USA verhängen neue Sanktionen gegen Venezuela


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Die USA haben neue Sanktionen gegen einzelne Regierungsmitglieder Venezuelas verhängt. Grund dafür sollen mangelnde Freiheit, Unabhängigkeit, Menschenrechte und Gerechtigkeit für die venezolanischen Bürger sein. Das Land leidet unter anhaltenden Protesten gegen die Regierung.

Capitol in Washington
Bild: Wikipedia

Das US-Repräsentantenhaus hat aufgrund der anhaltenden Proteste neue Sanktionen gegen Mitglieder der Regierung Venezuelas verhängt. Der Gesetzentwurf wurde am Mittwoch eingereicht mit dem Vorwurf von Menschenrechtsverletzungen durch die Regierung unter Präsident Nicolas Maduro.

Die einzelnen Regierungsmitglieder haben somit von nun an keinen Zugriff mehr auf Guthaben bei US-Banken, zudem sollen Reisen in die Vereinigten Staaten nicht mehr gestattet sein. „Die Menschen in Venezuela haben uns ein Notsignal gesendet und um Hilfe gebeten“, sagte Ileana Ros-Lehtinen, Verfasserin des Gesetzentwurfs. „Heute haben wir den Aufruf zu einer Reaktion auf die Handlungen des Maduro-Regimes wahrgenommen und erklären die Unterstützung für die Menschen in Venezuela, die sich nach Freiheit, Unabhängigkeit, Menschenrechten und Gerechtigkeit sehnen.“

Venezuelas Opposition kritisiert die Regierung für die hohe Kriminalitätsrate und die wirtschaftlichen Probleme im Land. Die Regierung Maduros macht die Vereinigten Staaten für die Unruhen verantwortlich mit der Absicht, die Regierung zu stürzen und Kontrolle über die enormen Ölressourcen des Landes zu erhalten.

Im Februar hatte die venezolanische Regierung drei US-Konsulatsbeamte heimliche Treffen mit Oppositionsführern vorgeworfen, zu personae non gratae erklärt und des Landes verwiesen.

2 Kommentare

  1. Den gewünschten Erfolg können die verantwortlichen Superdemokraten und heuchelnden Menschenfreunde in USamerika zwar noch nicht melden,doch
    ´The job is done´,können sie sich rühmen,wenn sie „ihr perfides Luntelegen in Syrien und Ukraine“ betrachten.
    Auch in diesen beiden Fällen war das ausschlaggebende Mitwirken von USamerikanischer Politik und USamerikanischen NGOs die Initialzündung Menschen aufeinander zu hetzen. Auch jetzt sind beide Fälle,wie schon oft,Selbstläufer geworden; die Menschen schlagen sich gegenseitig die Köpfe ein, man braucht nur noch korrigierend mit Waffen, Munition, Fachkräften und evtl. windigen Dollars aus dem Hintergrund einzugreifen.
    U.a. diese Schauplätze und evtl. Afghanistan setzen Kapazitäten (Fachkräfte und Material) frei, die an anderen Orten auf dieser Erde sinnvoll genutzt werden müssen: so bietet sich Venezuela glücklichweise an um die USamerikanische Friedenspolitik auszudehnen und den Bösen zu zeigen was „Gutmenschetum“ bewirken kann.

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