Vier arabische Staaten wollen Syrien unterstützen


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Während die Türkei, Katar, Saudi-Arabien und die USA mit militanten Gruppen in Syrien Handel betreiben und Waffen liefern, gibt es angeblich auch arabische Staaten, die an Plänen für eine Unterstützung der syrischen Regierung unter Bashar al-Assad arbeiten.

"Bashar and Asma al-Assad" by Ricardo Stuckert/ABr - Agência Brasil [1]. Licensed under CC BY 3.0 br via Wikimedia Commons.
Bashar and Asma al-Assad“ by Ricardo Stuckert/ABr – Agência Brasil [1]. Licensed under CC BY 3.0 br via Wikimedia Commons.
Syriens Regierung hat wiederholt die Türkei für die Verbindungen zu militanten Vereinigungen im Land kritisiert. Zudem soll die Türkei Öl-Handel mit jenen Organisationen betreiben. Weitere Staaten, die an der Gewalt in Syrien beteiligt sind, sind Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Staaten, sagt der saudische politische Aktivist Mujtahid.

Doch gibt es in der Region auch Regierungen, die angeblich an Plänen arbeiten, um die syrische Regierung zu unterstützen: Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien und Oman, schreibt das jordanische Nachrichtenportal Al Bawaba.

Mehr als 3,8 Millionen Syrer haben ihr Land seit Beginn der Krise verlassen. Berichten zufolge sind aktuell mindestens sieben Millionen Syrer sogenannte „Binnenvertriebene“, Flüchtlinge im eigenen Land. Über 200.000 Menschen kamen seit Beginn der Unruhen im Jahr 2011 ums Leben.

Syriens Ministerpräsident Wael al-Halqi zeigte sich zuversichtlich, dass „das syrische Volk und die Armee ihr Land schon bald von Terroristen gereinigt haben wird“ und fügte hinzu: „2015 wird ein entscheidendes Jahr für Syrien werden.“

5 Kommentare

  1. Mein Gott,
    es gibt noch gute Nachrichten zum späten Abend.
    Wer Syrien jetzt nicht verteidigt der holt sich die ganze IS US Söldnerbande ins eigene Land. Ob in China die Uiguren, in Russland der Nordkaukasus oder im Iran die Sunniten, es ist ein Kampf um das eigene Überleben.
    Bashar Al Assad kann sich auf die Hilfen großen Mächte verlassen, sie müssen ihn stützen bei Strafe des eigenen Unterganges.
    Die vereinzelten arabischen Staaten sind durch Einsicht zu der Erkenntnis gelangt das es besser ist nicht gegen den Strom der Erkenntbis zu schwimmen.

  2. Endlich haben einge Araberländer die westliche „Teile-und-herrsche-Politik“ verstanden. Die hätten schon die Destabilisierung Iraks und Syriens nicht dulden dürfen.

  3. Irak.
    Libyen.
    Syrien.
    Farbenrevoluzzer.
    Maidanmorde.

    Soros!

    Zeit, dem Schwein das Handwerk zu legen! Mit allen Mitteln.

  4. Obama sieht in Syrien seine Felle davonschwimmen und versucht es nun mit einer Angriffsallianz mit Erdogan. modus vivenbdi ist diese vorher von den USA inszenierte iS, welche nun als Argument für Bombenflüge in syrien dienen sollen. Erdogan und Obama stellen somot einen Fuß in die Tür zu Syrien, weil das ist der Anfang einer Besetzung und ein unerklärter Krieg, mit der A>usrede der IS.

  5. Ich sehe noch viel größere probleme, jeder hat doch mitbekommen das der Poroschenko seine Truppen in der Ostukraine in Kamofbereitschaft versetzt hat. Es ist sehr wahrscheinlich das zum selben Zeitpunkt wo die Türkei zuschlägt auch Poroschenko im Donbass seine Truppen in bewegung setzt, daraus ergibt sich ein völlig neues Bild. Die Verlegung der Nato an die Ostgrenze bzw. Aufstockung im Mittelmeer macht man ja nicht einfach nur so weil es ja kein Geld kostet sondern wenn man was Plant !

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