Die Bewaffnung in der Stückzahl begrenzt, aber alles was gut und teuer ist kann untergehängt werden, also auch die umgebauten alten Bomben, die smarten Bunker Knacker, die bekannte AGM-114 Hellfire ohnehin. Zuladung begrenzt in Bezug auf Gewicht und den vorhandenen Aufhängevorrichtungen.

    Neu hinzu kommt die nichtmilitärische Liefer-Drohne der Firma amazon, wodurch sich eine völlig neue Variante der Beschaffungskriminalität eröffnet.

    Das Thema Bürgeraufstand in den USA hatten wir beide schon satt angesprochen, und auch ich glaube, dass die USA von innen kaputtgehen wird, wie ein verrottender APPLE eben auch.
    Wie ich dir schon meldete, ist es kinderleicht in ländlichen Gebieten der USA die Infrastruktur auszuschalten, ich stelle dir den Link zum erfolgreichen Test erneut ein.

    http://www.infowars.com/in-19-minutes-a-team-of-snipers-destroyed-17-transformers-at-a-power-station-in-california/

    Und hier auch gut beschrieben, wie relativ kleine Gruppierungen gezielt die Infrastruktur zerstören und deren sonstige Untaten. Diese CIA finanzierten Mörder hatten seinerzeit bei gewissen Bevölkerungsschichen in Deutschland ja den Ehren-Titel Widerstandskämpfer.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Contra_%28Organisation%29

    Waffen-Tuning an Sturmgewehren boomt in den USA und das nicht erst seit gestern, dito an Scharfschützengewehren. Bei Pistolen schon immer akut. Da ist der normale US- footsoldier- der US Army Reserve mit seiner Standardausrüstung schon mal im Nachteil. Hinzu kommt, wie schon erwähnt, der Geländevorteil. Auch in diesem Fall gilt: Nur von oben ist nicht! Da muss man dann schon rein, z.B. in die Wälder von Kentucky. Das ist dann etwa landschaftlich fast so wie in Afghanistan, nur eben mit viel viel Bäumen dicht an dicht. Gehe mal in Google Bildersuche mit der Eingabe : Blue Mountains Kentucky.
    Und wenn dann die Ordnungshüter hügelan (also von unten nach oben) vorrücken müssen, dann gute Nacht. Die Nummer militärhistorisch war schon vor Vietnam immer sehr verlustreich für die Angreifer. Ich verlinke dir erneut den uralten Film SOUTHERN COMFORT – Den Text musst du nicht verstehen, achte nur mal auf das total panzeruntaugliche Gelände. Und überall wo das Gelände panzeruntauglich ist, bekommt der Ami den Stiefel nicht durch die Tür.

    https://www.youtube.com/watch?v=VMgpFpNyOc4

    Und wenn es richtig kalt wird, und mit falscher Ausrüstung (wie nach dem D-Day und in Nord-Korea) dann sind periodisch die Ausfälle durch Väterchen Frost höher, als alle sonst wie hervorgerufenen Verluste, und nennt sich -non batttle casualties-.
    Auch in Afghanistan und in China gibt es extrem kalte Gegenden, nicht nur in Russland

    In Bezug auf Bürgeraufstand in den USA beachte die Flächen der USA auch in Bezug auf Ballungsgebiete. Der Bezirk Brooklyn in NY hat alleine schon eine Fläche von 251 Quadratkilometern (mehr also als Hannover) und 2,7 Millionen Einwohner. Schau dir die Lage an und die Bebauung. Wie viele Ordnungshüter willst du denn bei echtem bewaffnetem Volksaufstand dort rein schicken und verheizen? Erinnere dich an die Events, wo eine Handvoll nicht ausgebildeter bewaffneter US Bürger Hunderte von Ordnungshütern sehr lange beschäftigt haben. Stell dir vor, es geht zeitgleich los. Rechne nur mal mit der bescheidenen Summe von 30.000 bestens ausgerüsteten, ausgebildeten und gut vorbereiteten Mitgliedern bei Milizen pro Bundesstaat der USA. Ziehe Hawaii und Alaska ab, und vergleiche die Endsumme mal mit der totalen Mannstärke der US Army inkl. derer Reserve. Ziehe davon die nicht kämpfenden Truppenteile der US Army ab. Guten Morgen liebe Sonne! Und man kann für den Fall noch so viel Häuserkampf üben und Munition einlagern bei den Behörden, es langt für diesen Event nicht, der in Blogs auch schon mal als PAYDAY bezeichnet wird. Was diese Waffen-Freaks anstellen nur für den Fall das man versucht ihnen ihre Waffen (z.B. auf Grundlange brandneuer Gesetze) abzunehmen, das bringen diese Burschen in den Blogs ihrer Websites glasklar zum Ausdruck. NSA liest mit und weiß Bescheid.

    Gruß kw

    PS: Aus technischen Gründen bei mir ggf. ein paar Tage länger Sendepause

  10. Toll, dass Du Dich nicht komplett zurück gezogen hast – kuno wurde hier ja auch letztendlich erfolgreich wegignoriert . ein Mitleser

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