Wovon die NATO das libysche Volk tatsächlich befreit hat


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„Wir verkünden der Welt, dass Gaddafi durch die Hände der Revolution getötet wurde“, erklärte der Sprecher der neuen libyschen Führung, Abdel Hafes Ghoga, nach der illegalen Hinrichtung Gaddafis in Bengasi. „Das ist ein historischer Moment, es ist das Ende der Tyrannei und der Diktatur“, fügte er hinzu. Doch wovon wurde das libysche Volk durch den NATO-Einsatz tatsächlich befreit?

Knapp drei Wochen nach Gaddafis Tod sickert nach und nach durch, was der Diktator seinem Volk alles angetan hat. Dies ist an Grausamkeit kaum zu überbieten, mag man nun glauben, wenn man die Abendnachrichten aus Europa oder aus den USA regelmäßig verfolgt hat.

„Die Tiger-Brigade aus Misrata hat ihn in einem unterirdischen Rohr der städtischen Wasserversorgung von Sirte gefunden, wo er sich versteckt hatte“ zitierte der Focus einen sogenannten „Revolutionären“. SPIEGEL-Online berichtete nach der Hinrichtung des libyschen Herrschers, dass dieser früher mal bei einem Fernsehauftritt lautstark furzen musste. Weiter berichtete das Magazin: „Für mehr als sechs Millionen Libyer war er vor allem der Mann, der sie tagtäglich, über vier Jahrzehnte, knechten ließ.“ Ach ja?



Wahrlich brutal muss dieser Herrscher demnach zu seinem Volk gewesen sein. Und ein Idiot obendrein, wie uns die heimischen Medien glauben lassen. Doch gibt es auch Ausnahmen in der Medienwelt! So hat das Schweizmagazin einige der Grausamkeiten Gaddafis zusammengetragen, wovon die NATO das libysche Volk nun endlich befreit hat:

1. Es gab keine Stromrechnung in Libyen. Strom war kostenlos für alle Bürger.

2. Es gab keine Zinsen auf Kredite. Die staatlichen Banken vergaben Darlehen an alle Bürger zu null Prozent Zinsen per Gesetz.

3. Ein Heim/Zuhause zu haben galt als ein Menschenrecht in Libyen.

4. Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-Dollar. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen. Die Regierung wollte so zum Start einer Familie beitragen.

5. Bildung und medizinische Behandlungen waren frei in Libyen. Bevor Gaddafi an die Macht kam konnten nur 25 Prozent der Libyer lesen. Heute liegt die Zahl bei 83 Prozent.

6. Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kostenlos.

7. Wenn Libyer keine Ausbildung oder medizinische Einrichtungen finden konnten die sie benötigten, hatten sie die Möglichkeit mit der Hilfe staatliche Gelder ins Ausland zu gehen. Sie bekamen 2.300 USD im Monat für Unterkunft und Auto gezahlt.

8. Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte die Regierung 50 Prozent des Preises.

9. Der Preis für Benzin in Libyen war 0,14 $ (12 Rappen oder ca. 0,10 Euro) pro Liter.

10. Wenn ein Libyer keine Arbeit bekam nach dem Studium, zahlte der Staat das durchschnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung gefunden wurde..

11. Libyen hat keine Auslandsschulden und ihre Reserven in Höhe von 150.000.000.000 $ sind jetzt weltweit eingefroren und wohl für immer verloren.

12. Ein Teil jeden libyschen Öl-Verkaufs wurde direkt auf die Konten aller libyschen Bürger gutgeschrieben.

13. Mütter die ein Kind gebaren erhielten 5.000 US-Dollar.

14. 25 Prozent der Libyer haben einen Hochschulabschluss.

15. Gaddafi startete Das „Great-Man-Made-River-Projekt“ (GMMRP oder GMMR, dt. Großer menschengemachter Fluss-Projekt) in Libyen. Es ist das weltweit größte Trinkwasser-Pipeline-Projekt für eine bessere Wasserversorgung von Bevölkerung und Landwirtschaft.

12 Kommentare

  1. Nicht schlecht. Und wenn sich trotzdem das Volk gegen ihn wendet wird er schon für gute Unterdrückung gesorgt haben.

    Hier wäre eine Auflistung der TOP 10 ganz nett.

  2. Von Frieden, Gesundheit und Freude hat die Nato das lybische Volk befreit.
    Bomben = Humanitäre Hilfe??
    Wenn das so sein sollte, dann sollten wir mal zum Beispiel Frau Merkel humanitär etwas auf die beine helfen.. oder Herrn Schäuble.

    Unsere Führer haben es geschafft einen ganz normalen jugendlichen Menschen dazu zu bringen sie und dieses gesamte system abzulehnen.
    Herzlichen Glückwunsch ihr Kriegs- und Sklaventreiber.

  3. man bemerke, ist wohl zu fiel demokratie,vor den usa die die demokratie propagieren?
    wundert mich,das anonymous nicht mehr dazu zu sagen hat.wenn er nicht derselbe auf anderen seiten ist,was ich nicht glaube.na gut man kann
    nicht auf zwei hochzeiten tanzen,oder doch?ich schätze deine ausführungen sehr,sie sind das non plus ultra der bewegung.ich hoffe
    du kommst endlich aus der versenkung.gieb dier einen ruck.

  4. er wollte sein ganzes vermögen in den usa abheben was zu einer riesen katastrophe geführt hätte, war auch ein grund warum er gehen musste

    und natürlich dass er öl für euro statt dollar verkaufen wollte

    das darf man einfach nicht machen sonst kommen die amis noch am selben tag mit ihrer ganzen armee…

  5. @Bürgender – Meinen aufrichtigen Dank für diese Aufstellung. Dies ist die Aufzählung die ich gesucht habe, und von der ich in Kommentaren von mir erwähnte, man möge sie doch mal Frau Merkel zeigen. Ich habe das in der Form sicher mehr als einmal erwähnt,hatte aber nur noch 3 der Positionen im Kopf.

    @spaßbremse – Ja, es war Frankreich – Ja, es hätte den französischen Staatsbankrott (Banken) bedeutet, Ja, noch wenige Jahre vor dem Überfall waren sämtliche Delegationen USA /europ. Länder bei ihm und haben ihm die Schuhe geleckt und Parties gefeiert. Ja, die UN hat einen positiven Report rausgebracht, Ja, die Amis haben ihn als ihren besten Freund bezeichnet usw. usw., kann man leicht finden und nachlesen.

    Ghadaffi hatte neue Verträge gezeichnet, aber später hatte er die Idee das Öl zu verstaatlichen. Ein Staatsbürger Libyens hat eh keine niederen Arbeiten ausgeführt, dafür waren Fremdarbeiter aus arabischen Ländern im Land in Massen. Das ist in reichen Ländern nun mal so.
    Also wer nun glaubt das z.B. in Saudi Arabien ein echter Saudi(Staatsbürgerschaft) bei der Müllabfuhr oder im Supermarkt an der Kasse arbeitet, der hat null Ahnung von reichen arabischen Ländern.

    Und wer nun meint es gebe ein Land auf der Welt in dem man Staatsfeinde nicht verfolgt, dem ist nicht mehr zu helfen. Und wer ein Staatsfeind ist, das entscheidet die Regierung, oder der Diktator, oder wer auch immer. In den USA genügt ein falscher Kommentar auf facebook, jedenfalls für alle Staatsbediensteten und alle die sich als Student mal einen Regierungsjob erträumen später. Und sollte es in den USA oder in einem EU Land zur Rebellion kommen, dann wird es mehr tote Zivilisten geben, als die welche Ghaddafi und Assad angeblich getötet hat als noch Ruhe im Land war. Und wer nun immer noch glaubt das normale Volk hat sich plötzlich schwer bewaffnet, ist auf dem Holzweg. Selbst hinter den Unruhen gegen die USA derzeit überall steht nicht das ganze Volk. Das sind aufgehetzte Minderheiten, religiöse Fanatiker, die ihre Regierungsform durchbringen wollen.

    Und wer als Ing. oder als Techniker / Experte in Golfstaaten für seine
    deutsche Firma gearbeitet hat, oder einen direkten Contract ausgehandelt hat, dem war die Staatsform und was so im Land passierte völlig schnurz, denn kritisieren im Land das hätte er nicht gedurft. Der hat auf Alkohol und Frauen verzichtet und ggf. im Compound gewohnt und länger als 40 Stunden die Woche gearbeitet (KSA) und wenn er nach 2 Jahren wieder daheim war für länger, dann hat er das Einzelhaus bar bezahlt und sich als Freelancer nach einem schönen Urlaub den nächsten Contractor gesucht. Und alle Deutschen die derzeit in China arbeiten (werden immer mehr)die werden nie das Thema Menschenrechte ansprechen, das macht ja nicht einmal unsere Kanzlerin, wenn sie drüben um Aufträge bettelt.

  6. Die Kanzlerin kann auch nicht ihren Rock heben für die Schlitzaugen, denn da will keiner freiwillig drüber. So muss man für Aufträge betteln, wenn man das eigene Steuergeld für marode Auslandbank-Rettungen aus dem Fenster wirft. Gold hat man ja schon den Amis verpfändet (ewige Kriegsschuld). Was will sie anbieten? Schlecht, wenn Kollegen Schreiber, Schiff und wie sie alle heissen, zudem noch Waffen an die Nachbarn der Chinesen liefern. Eigentlich müsste sie allen Chinesen nen free blowjob machen, aber nicht jeder hat ein Sexheft als Motivation, um über ihren Kopf zu halten. Gadhaffi hätte es seinem Volk gesponsert, nachdem die Kollegen im Norden ihn alle auf Druck der Ziklonisten verrieten.

  7. Dorota: Interessiert mich auch. Wann warst Du in Libyen als RK-Helferin? Mir ist nur die Hilfaktion in Tunesien des RK-bekannt, als die Ausländer aus Libyen mit BW-Schiffen in ihre Heimatländer gebracht wurden (2011).

    Un was war Deine Aufgabe dort?

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