Ya’alon: Israel wird sich in Syrien nicht mit Russland abstimmen


Israel/Militär/Russland/Syrien

Eine Warnung aus Moskau bezüglich der Militäroperationen in Syrien interessiert in Tel Aviv niemanden, machte Israels Verteidigungsminister klar. Israels Streitkräfte werden jeden bombardieren, der gegen die Interessen des Landes handelt.

„Israeli F-16s at Red Flag“ von Master Sergeant Kevin J. Gruenwald - defenseimagery.mil. Lizenz: Gemeinfrei, Wikimedia Commons.
Israeli F-16s at Red Flag“ von Master Sergeant Kevin J. Gruenwald – defenseimagery.mil. Lizenz: Gemeinfrei, Wikimedia Commons.

Verteidigungsminister Moshe Ya’alon sagte am Dienstag, dass Israel die Koordinierung der militärischen Operationen in Syrien nicht mit Russland abstimmen wird. Russlands Präsident Putin hatte Israel davor gewarnt, iranische Positionen in Syrien anzugreifen, nachdem eine Granate auf den besetzten Golanhöhen detonierte.

„Wir haben den Russen insbesondere beim Treffen mit Putin in der vergangenen Woche klar gemacht, dass wir uns das Recht, unsere Interessen zu verteidigen, nicht nehmen lassen“, sagte der Verteidigungsminister. „Wer auch immer versucht unsere Souveränität zu verletzen, wird von uns bombardiert. Wer auch immer versucht, Waffen an terroristische Gruppen wie die Hisbollah zu liefern, wird von uns bombardiert. Und wer versucht, chemische Waffen an terroristische Gruppen zu übertragen, wird auch von uns bombardiert“, sagte Ya’alon. Die US-Armee hingegen versucht eine Konfrontation mit russischen Streitkräften zu vermeiden.

Die Unruhen in Syrien begannen im März 2011 infolge einer Nahrungsmittelkrise. Bis Ende 2010 hatten sich nach einer massiven Ausweitung der Dollar- und Euro-Geldmenge die Preise für Getreide verdoppelt, was Proteste in vielen nordafrikanischen und arabischen Ländern auslöste. Die Krise findet bis heute kein Ende, da die USA laut zahllosen Berichten ausländische Kampftruppen von Beginn an ausbildeten, illegal ins Land schleusten und mit Waffenlieferungen sowie Geldmitteln unterstützten.

Inzwischen führen die meisten Militärmächte, zumeist ohne Zustimmung der syrischen Regierung, Operationen im Land durch. Prinz Turki Al-Faisal, ehemaliger saudischer Botschafter in den USA, sagte bereits vor einem Jahr in einem Interview mit CBS „This Morning“, dass die Militäroperationen gegen die ISIS-Gruppe in Syrien die ersten Schritte seien, um Syriens Präsidenten Bashar al-Assad zu stürzen.



8 Comments

  1. Hieran erkennt man wesen Geisteskind die sogenannten Israelis sind.
    Sie haben immer Recht den man sagt ja von sich selbst man ist auserwählt und alle anderen sind nur dreckige Gojim (aka ungläubige).

  2. „Wer auch immer versucht unsere Souveränität zu verletzen, wird von uns bombardiert.“

    Im Gegensatz dazu können die führenden Politiker Deutschlands es kaum erwarten, alle Souveränität Deutschlands an die EU-Bürokraten und dem Ex-GoldmanSachs-Angestellten Draghi abzugeben. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

  3. Ich würde mir Wünschen, eine russische Su-34 würde aus versehen ein paar Bomben über Israel fallen lassen. Kann ja leicht passieren. Sind ja Nachbarländer 🙂

  4. Asyl-Mafia im Goldrausch
    http://www.geolitico.de/2015/09/26/fluechtlinge-als-ggeschaeftsmodell/
    http://www.focus.de/finanzen/news/erotik-hotel-container-firmen-jugendherbergen-asyl-industrie-im-goldrausch-hier-laesst-der-fluechtlingsstrom-die-kassen-klingeln_id_4871248.html

    Dank der Überflutung Deutschlands mit vielen Flüchtlingen, kann die Asyl-Mafia astronomische Gewinne verzeichnen.
    Na hoffentlich denkt die Budnesregierung nicht darüber nach einen Rettungsschirm für die Asyl-Industrie zu schnüren,falls es denen mal an Zulauf von Kriegsflüchtlingen mangeln sollte in den nächsten Jahren. Oder hat die Asyl-Industrie mit dem USA ein Pakt geschlossen:
    Uncle Sam bombradiert wahllos mit Drohnen Zivlisten udn vertreibt sie nach Europa, die Asyl-Industrie holt sie dann alle nach Deutschland, um Asyl-Industrie Gewinne zu sichern

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