Selbstmorde unter US-Soldaten seit 2001 verdoppelt


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Die Selbstmordrate unter Soldaten der US-Streitkräfte hat sich in den vergangenen 15 Jahren verdoppelt. Hauptursache ist der „scheinbar ewige Krieg“, den die USA seit 2001 führen.

USA-Soldaten
Oath of enlistment to soldiers of 1st Battalion, 327th Brigade, 101st Airborne Division – 2006-02-20“ von Spc. James P. Hunt (on duty) – DoD images. See also the news siory.. Lizenz: Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

Die Selbstmordrate unter den Mitgliedern der US-Streitkräfte steigt, den stärksten Zuwachs gab es unter Soldaten der US Army. Eine Analyse aller Suizide zwischen 2005 und 2011 ergab, dass die Selbstmordrate unter Army-Mitgliedern etwa doppelt so hoch war, wie bei der zweitgrößten Risikogruppe, den Marines. Die Untersuchung ergab zudem, dass die meisten Selbstmorde (62%) mit Handfeuerwaffen durchgeführt wurden.

Als „unmittelbarer und quantifizierbarer“ Auslöser für die Selbstmorde wird der „scheinbar ewige Krieg“ seit 2001 genannt, in dem die Vereinigten Staaten seit 2001 engagiert sind. „Suizid war nach 2010 die zehnthäufigste Todesursache in den Vereinigten Staaten. Und die aktuelle Untersuchung kommt inmitten einer steigenden Selbstmordrate unter militärischem Personal in dem seit 15 Jahren kontinuierlichen Krieg. In der Tat hat das US-Militär seine Selbstmordrate insgesamt zwischen 2001 und 2011 fast verdoppelt“, berichtet The New American.

Derzeit sind mehr als 1,3 Millionen US-Soldaten im Dienst, von denen über 150.000 im Ausland in 150 verschiedenen Staaten im Einsatz sind, laut Zahlen des Time Magazins.

11 Kommentare

  1. Meiner Ansicht nach liegt die Ursache eher darin begründet, dass diese Looser mit ihren Schandtaten nicht leben können. zu den schandtaten zähle ich Menschen von hinten zu erschiessen, Frauen, Kinder und alte Menschen zu meuchelen und sie zu vergewaltigen, sowie Diebstahl etc. Diese heuchlerischen Looser wind im Leben wie auch beim Sterben schizophrene soziopathen. Anstatt die Welt von diesen illegalen Militärpack zu befreien und als helden in den Himmel zu gleiten, machen diese Harakiri!! Was für Volldeppen!

  2. @nagamuto – Kleine Nachschulung

    Das englische Wort für Verlierer wird mit nur einem o geschrieben, und nur am Satzbeginn mit einem großen L.

    Also loser, weil vom Verb verlieren her (to lose)

    Aber mach dir nichts draus, dieser Fehler ist in deutschsprachigen Blogs einfach nicht tot zu kriegen, Besonders häufig im deutschen Mainstream.

    Zum Thema
    Hierzu muss man aber unbedingt unterscheiden, ob es sich um aktive Soldaten im Einsatz handelt, oder um ausgeschiedene Veteranen. Unter den Veteranen ist die Selbstmordrate extrem!!!

    http://www.rawa.org/temp/runews/2015/11/13/suicide-kills-more-us-soldiers-than-iraq-afghanistan-wars.html

    http://www.veteransandptsd.com/PTSD-statistics.html

    Die Selbstmordrate unter den Veteranen wurde im Jahr 2013 bereits mit 22 pro Tag offiziell angegeben

    Innerhalb aller aktiven Streitkräfe hatte die Army und ihre aktive Reserve, die Nationalgarde, die höchste Rate in 2014. Das sind aber im Vergleich zu den Selbstmorden der Veteranen niedrige Werte.
    2014 US Army 269 Selbstmorde unter aktiven Soldaten
    2014 US National Guard 169
    Statistisch bezogen auf die Mannstärke 23,8 auf 100.000 Soldaten. Bei der Navy in 2014 nur 16,3
    In 2012 bei der Army bei 30 auf 100.000 und diese Rate ist höher
    als die Rate der Selbstmorde von Zivilpersonen.

    Die genauen Zahlen werden vom Pentagon vierteljährlich veröffentlicht. Nicht enthalten sind misslungene Selbstmordversuche

  3. @ K Wilhelm

    Danke für die Tipps. Alle im Text vorkommenden Mankos sind nur Flüchtigkeitsfehler, die dem 6 Fingertippen und einer fehlenden nachträglichen Durchsicht zur Korrektur geschuldet sind. Das können viele leider nicht mehr 🙂

    Zu den erwähnten Veteranen kann ich nur sagen, dass gerade diese Gruppe sehr gefährdet ist, weil nach meiner Ansicht:
    1) Sie nicht mehr durch ihre Kammeraden beeinflusst werden können, die Schandtaten auszublenden
    2) Sie durch die Distanz zum Militär mehr an die Schandtaten erinnert werden
    3) Sie durch das aggressive Verhalten bei ihren Schandtaten gar nicht mehr in der Lage sind , ein normales Leben zu führen, geschweige denn eine Beziehung zu führen
    4) Sie nicht ihrem Trieb, Kinder zu meucheln und zu schänden in dem Land der Indianer nachzugehen
    5) Sie erkennen, dass sie zu viele Schandtaten begangen haben und nicht verarbeiten können
    6) Sie von Alpträumen geplagt werden
    7) Sie erkennen, dass sie finanziell nur durch das Meucheln unschuldiger abgesichert sind
    u.s.w
    Egal wie ich es drehe und wende, es sind immer die gleichen Punkte. Ein Veteran, der nichts zu verstecken und zu verlieren hat, geht an die Öffentlichkeit und sucht nach Hilfe und informiert unsere Gesellschaft, anstatt Harakiri zu begehen
    Wenn es nur das Finanzielle betrifft … so what …. Ein Kindermörder weniger. 😉

  4. Interessante Diskussion!
    Meine Vermutung geht eher in die Richtung, daß den Veteranen der Kitzel einer aktiven Teilnahme an den Kriegsverbrechen fehlt, sie daher mehr zum Suizid neigen…..

  5. @grillbert – Mit deiner Vermutung liegst du voll daneben. Vom Krieg hat gerade diese Gruppe die Schnauze gestrichen voll. Sie haben massiv Friedensbewegungen gegründet. Sogar John Kerry wurde nach seiner Vietnam Tour ein Kriegsgegner, der die US Regierung der Kriegsverbrechen beschuldigte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/John_Kerry

    Zu der Selbstmordrate unter den Veteranen habe ich unter anderem Artikel hier bereits etwas ausführlicher berichtet. Fakt ist, dass die Veteranen auf finanzielle Beihilfe angewiesen sind, welche sie beantragen müssen. Diese Beihilfen sind nicht unbegrenzt, bzw. an Bedingungen gebunden. Die entsprechende Behörde VA (U.S. Department of Veteran Affairs) wurde beschuldigt, diese Anträge beabsichtigt schleppend zu bearbeiten. Dieser Verdacht kam auf eben wegen einer extremen Zunahme der Selbstmorde. Die Behörde hat bestätigt, dass es sehr lange dauert, als Grund wurde angegeben, dass man zuwenig Personal hat.
    Außerdem wurden die finanzilellen Leistungen (das Budget) gekürzt. Zu der Kürzung gibt es Artikel satt aus 2015 und 2016 eben im Zusammenhang mit den höheren Selbstmordraten. Auf der offiziellen Regierungsseite der VA findest du ohnehin jede Info zu dem Thema.

    Es ist auch bekannt, dass etliche der Veteranen obdachlos sind, und krank (PTSD) sind sie fast alle. Die Zahl der Veteranen welche psychologische Hilfe benötigen und sich diesbezüglich bei der VA anmeldeten ist extrem. Von 2000 bis 2009 z.B. wurden 1 Million aktive Soldaten die im Irak und in Afghanistan im Einsatz waren aus dem aktiven Dienst entlassen. 46% dieser Soldaten wurden beim VA Service gelistet, von denen wurden 48% mit mentalen Problemen aller Art diagnostiziert.

  6. @nagamuto – Du solltest dich in das Thema einlesen. Diese Soldaten sind traumatisiert und wodurch und in welcher Form ist genau beschrieben. Es fängt an mit dem so genannten -shell shock- an der schon im 1. Weltkrieg auftrat. Ich habe keine Zeit dir die anderen Dinge aufzulisten oder zu verlinken. Und nicht jeder US Soldat hat Kinder ermordet. Ich weiß wovon ich rede, ich war jahrelang in E-Mail Kontakt mit Veteranen aus der Aktion Desert Storm. Darunter auch eine Ärztin, deren Rettungshelikopter nach Beschuss abschmierte und sie schwer verletzt überlebte.

    Und wer Zivilisten meuchelt, der kommt vor ein Kriegsgericht.
    So zum Beispiel die Beteiligten an der Aktion neulich in Afghanistan, wo man das MSF Krankenhaus zerballert hat

    Über direkt von US Army Soldaten gemeuchelte Kinder hätte ich gerne von dir Zahlen und Fakten, Links zu Artikeln. Die Zivilisten die durch Bomben und Beschuss der Airforce umkamen kannste weglassen. Bei den Airforce Veteranen sind Schuldgefühle eher selten, ganz im Gegenteil!.

  7. Hola K.W.
    Ich kann deiner Antwort nicht ganz folgen.
    Speziell die Passage „…wer Zivilisten meuchelt, der kommt vor ein Kriegsgericht…“
    Bist du dir sicher und kennst dich auch mit den aktuellen News aus? Ich werfe einfach mal etwas in den Raum: Afgahnistan, Schwagere, Meucheln.

  8. @nagamuto
    Reine Hass-Kommentare, oder Vermutungen aus dem Bauch heraus, tragen nichts zur Diskussion zum Artikelthema bei. Erneut bitte ich dich mir Links zu Artikeln zu bringen in Bezug auf Tötung und Vergewaltigung durch US Army Soldaten, also deine aktuellen News aus Afghanistan zum Beispiel. In diesen Artikeln sind Namen und Daten auf die man dann den aktuellen Status prüfen kann.

    Aber lass die Kollateralschäden durch Angriffe aus der Luft weg, denn die Airforce Akrobaten und die Drohnen-Piloten haben eher wenig traumatische Störungen. In Bezug auf News aus Afghanistan habe ich bei Bedarf sogar Einsicht in echte Einsatzberichte. Falls du auf den Fall mit dem Krankenhaus im Oktober 2015 in Kundus raus wilst, lass stecken. Die Beteiligten kamen bereits vor ein Kriegsgericht.

    Du kannst sicher sein, dass grundlose Tötung oder Vergewaltigung von Zivilisten auch bei den US Streitkräften ein Straftatbestand ist. Und bekannt gewordene Fälle kamen vor das Kriegsgericht. Das findet sich bei Bedarf alles nachlesbar, sogar echte Einsatzberichte sind einzusehen.

    Bei der Bundeswehr wird man allerdings zum General befördert, wenn man per Befehl Zivilisten rösten lässt, und das mit voller Absicht und gegen die Meinung der beteiligten Piloten. Falls nicht bekannt, hier bitte das Kapitel VERLAUF durchlesen

    https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriff_bei_Kundus

    Was nun das Thema des Artikels betrifft, also zu dem Thema sollte man sich gründlich einlesen. Das mache ich seit 8 Jahren permanent. Zu diesem Thema erscheinen in kurzen Abständen permanent neue Artikel mit Daten und Fakten im Internet. Ganz speziell außer in den US Medien und den offiziellen Regierungsseiten eben auf den kritischen US Websites die von Veteranen betrieben werden. Alleine bei Salem News finden sich dazu auf Suchbegriff innerhalb der Website 100 Artikel zu dem Thema. Das muss man schon gelesen haben, um beurteilen zu können, warum die Selbstmordrate so hoch ist. Ebenso die Details, die sich hinter dem Begriff PTSD verbergen, denn die Stressfaktoren sind nicht nur traumatische Kriegserlebnisse die psychisch nicht verarbeitet werden von den Betroffenen, sondern Stressfaktoren die sich nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst erst zuhause ergaben. Und das sind bei Weitem nicht nur finanzielle Probleme. Das ist alles nachprüfbar, weil statistisch erfasst durch Befragung von Veteranen-Hilfsvereinen und auch bei der VA selbst gelistet und veröffentlicht worden. Das mit der Veröffentlichungspflicht läuft in den USA nämlich ganz anders, als im US Bundesstaat Merkeltanien, nämlich auf den offiziellen Regierungsseiten, und jede US Bundesbehörde hat so eine Seite.

  9. K.W., ich habe für eine Recherche wo ich was gefunden und gelesen habe leider keine Zeit. Ich muss dir aber auch gestehen, dass ich keine Lust dazu habe.
    Dennoch ist deine Beschreibung „Reine Hass-Kommentare, oder Vermutungen….“ reiner Humbuk. Ich sehe weder Hass noch etwaige Vermutungen. Lesen bedeutet nicht gleich verstehen und richtig interpretieren, was selbstverständlich bestimmten menschlichen Merkmalen geschuldet ist. In meinen texten wirst du konfronrtiert mit den Begriffen „… meiner Ansicht nach etc. “ oder auch mit eindeutigen Tatsachen. Mir muss nicht jeder Glauben schenken. Das erwarte ich auch nicht, aber zumindest etwas mehr elan bei der eigenen Weiterbildung und somit Suche 🙂
    Kurz und schmerzlos möchte ich dir dennoch sagen: „Ich gönne es jedem Soldaten, welcher böses getan hat“

  10. @nagamuto – Denl letzten Absatz kann ich unterstreichen.

    Jedoch deine Aussagen in Sachen Kinder meucheln und Vergewaltigungen sind zu pauschal. Das sind Einzelfälle, die auch vor dem Kriegsgericht verhandelt wurden. Zum Beispiel der hier.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Bales

    Das ist nur 1 Beispiel, all diese Fälle nachlesbar, Statistiken über
    derartige Fälle vorhanden. Prozentuall gemessen an der Anzahl der Soldaten im Einsatz gering. Wie heißt es in Merkeltanien so schön? Alles nur Einzelfälle.

    Innerhalb von Sekunden findest du ausführlichen Bericht im
    Internet über weitere Fälle und diese Soldaten, speziell zu Vergewaltigungen. Die Täter sitzen alle im Knast, anders als der jetzige General Klein der BW

    Außerdem kommt das doch nicht nur bei der US Army vor.
    Beschäftige dich doch mal mit dem Thema der
    Vergewaltigungen, den Sex- undr Drogengeschäften und des Menschenhandels durch UNO BLAUHELMSOLDATEN weltweit.
    Dazu findest du viel im Internet.

    Gruß kw

  11. Nachtrag
    Studienhalber habe ich mal die Kriminalstatistik der USA überprüft in Bezug auf den Tatbestand der Vergewaltigung. Wie vermutet ist der Tatbestand der Vergewaltigung innerhalb der ganz normalen Bevölkerung sehr hoch im Vergleich zu den wenigen Fällen verübt von US Army Soldaten im Kampfeinsatz. Eigentlich auch logisch, Soldaten im Kampfeinsatz sind selten alleine unterwegs, es gibt Zeugen die auspacken.

    Die Zahlen von unerwünschter sexueller Anmache und Vergewaltigungen innerhalb aller US Streitkräfte sind genau gelistet, also die angezeigten Fälle. Gemeint sind Fälle von Angehörigen der Streitkräfte untereinander. Das Pentagon hat dazu 2012 eine gesonderte Untersuchung vorgenommen und dokumentiert. Es geht in erster Linie um Fälle in denen US Soldatinnen die Opfer waren.

    Wie wohl überall ist in Bezug auf Vergewaltigungen von Zivilpersonen eine hohe Dunkelziffer. In den USA werden auf 1000 Fälle nur 344 Fälle bei der Polizei angezeigt und dann weiter ermittelt, und nur wenige enden im Endeffekt mit einer Gefängnisstrafe. Das wird in Merkeltanien ähnlich sein, und so wie die Lage derzeit ist, wird sich die Anzahl der Fälle kräftig steigern. Die Facharbeiter auf diesem Gebiet kommen ja weiterhin ins Gelobte Land. In den USA ist die Rate der Vergewaltigungen seit 1993 um mehr als die Hälfte gesunken.

    In Sachen Gewalt gegen Frauen und Kinder und zum Thema Kindesmissbrauch sind unter der Zivilbevölkerung, also den ganz normalen Bürgern, ebenfalls höhere Raten zu verzeichnen, als die der kämpfenden Truppe. Bedenklich ist, dass die Täter zu einem großen Teil dieser Vorfälle aus dem Umfeld des Opfers stammen, also Verwandte und Bekannte, die Dunkelziffer ist vermutlich extrem. Und bei der in Deutschland üblichen Kuscheljustiz fällt die Strafe ja recht gering aus.

    Nochmals gönne ich mir den Hinweis, dass wenn man ein Thema in den Raum stellt in einem Kommentar, man Daten und Fakten kennen sollte, bevor man kommentiert. Die sollte man schon liefern, zumindest dann auf Anfrage. (Stichwort Afghanistan Schwangere Meucheln) und wissen wie diese wenigen Fälle ausgegangen sind. Es dauert keine 20 Sekunden um eine Liste zu dem Themenkomplex im Internet zu bekommen, dann kann man im Detail reichlich nachlesen, Artikel für Artikel. So z.B. die Tatsache, dass die US Soldaten angehalten wurden, die Vergewaltigungen von Knaben durch ihre verbündeten afghanischen Freunde zu ignorieren. Die Nummer gehört dort nämlich zur Landestradition, mir fällt der deutsche politisch korrekte Begriff dazu grad nicht ein.

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