USA weiten Drohnenangriffe auf Somalia aus


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Unbemannte US-Drohnen jagen in Somalia nach Führern der sogenannten Terrorzelle Al-Kaida und haben bereits erste Ziele bombardiert. Das berichtet Fox News und beruft sich auf offizielle CIA-Angaben. Somit befinden sich mittlerweile in sechs Ländern bewaffnete Drohnen.

Der Anti-Terror-Experte Daveed Gartenstein-Ross der „Foundation for Defense of Democracies“ sagte dem TV-Sender Al Jazeera, dass das Vorgehen in Somalia die neue amerikanische Anti-Terror-Strategie sei, die sogenannte „chirurgische Militärschläge“ vorsehe. Zudem sei geplant, dass die USA den Regierungen von Uganda und Burundi Drohnen bereitstellen werde, so Gartenstein-Ross weiter.

Der neue Ansatz spiegle Washingtons allgemeine Kriegsmüdigkeit wider in einer Zeit beispielloser Schulden und dieser großen Wirtschaftskrise. Laut CNN sind die Vereinigten Staaten die weltweite Nummer 1, was gezielte Tötungen angeht. Dies sei vor allem die Folge unbemannter Drohnen-Angriffe. Bewaffnete Drohnen bombardieren bereits Ziele in Afghanistan, Pakistan, Irak, Jemen und Libyen und werden direkt vom US-Militär oder der CIA gesteuert, wie der Guardian berichtet.

Pakistan ist dabei das populärste und gleichzeitig traurigste Opfer von US-Drohnenangriffen: Für jeden getöteten Terrorist mussten laut offiziellen Berichten der pakistanischen Regierung durchschnittlich 50 Zivilisten durch sterben. Ein unglaubliche Bilanz! Barack Obama ordnete übrigens bereits 72 Stunden nach seiner Vereidigung als Präsident der Vereinigten Staaten den ersten Drohnenangriff auf Pakistan an. Laut einem Artikel der Zeitung Daily India wurden seit dem Jahr 2004 in Pakistan etwa 2’500 Menschen durch Drohnenangriffe getötet.

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