USA: Zwölfte Bank in diesem Jahr pleite


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US-Regulierungsbehörden haben am Freitag die Georgia Community Bank geschlossen. Die bestehenden Einlagen werden unter dem US-Einlagensicherungsfonds und einer anderen Bank aufgeteilt. Somit sind in den USA in diesem Jahr bereits zwölf Banken pleite gegangen. 

Die Global Commerce Bank of Doraville, Georgia, die etwa 143,7 Millionen Dollar in der Bilanzsumme hatte, wurde geschlossen. Ein Teil der Einlagen wird an die Metro City Bank of Doraville überschrieben, wie der US-Einlagensicherungsfonds Federal Deposit Insurance Corp (FDIC) am Freitag mitteilte. Metro City hat zugestimmt, 79 Millionen Dollar von Global Commerce zu übernehmen, der Rest geht an die FDIC. Global Commerce wird ihr Geschäft von nun an unter dem Logo der Metro City Bank weiter führen, wie die Economic Times berichtet.

Seit Ende 2007 sind über 400 US-Banken zusammengebrochen infolge der Krise im Immobiliensektor und der daraus resultierenden Krise an den Finanzmärkten. Im vergangenen Jahr gab es 92 Ausfälle, nachdem im 2010 sogar 157 Banken zusammengebrochen waren. Anfang dieser Woche berichtete das Wall Street Journal, dass die Mittel des US-Einlagensicherungsfonds FDIC zwischen September 2011 und Ende 2011 von 7,8 auf 9,2 Milliarden Dollar aufgestockt worden seien.



Im Jahr 2011 brachen 92 US-Banken zusammen, wofür die FDIC Mittel in Höhe von 7,9 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt hatte. 2010 musste die FDIC rund 23 Milliarden Dollar beisteuern und im Jahr 2009 belief sich die Summe sogar auf 36 Milliarden Dollar für 140 Banken, da auch Großbanken beteiligt waren. Zwischen 2008 bis 2010 sprang der Fonds schätzungsweise mit 79 Milliarden Dollar bei Bankenpleiten ein. Die FDIC rechnet in den Jahren 2011 bis 2015 mit Ausfällen in Höhe von 19 Milliarden Dollar.

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