Was wird uns in diesem Jahr das Fürchten lehren?


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Was wird uns das neue Jahr bringen? So viel steht fest: Irgendetwas wird uns auch 2016 wieder in Angst und Schrecken versetzen, dafür werden die Massenmedien mit ihren Gruselgeschichten natürlich sorgen.

Feuerwerk, Bild: Eigene Fotografie
Feuerwerk, Bild: Eigene Fotografie

Im Jahr 1999 lehrte uns das Jahr 2000 (Millennium) das Fürchten. Im Jahr 2000 erklärte die Europäische Kommission Deutschland zum BSE-Risikogebiet. 2001 lehrten uns die Taliban das Fürchten. 2002 lehrte uns das West-Nil-Virus das Fürchten. 2003 lehrten uns Iraks Massenvernichtungswaffen das Fürchten. 2004 lehrte uns SARS das Fürchten. Ab 2005 lehrte uns die Vogelgrippe das Fürchten, 2006 lehrte uns EHEC das Fürchten.

2007 stellten die Vereinten Nationen in einem Bericht fest, dass der vom Menschen gemachte Klimawandel nicht mehr zu leugnen ist. 2008 brachen weltweit die Börsen zusammen und drohende Pleiten „systemrelevanter“ Banken lehrten uns das Fürchten. 2009 lehrte uns die Schweinegrippe das Fürchten. 2010 lehrte uns die Öl-Katastrophe von BP das Fürchten.

Im Jahr 2011 lehrte uns der Iran mit seinem Atomprogramm das Fürchten, untermauert durch Fukushima. 2012 lehrte uns der Weltuntergang das Fürchten, 2013 Nordkorea, 2014 Ebola und 2015 der Islamische Staat und die Russen. Und 2016 waren es wieder die Russen, die ständigen Meldungen über Flüchtlinge und die bösen Fake News.

Wie werden uns die Massenmedien in diesem Jahr wieder versuchen in Angst und Schrecken zu versetzen? So viel kann jedenfalls festgestellt werden: Lasst Euch nicht verrückt machen! Meistens stecken politische Kampagnen dahinter, um die Stimmung in der Bevölkerung zu beeinflussen. Gegenfrage.com wünscht allen Lesern ein frohes neues Jahr!

5 Kommentare

  1. Was die globalen Probleme angeht, da kann ich nur mutmaßen, – oftmals fehlt mir dazu auch das Hintergrundwissen, um hier was Brauchbares in die Diskussionsschale werfen zu können.

    Apropos Brauchbares: Was Deutschland betrifft, und die Vorausschau, was uns alles erwarten könnte,- dazu hilft eine hervorragende Analyse, deren Existenz ich überall dort, wo ich kommentiere, bekanntgebe. Es wäre gut, wenn auch inenrhalb dieser Leserschaft dieser Streifen weiterverbreitet werden würde, – meine ich.

    Wichtiger Hinweis:

    Läuft zur Zeit im Net, ist aber weitestgehend unbekannt. Viele sehen auch die Dauer, und klicken es deshalb nicht an.

    Wenn man sich von einem Fachmann informieren lassen will, und eine klare, vor allem juristische Betrachtung des Vorgehens in Deutschland sucht, hier findet man sie:

    https://www.youtube.com/watch?v=iGbo1gE9sko

    Es handelt sich um ein Interview, geführt von Michael Friedrich Vogt mit Herrn Dr. jur Helmut Roewer, ehem. Verfassungsschutzpräsident von Thüringen vom 27.12.2015. Wenn es etwas gibt, das die oftmals diffuse und unverständliche Situation auf neutraler Basis transparent macht, vor allem die juristischen Aspekte dazu aufzeigt, dann ist es dieses Video.

    Es ist das beste, was ich in dieser Richtung bis jetzt gesehen habe, absolut objektiv und sachlich, aber erschreckend ehrlich. Sich eine Flasche Bier oder eine Kanne Kaffee hinzustellen und sich diese 70 Minuten in Ruhe anzusehen, das lohnt sich wirklich.

  2. Noch ein Nachtrag:

    Habe jetzt schon Mitleid mit den Polizeibeamten, die sich irgendwann mal vor einem Staatsanwalt verantworten müssen, – denn die armen Schweine können ja gar nichts dafür. Aber genauso wars im 3. Reich, – solange das System hielt, funktionierte es. Niemand dachte daran, dass mal der Wind dreht und andere drankommen.

    Genau dieselbe Situation haben wir heute. Und dann kommt das böse Erwachen. Dann müssen die heutigen Polizeibeamten nachweisen, dass sie im Befehlsnotstand waren, – was sie aber nicht können, weil die Verweigerung des Befehls nicht mit der Gefahr ihrer persönlichen Sicherheit geahndet, sondern sogar in ihrer Dienstvorschrift vorgeschrieben wird.

  3. Analysten, Wirtschaftsweise und VWLer, nannte man früher Wahrsager, Astrologen und Kaffeesatzleser. Jeder der klar denken kann sieht,
    die Steuern werden steigen wegen der vielen millionen „Neudeutschen“,
    die Beiträge werden angehoben wegen …..
    Das soziale Klima wird sich verschlechtern, weil nur 30% das erwirtschaften was 70% konsumieren. Die Betreuung von 1 000 000 Wirtschaftsflüchtlinge ist keine wirtschaftliche Leistung, sie kostet das BSP der Produktiven. Die Sanktionen gegen Russland tragen ebenfalls zum beschleunigten Untergang der BRD GmbH bei. Russland ist ein Nettozahler, die anderen Staaten lassen nur anschreiben.
    Sehr viele Menschen aus dem Maschinenbau, der Werftindustrie und der Landwirtschaft werden in 2016 arbeitslos.
    Früher hat man Astrologen, Hexer und Kaffeesatzsatzleser bei Nichterfolg verbrannt, Heute leben sie sie reich und gesund und werden uns auch im nächsten Jahr etwas vom Pferd erzählen.

  4. Frank Großmann:
    „Das soziale Klima wird sich verschlechtern,“
    – das ist amtlich. Kann gar nicht anders kommen.

    „die Steuern werden steigen wegen der vielen millionen „Neudeutschen“,
    die Beiträge werden angehoben wegen …..“

    Glaube ich weniger. Sie wollen ja wiedergewählt werden. Sie werden es deshalb nach der Supermarktlösung machen. Wie die geht?
    Einfach:
    Wenn der Reis der Marke „x“ im Preis „offensichtlich“ nicht steigen soll, dann geht man her, läßt den Preis auf dem alten Level, und gibt statt den 500 g nur mehr 420 g hinein. Dazu eine andere Form der Verpackung, schönere Farben auf dem Karton, und dann funktioniert das. Die kg-Vergleichs-Preisangabe liest sowieso kaum jemand, der die Brille nicht dabei hat.

    Was heißt das: Man wird die Sozialleistungen weiter kürzen. Klar hat man auch andere Argumente, – denn es ist gut denkbar, dass man die „Neuzugewanderten“ zu den Bauern zum Gurken ernten schickt, was man mit vielen H4-Leuten nicht hingekriegt hat. Nun hat man aber das Argument, dass das, was die „Neuen“ können, auch den „Alten“ zugemutet werden kann, oder es gibt keine Kohle mehr.

    Dazu kommen noch viele andere Varianten, von denen wir noch keine Vorstellung haben, – die lieben Beamten haben ja Zeit, sich da intereessante Spielarten auszudenken.

  5. Wie war doch der Titel dieses Beitrags?
    „Was wird uns in diesem Jahr das Fürchten lehren?“

    Leider hab ich für Deutschland die Antwort schon gefunden, – man muß nur die aktuellen Seiten lesen.

    Prosit 2016! Es fängt bereits gut an:

    Kölner Generalanzeiger vom 2.1.2016:
    Vorfälle am Neujahrstag in Köln
    Übergriffe auf Frauen am Bahnhofsvorplatz – Ermittlungsgruppe gegründet

    KÖLN. Zahlreiche Frauen sind im Laufe des Neujahrtages in Köln Opfer von Übergriffen geworden. Wie die Polizei berichtet, nutzten die Täter in der Silvesternacht das Getümmel rund um den Dom und begangen Straftaten verschiedener Art. Die Polizei Köln hat eine Ermittlungsgruppe zur Aufklärung der Fälle eingerichtet.

    Die Täter hatten es vor allem auf Mobiltelefone und Geldbörsen abgesehen.
    Bei der Polizei Köln und der Bundespolizei erstatteten bis Samstagnachmittag knapp 30 Betroffene Anzeige und schilderten in diesen Fällen die gleiche Vorgehensweise der Täter:

    Die Frauen befanden sich während der Neujahrsfeier rund um den Dom und auf dem Bahnhofsvorplatz, als mehrere Männer sie umzingelten. Die Größe der Tätergruppen variierte von zwei bis drei – nach Zeugenaussagen nordafrikanisch Aussehenden – bis zu 20 Personen.

    Die Verdächtigen versuchten durch gezieltes Anfassen der Frauen von der eigentlichen Tat abzulenken – dem Diebstahl von Wertgegenständen. Insbesondere Geldbörsen und Mobiltelefone wurden entwendet. In einigen Fällen gingen die Männer jedoch weiter und berührten die meist von auswärts kommenden Frauen unsittlich.

    Zur Klärung der Taten und Tatzusammenhänge hat die Polizei Köln eine Ermittlungsgruppe gegründet. Zur Arbeit der Ermittler gehört unter anderem die Auswertung umfangreicher Videoaufnahmen.

    Weitere Geschädigte, die sich in der Silvesternacht am Bahnhofsvorplatz und um den Dom in der Zeit zwischen Mitternacht und vier Uhr aufgehalten haben und noch keine Anzeige erstattet haben, werden gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 12 unter der Rufnummer 0221/ 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

    Vorfälle am Neujahrstag in Köln: Übergriffe auf Frauen am Bahnhofsvorplatz – Ermittlungsgruppe gegründet |
    http://www.general-anzeiger-bonn.de/…/Uebergriffe-auf-Fraue…


    Übrigens: Niemand darf mehr in Deutschland bei Straftaten auf die ethnische Zuordnung der Täter hinweisen, – außer, es handelt sich einwandfrei um Deutsche. Deshalb die Umschreibung: „nordafrikanisch aussehend“

    Im Kölner Stadtanzeiger liest man von Seiten der Betroffenen:
    Die Polizisten am Bahnhof hätten die Situation heruntergespielt, so die 22-Jährige: „Die Polizisten haben gesagt, da könne man nichts machen und man solle auf seine Sachen aufpassen.“

    Sexuelle Belästigung in der Silvesternacht: Frauen im Kölner Hauptbahnhof massiv bedrängt | Köln – Kölner Stadt-Anzeiger – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.ksta.de/…/sote-belaestigung-in-der-silvesternach…

    In der Kölnischen Rundschau liest man:

    Unter den Opfern war auch eine Gruppe junger Mädchen aus dem oberbergischen Reichshof. Das Quintett hatte auf der Domplatte gefeiert und wollte dann mit dem Zug nach Hause fahren. „Vor dem Hauptbahnhof wurden wir von einer Gruppe von mindestens 30 Männern umringt und eingekreist“, berichtete eine 17-Jährige der Rundschau. In der „riesigen Traube“ seien ihnen nicht nur Taschen und Wertgegenstände geraubt worden, sie seien von den Männern auch hemmungslos angefasst worden. „Ich hatte Finger an allen Körperöffnungen“, schildert die junge Frau den Vorfall drastisch.

    Mein Kommentar, leider bereits zu Jahresbeginn:
    Wenn das schon so anfängt, das Neue Jahr, dann gute Nacht. Gottseidank, dass ich nicht mehr in Deutschland lebe, – aber meinen lange gehegten Wunsch, einmal meiner Frau den Kölschen Karneval zu zeigen, so wie ich ihn in jungen Jahren erlebt habe,- den werde ich wohl abschminken müssen…….

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