Westen unterstützt "Gewalt-Regime" in Bahrain


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Während die USA, Frankreich, Großbritannien, Deutschland und viele mehr die Gewalt im Nahen Osten immer weiter auflodern lassen, indem man Kriminelle in Syrien mit Waffen versorgt, den Iran mit Sanktionen provoziert und mit einer Intervention bedroht, Israel den Zugang zu Atomwaffen ermöglicht und Länder wie Libyen, Afghanistan und den Irak der Reihe nach ausbeutet, unterhält das britische Außenministerium fast schon freundschaftliche Beziehungen zur Regierung in Bahrain. Zwar erscheint dies zumeist nur als Randbemerkung in westlichen Medien, doch werden in Bahrain tatsächlich Demonstranten brutal ermordet.

Der Unterschied zur Situation in Syrien: Bashar al-Assad tanzt nicht nach der Pfeife des Westens und wird darum aus seinem Amt herausgemobbt, der sunnitische König von Bahrain jedoch handelt im Interesse von Saudi Arabien und den USA. Washington ist durchaus an stabilen Verhältnissen in Bahrain interessiert, da die US-Army einen für ihre Operationen am Persischen Golf wichtigen Marinestützpunkt in der Hauptstadt Manama unterhält.

Am vergangenen Mittwoch trafen sich britische Offizielle zu privaten Gesprächen mit dem Innenminister von Bahrain, Generalleutnant Scheich Rashid bin Abdullah al-Khalifa. Gleichzeitig reichten mehr als 20 Länder Erklärungen bei den Vereinten Nationen ein, in denen sie ihre Besorgnis aufgrund der anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in dem Land ausdrückten.

Die britische Regierung ist ein „langjähriger Verbündeter“ von Bahrain und verurteilt das gewalttätige Vorgehen der Sicherheitskräfte in Bahrain gegen Demonstranten in keinster Weise. Der ehemalige Europaminister unter Tony Blair, Denis MacShane, der heute für die Magazine Newsweek und den britischen Guardian schreibt, äußerte seine Bedenken hinsichtlich der Politik der britischen Regierung in Bezug auf das Regime in Bahrain: „Dies ist ein trauriges Beispiel für die Doppelmoral von William Hague […] Er sucht sich sehr selektiv aus, welches folternde und tötende Regime er kritisiert und welches nicht.“

3 Kommentare

  1. Weltweit betrachtet sind die westlichen Regimes die gewalttätigsten überhaupt. Sollten wir nun schockiert sein über das alles, oder sollten wir vielleicht sogar froh sein, dass sie stattdessen nicht uns mit Drohnen bombardieren usw.? Man weiß es nicht. Zumindest sieht man im Nahen Osten sehr schön, wie unsere Politiker wirklich ticken.

  2. Keine Angst, der Überwachungsstaat kommt auch bei uns…London hat mehr als 500000 Kameras auf öffentlichen Plätzen und die USA haben über 33’000 Helekopter Minidrohnen bei LMT bestellt. Für was wohl? Wir übernehmen auch jeden Schrott von dort, dafür schmieren die gekauften Logenbrüder unsere Politiker schon noch!

  3. Hut ab, die NWO Banksterfamilien der FED haben nun gewonnen. Besitzt man: die Technolodie, die Löhne der gewissenlosen Wissenschaftler, Söldner der Armeen und die high tecwaffen, kann man gar nicht mehr verlieren (mit dem vielen Fiat-Geld): http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/len-kasten/gedankenkontrolle-und-die-neue-weltordnung.html
    Einzig, ihr zahlt NUR NOCH BAR, schmeisst Euere Kreditkarten weg und frisst weniger fast-junk-food von Mc Donnalds und FED-Konsortium!!!

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