Top-Berater der US-Regierung:
17.11.2008: „Töten ist leichter als kontrollieren“ – Brezinski


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Am 17. November 2008 sagte Zbignew Brezinski, seit den 60er Jahren einer der angesehensten Berater im Weißen Haus, es sei „unendlich viel einfacher“, eine Million Menschen zu töten, als sie zu kontrollieren.

Zbignew Brezinski
Zbignew Brezinski, Bild: US-Flagge, Gegenfrage.com

Am 17. November 2008 sagte Zbignew Brzezinski, seit den 1960er Jahren Berater vieler US-Präsidenten und einer der Gründerväter der Trilateralen Kommission, gegenüber dem Chatham House (das britische Gegenstück zum Council on Foreign Relations):

„Früher war es einfacher, eine Million Menschen zu kontrollieren. Im wahrsten Sinne des Wortes war es einfacher, eine Million Menschen zu kontrollieren, als eine Million Menschen umzubringen. Heute ist es unendlich viel leichter, eine Million Menschen zu töten als eine Million Menschen zu kontrollieren. Es ist einfacher zu töten als zu kontrollieren.“

Dieses Zitat sorgte für jede Menge Aufsehen. Während man ihm auf der einen Seite unterstellte, die Ermordung von Millionen Menschen für die Errichtung einer Neuen Weltordnung (NWO) zu fordern, sagten andere, dass er mit dieser Aussage lediglich heutige Möglichkeiten des Militärs bewertete.

Wie auch immer, in der Rede, die auf der Website des Chatham House angehört werden kann, sagte er weiter, dass die Kontrolle der Massen immer schwieriger werde, da in fast jeder Kultur und Nation ein politisches „Erwachen“ stattfinde.

Er erinnerte an vergangene Zeiten, in denen sich die Menschen kaum für die globale Politik interessierten. Seinerzeit konnte man sie einfach durch Gewalt oder wirtschaftlichen Zwang steuern. Heute sei fast jeder der Meinung, er könne über sein eigenes politisches Schicksal entscheiden, was diesen Prozess enorm erschwere.

Die Vereinigten Staaten sollten im Hinblick auf internationale Angelegenheiten weiterhin der Anführer aller Nationen sein, so Brezinski weiter. Im Rahmen der Global Governance schlug er zudem vor, ein globales Währungssystem zu errichten.

Über Brezinski

Brezinski wurde im Jahr 1928 in Warschau geboren und wird neben Henry Kissinger als „graue Eminenz“ im Weißen Haus angesehen. Er war bereits in den 1960er Jahren Berater von US-Präsident Lyndon B. Johnson, baute unter Präsident Jimmy Carter die Taliban in Afghanistan gegen die Sowjetunion auf („Sovietnam“), beriet Ronald Reagan, George H.W. Bush, Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama.

Er ist zudem Professor für Amerikanische Außenpolitik an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore und Washington D.C. und übt Beratungstätigkeiten am Center for Strategic and International Studies sowie für einige große Unternehmen in der Finanz- und Rüstungsbranche aus.

Er unterstützte die Militäreinsätze Clintons gegen Serbien, sowie den Libyen-Krieg im Jahr 2011, forderte in einem Gastartikel für die Washington Post im Jahr 2014 in der Ukrainekrise ein starkes Auftreten des Westens gegenüber Russland und treibt seit jeher die Ausweitung der NATO voran.

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1 Kommentar

  1. Wenn dieser, einer der grössten Massenmörder der Nachkriegszeit, den die Welt je gekannt hat, dereinst diese Erde verlässt, wird sein Weg zur Hölle von Tausenden und Abertausenden Seelen gesäumt sein, die er auf dem Gewissen hat. Ob er es bereuen wird? Ich glaube eher nicht. Er wird sich sagen, des Öls und des Geldes wegen hat sich die Abschlachterei alleweil gelohnt. Es gibt Kinder Gottes und Kinder des Teufels. Er gehört zu 100 % letzterem an.

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