USA bereit russische Kampfjets anzugreifen, sagt Pentagonsprecher


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Die Situation in Syrien wird immer brisanter. Ein Pentagonsprecher drohte Syrien und Russland, dass man die „eigenen Leute am Boden“ verteidigen werde. Gemeint sind damit nicht nur US-Soldaten, sondern auch mit den USA verbundene Kämpfer. Der syrische Botschafter in Peking gab derweil an, dass China einen Zusammenbruch des arabischen Staats nicht erlauben werde.

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Flaggen Russlands und der USA, Bild: Gegenfrage.com

Imad Mustafa, Syriens Botschafter in Peking, sagte am Freitag, dass die syrisch-chinesischen Beziehungen in der kommenden Phase eine „bemerkenswerte Entwicklung“ erleben werden. Gegenüber dem libanesischen TV-Sender al-Mayadeen sagte er während eines Telefoninterviews, dass Syrien aus Sicht der chinesischen Regierung eine „rote Linie“ sei, deren Zusammenbruch man „nicht erlauben“ werde.

„Chinas Unterstützung für Syrien ist strategisch, tief verwurzelt und kontinuierlich, und dies hat sich seit Beginn der Krise auch nicht geändert, was sich insbesondere im UN-Sicherheitsrat herausstellte“, fügte Mustafa hinzu. Der syrische Botschafter beschrieb die militärischen Beziehungen zwischen Syrien und China als „alt“ und sagte weiter, dass beide Länder bei der Bekämpfung des globalen Terrorismus ein gemeinsames Interesse hätten.

Die Lage in Syrien spitzt sich immer weiter zu. So sagte Pentagonsprecher Peter Cook am Montag gegenüber Reportern, man werde „die eigenen Leute am Boden verteidigen“ und die syrische Luftwaffe täte gut daran, Regionen zu meiden, in denen Koalitionskräfte operieren. Dasselbe gelte für russische Kampfjets. Und wer sind genau die „eigenen Leute“? Laut Cook handle es sich um „Koalitionskräfte und Partneroperationen“, also auch regierungsfeindliche Kampfgruppen, die Syriens Präsidenten Bashar al-Assad stürzen möchten.

Am Freitag drohte der Konflikt in Syrien demnach zu eskalieren. So sagte Cpt. Jeff Davis, ebenfalls Sprecher des Pentagon, zwei syrische SU-24 Kampfflugzeuge hätten in der Nähe der nördlichen Stadt Hasaka kurdische Einheiten angegriffen, welche von US-Soldaten ausgebildet werden. Als US-amerikanische Kampfjets eintrafen, waren die syrischen Jets jedoch wieder abgezogen.

Quellen: sanaalmasdar, presstv, defense.gov, dailycaller

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