Warren Buffett: Reiche nicht schuld an wachsender Armut


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Reiche tragen zur Lebensqualität der Weltbevölkerung bei, Ungleichheiten sind eine Folge der modernen Marktwirtschaft. Die Armen sollten aufhören, den Reichen die Schuld für ihre Situation zuzuschieben. Dies schrieb Warren Buffett in einem Artikel.

Buffett & Obama“ by Pete Souza – http://www.flickr.com/photos/whitehouse/4793199789. Licensed under Public Domain via Wikimedia Commons.

Warren Buffett, derzeit angeblich drittreichster Mensch der Welt, sagte in einem Gastartikel für das Wall Street Journal, dass die Armen aufhören sollten, den Reichen die Schuld für ihre eigene Situation zu geben. „Die Armen sind auf alle Fälle nicht arm, weil die Reichen reich sind. Ebenso wenig ist der Reichtum der Reichen nicht unverdient“, so der Multimillionär.

Er fügte hinzu, dass erfolgreiche Geschäftsleute wie Henry Ford und Steve Jobs die Lebensqualität der Bevölkerung der Welt maßgeblich verbessert hätten. Ungleichheiten seien eine unvermeidliche Folge der modernen Marktwirtschaft, „da die [meisten] Jobs [aus der Vergangenheit] heute von fast jedem Arbeitswilligen durchgeführt werden können.“

Die meisten Tätigkeiten seien heute automatisiert, weshalb nur noch wenige Arbeiter dafür notwendig seien. „Aus diesem Grund stellen die Verbesserung der Bildung oder die Erhöhung des Mindestlohns keine praktikablen Lösungen dar“, wird er von TeleSur zitiert.

Laut Forbes verfügen die 400 reichsten US-Bürger über ein Vermögen von insgesamt 2,3 Billionen Dollar. Das sind 2400% mehr als vor 30 Jahren. Zum Vergleich: Die mittleren Haushaltseinkommen stiegen im selben Zeitraum um 180%.

Buffett verdiente im Jahr 2013 durchschnittlich 37 Millionen Dollar pro Tag, was rund 25.700 Dollar pro Minute entspricht.

12 Kommentare

  1. „moderne MARKTwirtschaft“? gehört dazu auch das hemmungslose gelddrucken der staatlich aufgezwungenen schrottwährung, die staatliche zinsmanipualtion, die rettung von bankrotten finanzinstituten, die vorzugsbehandlung von derivatenschulden? dieser buffett zündet bewusst nebelkerzen.

  2. Ach wie lustig was da der nette Herr-es-herrscht-Klassenkrieg-und-wir-werden-ihn-gewinnen-Soros da zusammenblubbert und dass der Shiet dann natürlich auch schafsmedial quer durch alle Kanäle geballert wird.

    Aber wie sagte schon der Ober-Wohltäter für die Menscheit Mr. Junckerle?
    Achja, genau, wenn es ernst wird, muss man lügen…

  3. Ach, mir kommen die Tränen, der arme reiche Mann!
    Wiederholen & wiederholen, damit diese Weisheit auch ganz sicher fest in den Köpfen der Menschen verhaften bleibt (& sie diese folglich wirklich glauben).

  4. Wo ist die Hilfe zur Selbsthilfe, zu der die Reichen im Stande sind, aber eine Versklavung auf ewig als Gegenleistung erwarten.

    Soros will die Entscheidung !

    Entweder unter seiner Bedingung den Dollar Crashen oder Krieg.

    https://www.gegenfrage.com/soros-sieht-gefahr-eines-neuen-w ……

    Es muss richtig gelesen werden, aber es bleibt eine Interpredation(Auslegung) und trotzdem ist diese Auslegung näher als die BILDzeitung an der Wahrheit.

    In Lohnabhägigkeit, verwechseln wir bitte nicht unseren vom Kapital erlaubten Freiaum nicht mit Freiheit,denn der erlaubte Freiraum ist nur ein Knast ohne Gitter der mit Freiheit nichts zu tun hat, aber die Kunst zu beherrschen sich Unabhängig zu versorgen ist die wahre Freiheit.Wir, das sind über 90% der Weltbevölkerung, dürfen nicht von Freiheit reden, da über 90% der Weltbevölkerung Lohnabhängig sind,was gleichbedeutend ist mit Versklavung durch Lohnabhängigkeit.

    Es ist erwiesen.

    Nach jeder Landtagswahl oder Bundestagswahl gewinnt immer die Partei der Konzern-Lobbyisten.

    Das Konzern-Lobbyisten nicht arm sind ist klar,sind sie dann nicht schuld?

    Wenn das eine mit Absicht herbei geführt wurde und scheinbar nichts mit dem anderem zu tun hatte oder hat und so das eine zum anderen kam,dann ist es immer noch Absicht gewesen.

  5. Naja ,langsam wird der alte Mann nun doch senil. Der denkt ja auch Gold sei ein barbarisches Relikt und kann nicht mal die Erkenntnisse seines Vaters reflektieren. Neben der Altersdemenz kommt da wohl auch ein tüchtiges Stück mangelnde Selbstreflektion zum tragen.

    Gute Nacht Buffy

  6. Er hat teilweise recht, insbesondere was die Automation angeht.
    Die Lösung wären Sozialabgaben für Roboter und ähnliches durch welche Arbeitsplätze wegrationalsiert wurden und die inzwischen selbstständig Wertschöpfung generieren, welche in die Taschen der Besitzer und Investoren dieser Systeme fliesst.
    Mit diesen Abgaben kann ein bedingungsloses Grundeinkommen gewährleistet werden damit jeder Mensch ein Menschenwürdiges Dasein zu fristen im Stande ist.
    Dies w

  7. An die Redaktion,
    Ist da mit den 400 reichsten der USA nicht etwas durcheinander gekommen? die haben nicht nur die paar mickrigen Milliarden sondern etwas mehr.

    Aussage von Celente:
    Sie kennen doch die Zahlen, ich denke mir das ja nicht aus. 400 Menschen in den USSA [a.d.Ü.: kein Tippfehler!] haben ein Vermögen von $ 2,25 Billionen Dollar, während gleichzeitig viele Menschen ihre lausigen Arbeitsplätze und Häuser verlieren.

    Quelle:
    http://n8waechter.info/2015/05/celente-usa-ist-faschismus/

  8. @Raffel
    Danke für den Hinweis, wurde korrigiert. Die 2400 Prozent Anstieg stimmen aber trotzdem!

  9. Die Aussage, das die Reichen nicht Schuld sind an an der Wachsenden Armut ist schlicht weg gelogen und falsch. Das gesamte Vermögen der Welt minus den gesamten Schulden der Welt ergibt 0.
    Unser Geldsystem ist ein Schuldgeldsystem. Jede neue Geldschöpfung basiert auf Krediten, d.H. auf Schulden.
    Jetzt muss man noch wissen das Zinsen der Wert ist, den Menschen durch Arbeit geleistet haben. Wenn man jetzt bedenkt, das die Zinsen exponentiell Wachsen, dann muss die Arbeitsleistung auch exponentiell wachsen und die Zinsen bedienen zu können. Wenn aber die Wirtschaftsleistung nicht exponentiell mit wächst entstehen Schulden. Und wer seine Schulden nicht bezahlen kann, der stirbt. 25.000 Menschen sterben jeden Tag an den Folgen von Hunger, weil sie ihre Schulden nicht bezahlen können. Kapitalismus ist ein Massenmörder.

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