USA wollen Truppen in Norwegen stationieren


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Die USA und Norwegen verhandeln über eine mögliche Stationierung von US-Truppen in dem nördlichen Land. Dies könnte die bereits angespannten Beziehungen zu Russland weiter belasten.

USA Norwegen
US-Flagge, Bild: Gegenfrage.com

Norwegens Regierung befindet sich laut Medienberichten in Gesprächen mit den USA über eine mögliche Stationierung von US Marines in dem nordischen Land. Dabei handle es sich um einen „langjährigen Wunsch“ Washingtons. Dafür infrage kommt die Vaernes Militärbasis in der Nähe von Trondheim, etwa 1.000 Kilometer entfernt von der Grenze zu Russland.

Die Truppen werden wahrscheinlich auf Rotationsbasis eingesetzt, eine dauerhafte Stationierung stehe nicht zur Diskussion, so Ann Kristin Salbuvik, Sprecherin des norwegischen Verteidigungsministeriums am Montag.

„Die Arbeit ist im Gange, aber die Initiative wurde noch nicht im Verteidigungsministerium diskutiert, sodass wir zu diesem Zeitpunkt noch keine detaillierten Antworten geben können. Jeder konkrete Vorschlag wird natürlich von der Regierung und dem Parlament in üblicher Weise behandelt“ , sagte Norwegens Verteidigungsminister Eriksen Søreide.



Die Stationierung von US-Truppen in Norwegen könnte die bereits angespannten Beziehungen zu Russland  weiter belasten. Norwegen versprach Russland im Jahr 1949, dem Gründungsjahr der NATO, dass keine ausländischen Truppen im Land stationiert werden, es sei denn es handelt sich um eine Militärübung oder es findet eine Bedrohung statt.

Russland ist im Gegenzug mit Ägypten in Gesprächen über die Errichtung neuer militärischer Stützpunkte, die man in dem nordafrikanischen Staat leasen möchte. Darunter eine Luftwaffenbasis in der Stadt Sidi Barrani nahe dem Mittelmeer. Die ägyptische Regierung lehnt eine Stationierung ausländischer Truppen jedoch bislang ab.

Quellen: presstv, spiegel von 1949, southfront, rt, ahramoline

11 Kommentare

  1. Es ist eine Schweinerei was diese USA und Nato veranstalten . Man sieht es in Syrien was die treiben , da werden US-Jagtbomber in russische Farben um gespritzt und dann benutzt um auf Syrische Städten ein Blutbad anzurichten um es dann Rußland in die Schuhe zu schieben .Es ist doch erkenntlich das man versucht Rußland einzugreisen .Diese AMIS sollen endlich in ihr Land verschwinden und sich dort austoben .

  2. Zunächst einmal ist es aber das Recht der US Regierung im Natomitgliedsland Norwegen
    dort Truppen zu stationieren, soweit dessen Regierung dem zustimmt.

    Auf der anderen Seite passt dieses aber, wenn man die politische Landschaft sich anschaut, wie die Faust auf das Auge. Und dann ist es wirklich eine unnötige Schweinerei.

  3. @Brigitte Müller
    Lesen und Verstehen.! Es handelt sich um Flugzeuge einer
    Trainingseinheit und diese Art den Kampfjet in den Tarnfarben des Gegeners zu lackieren ist überall üblich. Das sieht dann so aus, dass im Training US Piloten die anderen US Piloten quasi angreifen. Diese umlackierten Flugzeuge werden als AGRESSOR bezeichnet. Natürlich stelllen die bekannten obskuren Websites dies aus bekannnten Gründen
    und mangels Fachwissen völlig anders dar. Diese Art der Lackierung nennt sich Agressor Shemes, aber das bedeutet
    nicht, dass sie Bomben abwerfen dort. Das diese Maschinen dort ein Blutbad anrichten entspringt deiner Fantasie, oder einem Artikel bei ASR.. Und die Russen haben so was in der Art auch, aber die könnten Kampfimulationen auch im Iran
    erledigen gegen iranische Piloten die US Kampfjets fliegen.
    Die Luftwaffe des Iran hat noch etliche US Jets und andere Flugzeuge in Betrieb

    https://en.wikipedia.org/wiki/Aggressor_squadron

    https://theaviationist.com/tag/aggressor-squadron/

  4. Das stimmt mit den Trainingssimulationen. Als Britte Müller die Behauptung in den Raum stellte, hatte ich mir gleich sowas gedacht. Habe mich aber mangels besseren Wissens dann enthalten. Im 2. Weltkrieg kam es gelegentlich bei Sondereinsätzen auf allen Seiten vor, dass die Hohheitszeichen der Gegenseite (z.B. Uniformen!) verwendet wurden. Aber wir sind derzeit nicht im Weltkrieg, obwohl ich mir da nicht so sicher bin. Man könnte auch sagen: nach dem Weltkrieg trat die Welt in einen Dauerzustand des gemäßigten Krieges ein. Aber war das nach dem
    1. Weltkrieg anders? Es war nicht anders, nur das die Blockbildung noch nicht vorhanden war. Der deutsche Außenminister Joachim von Ribbentrop sagte daher zu Hitler völlig zu Recht: „es herrscht immer Krieg, auch dann wenn nicht geschossen wird“.

  5. @Dieter Porten
    Bei @Brigitte Müller wurde der Zweck erreicht! Wenn unwissende Bürger basierend auf die Schlagzeile und durch unbewiesene Behauptungen sich im Schädel ihr eigenes Horror-Szenario basteln, und mit Schaum vor dem Mund das so genannte (neudeutsch) -bashing- veranstalten. Das ist so beabsichtigt, und sei es nur aus kommerziellen Gründen, jeder -Klick- zählt

    Noch mal kurz was dazu :
    Aggressor-Trainer gibt es seit Beginn des Kalten Krieges, sicher vorher schon, das habe ich nicht im Kopf und nicht nachgeschaut. Die Aggressor Camouflage Paint Schemes (Tarnlackierungen die denen des Gegners ähneln) somit nichts Neues. Befreundete Länder, zum Beispiel Ägypten, haben so was auch. Und in dem Fall sogar auf ihren eigenen Jets aus russischer Produktion. Bedeutet: Die eigenen Tarnlackierungen der eigenen Russenjets werden geändert, diese Maschinen stellen den Feind dar. Mit den vorhandenen US Jets wird dann in Combat-Simulation geübt. Und so was findet sogar regelmäßig in den USA statt, hatte ich bereits mal erwähnt und verlinkt. Diese Übungen nennen sich RED FLAG

    Bin übrigens umständehalber seit einer Wochen in Sachen Kampfjet-Technik schon 60 Stunden am Einlesen, Begreifen und Lernen, und dies ganz gezielt nur zu einem Jet.

    http://www.f-15e.info/joomla/technology/cockpit

    Einfach mal auf der Homepage die Rubrik PILOT INSTRUMENTS anklicken, und dann runterscrollen. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Und diesen ganzen unqualifizierten Müll im Mainstream und auf gewissen Websites zu Waffen- und Flugzeugtechnischen Themen tue ich mir nicht an. Um sich nun anschließend in die machbare Bewaffnung dieser Maschine einzulesen, also alles was so ein Vogel sich wahlweise im Ernstfall (je nach Einsatzaufgabe) in die Stationen (Pylons) unterhalb der Tragfläche hängen kann, und um deren technische Daten halbwegs zu begreifen, sind weitere 40+ Stunden fällig. Dann hat man so den groben Überblick.

    So hat jeder sein Spezialgebiet. Du bist immer sehr gut informiert zu Geschehnissen der beiden Weltkriege. Das Zitat des Herrn von Ribbentrop könnte glatt von der Frau Clinton sein. Sie kennt es sicher nicht, ansonsten würde sie das schon gebracht haben. Danke für das Ding.

    Habe hier aber mal was Schönes für die Augen. Ein 12 Minuten Video einer ILS Landung auf den Flughafen Zürich

    https://www.youtube.com/watch?v=TUivp7t2E2U

    Wünsche drohnenfreies Weekend
    Gruß kw

  6. @ Kaiser Wilhelm

    Und warum tust Du Dir das mit den Einlesen der Details bei Militärflugzeugen an? Und dann auch noch 60 Stunden.
    Da hätteste jede Menge friedlichere Dinge tun können.
    Ich bin froh, das ich nicht in einem dieser Kriege dabei sein musste. Man hätte auch nicht desertieren können. Wohin? Zur Gegenseite? Dort war die Überlebenschance auch nicht höher, denn die haben sofort Spionage vermutet.
    Außerdem musste man durch die gegnerischen Linien durch.
    Ein Hasardspiel! Nein, ich bin froh, dass das vorbei ist.
    Und für einen neuen Krieg auf Merkels Geheiß und Clintons Gnaden bin ich auch schon zu alt.

  7. Da bin ich doch durch Verlinkung bei Kopp wieder auf diese Bullshit Seite gelangt.

    Der magere Text zum Thema einfach köstlich!

    Laut Text erklärt ein US Hauptmann einem russischen Sender die Sache mit den Tarnfarben der Trainingseinheiten.

    Und statt dem gekauften Artikel ein Bild eines solchen
    umlackierten F18 Jets, um den es ja geht, beizufügen, dort
    die Abbildung einer russischen SU 34

    https://de.sputniknews.com/politik/20161018312988450-f18-su-34-anstrich/

    Also hier mal ein ganz alter Feinddarsteller F-18 in russischer
    Bemalung welcher bei Training in Utah und Nevada im Einsatz war. Im Flugsimulator unter der Bezeichnung Aggressor abrufbar

    https://encrypted-tbn3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSq325lMzcjNNkHsE6Yeq8RVq3SYq1VOhsTJXArTaVfEbFNcluTng

  8. Zum Thema des Artikels :

    Das mit Norwegen wird wohl entfallen. Die Zusage aus Norwegen fehlt immer noch und es wäre der Bruch einer
    Absprache der beim Eintritt Norwegens in die NATO gemacht wurde.

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