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11.07.1945: Sowjetunion übergibt Westberlin an die USA


Deutschland/Geschichte

Am 11. Juli 1945 übergab die Sowjetunion Westberlin an die Westalliierten USA und Großbritannien. Die geteilte deutsche Hauptstadt wurde dadurch zum Symbol des aufziehenden Kalten Kriegs.

Westberlin Sowjetunion USA
Westberlin Sowjetunion USA, Bild: Gegenfrage.com

An diesem Tag im Jahr 1945 übergab die Sowjetunion Westberlin an die USA und Großbritannien. Dies wurde zuvor auf verschiedenen Kriegskonferenzen beschlossen. Obwohl die Aufteilung Berlins und ganz Deutschlands in verschiedene Besatzungszonen zunächst nur als vorübergehender Zustand gesehen wurde, blieben die Trennlinien dauerhaft erhalten.

Die geteilte Stadt Berlin wurde zum Symbol für die Spannungen zwischen dem Westen und dem Osten während des Kalten Kriegs. Während einer Reihe von Kriegskonferenzen stimmten die Vereinigten Staaten, Großbritannien und die Sowjetunion darin überein, dass Deutschland nach seiner Niederlage in drei Besatzungszonen aufgeteilt werden sollte. Dies beinhaltete auch die Aufteilung der Hauptstadt Berlin.

Als der Zweite Weltkrieg in Europa im Mai 1945 endete, besaßen die sowjetischen Truppen jedoch die vollständige Kontrolle über Ostdeutschland und ganz Berlin. Einige US-Beamte, die die Sowjetunion als eine aufkommende Bedrohung für den Nachkriegsfrieden in Europa darstellten, glaubten, dass die Sowjets niemals die Kontrolle über einen Teil Berlins abgeben würden.

Moskau gibt Westberlin ab

Am 11. Juli 1945 gab die russische Regierung jedoch bekannt, dass sie die gesamte zivile und militärische Kontrolle Westberlins an britische und amerikanische Truppen abgeben würde. Dies wurde ohne Zwischenfälle am folgenden Tag umgesetzt. In den kommenden Jahren wurde Westberlin zum Schauplatz einiger bemerkenswerter Auseinandersetzungen im Kalten Krieg.

In den Jahren 1948 und 1949 blockierten die Sowjets die Einreise nach Westberlin und zwangen die Vereinigten Staaten, die Berliner Luftbrücke zu errichten, um die Bevölkerung der Stadt zu ernähren und zu versorgen. Im Jahr 1961 errichtete die DDR-Regierung die berühmte Berliner Mauer und schuf damit eine tatsächliche physische Barriere zwischen Ost- und Westberlin.

Die geteilte Stadt symbolisierte spätestens ab diesem Moment die Feindseligkeiten und Spannungen des Kalten Kriegs. Im Jahr 1989 zeichnete sich bereits der bevorstehende Staatsbankrott der Sowjetunion ab. Die Mauer wurde wieder abgerissen und die Verwaltung des Gebiets der DDR an den Westen übertragen.



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