Zentralbanken in Alarmstufe Rot – Gelddrucken volles Rohr!


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Die größten Zentralbanken der Welt sind laut einem Bericht des WSJ in höchster Alarmbereitschaft. Ben Bernanke und Mario Draghi „überlegen“ bereits weitere Schritte zur Bekämpfung der Krise. Auf welch grandiose Ideen die Herren bei ihren Überlegungen wohl kommen werden? Auch die Bank of England wird noch mehr Britische Pfund drucken und in den Markt spülen.

Jon Hilsenrath vom Wall Street Journal hat berichtet, dass die weltweit größten Zentralbanken (FED, EZB usw.) jetzt in „Alarmstufe Rot“ seien. Der Zustand der globalen Wirtschaft sei höchst besorgniserregend. Ben Bernanke und Mario Draghi hätten zwar noch nicht gehandelt, doch erwarte man schon bald signifikante Aktionen der Zentralbanken.

Die Zentralbanken gedenken nun laut dem Bericht, Anleihen „privater Investoren“ in großem Stil aufzukaufen. Mit was „kauft“ eine Zentralbank eigentlich irgendetwas? Na mit gedrucktem Geld natürlich. Und wer sind „private Investoren“? Das weiß nur der Goldmann. Draghi wird dem Bericht zufolge schon bald versuchen „einen Weg zu finden“, gegen die bedenklich hohen Zinssätze auf spanische und italienische Anleihen vorzugehen. Welcher Weg wird das wohl sein? Nun gut, auch hier wird die EZB wahrscheinlich „kaufen“. Die Zeichen stehen also auf Gelddrucken, und zwar volles Rohr.

Auch der geldpolitische Ausschuss (MPC) der Bank of England (BoE) hat vergangenen Monat beschlossen, zusätzliche 50 Milliarden Pfund in die angeschlagene britische Wirtschaft zu pumpen. Allerdings gibt es bereits jetzt Befürchtungen, dass diese Summe viel zu niedrig ist. So glauben die MPC-Mitarbeiter Adam Posen und David Miles, dass mindestens 75 Milliarden Pfund notwendig seien. „Die britische Wirtschaft ist nach wie vor in einer äußerst prekären Situation. Derzeit sieht es überhaupt nicht nach einer Erholung aus der tiefsten Rezession in der Geschichte des Landes aus“, sagte David Miles in einem Interview mit CNBC



Somit erhöht sich die Summe, die die britische Zentralbank im Zuge der Krise bereits in die heimische Wirtschaft gepumpt hat auf 325 Milliarden Pfund (412 Milliarden Euro). Immerhin mehr als 6’800 Euro je Brite. Das Britische Pfund hat dadurch enorm an Wert eingebüßt: Kostete eine Unze Gold vor Beginn der Krise im Jahr 2006 noch etwa 300 GBP, so muss man heute bereits rund 1’000 GBP dafür aufbringen.

5 Kommentare

  1. Das grösste Problem, das uns, die Arbeitnehmer tangiert, ist wohl der anschliessende Rentenklau, denn die Pensionskassen und Versicherungen kaufen vermutlich diesen Staatsanleihen-Schrott, wenn der Draghi deren Manager ins Gratis-Fiat-Money-Puff einlädt!!! Gem. Stratfour ist es oft so ähnlich abgelaufen… Die Rechnung zahlen wir … Ob die auch eines Tages die Quittung dafür (auf den Bahamas) bekommen?

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