Was Ben Bernanke sagt, ist völlig egal


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Während eines Fed-Meetings warten Investoren geduldig ab, bis Ben Bernanke endlich vor die Kameras tritt und irgendetwas verkündet, was das Gremium der US-Notenbank beschlossen hat. Dann sausen die Aktienkurse kurzzeitig nach oben, nur damit zwei Tage später alles so ist wie vorher. Es ist immer wieder das gleiche Spiel. Doch ist es eigentlich völlig egal, was Bernanke sagt. Einige Zitate.

Krankhaft optimistisch: Ben Bernanke

Es ist wahrlich erstaunlich, dass Ben Bernanke es nach so vielen Jahren im Amt noch immer schafft, mit seinem Bla Bla für so heftige Marktbewegungen zu sorgen. Sicherlich sollte nicht der Glaube entstehen, Ben Bernanke sei „dumm“ oder würde den Markt „falsch einschätzen“. Eher ist anzunehmen, dass er über alles sehr wohl Bescheid weiß und normalen Menschen mit seinen Informationen 20 bis 50 Jahre voraus ist. Doch bleiben diese Infos meist hinter verschlossenen Türen und Bernanke hat offenbar keinerlei Interesse daran uns Normalos auch nur anzudeuten, was wirklich geschieht.

Seit Gründung der Federal Reserve im Jahr 1913 hat der Dollar sagenhafte 98 Prozent seines Wertes eingebüßt. Die sogenannten „Währungshüter“ haben der Bevölkerung nach 99 Jahren im Amt also ganze 2 Prozent des ursprünglichen Dollar-Wertes übrig gelassen.

Wer hier also immer noch an „Preisstabilität“ und ein Wohlwollen der Geldpolitik glaubt, der verbringt entweder zu viel Zeit vor dem Fernseher, oder hat sich zu lange in VWL-Vorlesungen herumgetrieben. Inflation ist eine Steuer, und einmal eingeführte Steuern werden bekanntermaßen so gut wie niemals wieder abgeschafft.

Im Folgenden rückblickend einige Zitate von Notenbank-Chef Ben Bernanke:

2005:

„Wir hatten noch niemals einen Rückgang der Immobilienpreise auf bundesweiter Ebene. Ich denke, die Hauspreise werden sich verlangsamen, vielleicht stabilisieren, der Konsum könnte etwas gebremst werden. Ich glaube jedoch nicht, dass die Wirtschaft weit von der Vollbeschäftigung entfernt ist.“

2005:

„In Hinblick auf deren Sicherheit werden Derivate größtenteils von sehr anspruchsvollen Finanzistituten und Einzelpersonen gehandelt, die einen erheblichen Anreiz haben, diese zu verstehen und richtig einzusetzen.“

2006:

„Der Immobilienmarkt wird sich ein wenig abkühlen. Wir erwarten jedoch, dass der Rückgang der Aktivitäten bzw. eine Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit moderat sein wird. Die Immobilienpreise werden wahrscheinlich wieder steigen.“

2007:

„Die Probleme am Subprime-Markt werden vermutlich keinerlei Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Finanzmärkte haben. Insbesondere die die Hypotheken erstklassiger Kreditnehmer und die Festhypotheken aller Kreditnehmer entwickeln sich gut mit einer geringen Menge an Ausfällen.“

2008:

„Die Federal Reserve erwartet derzeit keine Rezession.“

2009:

 „Für Fannie Mae und Freddie Mac besteht keinerlei Gefahr.“

Hier noch viele weitere unglaubliche Zitate des Fed-Chefs.



3 Kommentare

  1. heli-ben handelt nur im interesse der banken und versucht das spiel so lange wie möglich vor dem zusammenbruch zu bewahren.

  2. Wer weiß das schon im Mittelalter gelogen und geprahlt wurde was das Zeug hergab, der kann die heutige Zeit besser ertragen.
    Die Menschheit auf der Welt ist moralisch nicht besser nur anders geworden auf technisch höherem Niveau.

  3. Heliben ist Angestellter der 200 Plutokraten in einer Autokratie. Interessant ist, was er eben nicht vor den Kameras sagt, oder wen er den Kongress der internationalen Staatengemeinschaft (UNO) mit Krisen erpresst, welche allesammt in der Commodity- und Fremdwährungsreserven- Dollar-Falle sitzen. Es wäre einfach, die Fed in die Knie zu zwingen mit Vermögens-Ummünzung in Edelmetalle, aber leider haben 95% der Menschen nur 5% vom versteuerten Geld, während 5% Abzocker die restlichen 95% vom Kapital unversteuert Offshore liegen haben. Trotzdem habe ich kein Geld mehr auf der Bank, weil wenn ich 1000$ bringe, holen die andern 5% legal das 20-fache an Kredit und stehlen der Menschheit das Land und die darauf existenzielle Lebensgrundlage-

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