USA: Bienenpopulation um 44% zurückgegangen, seit April 2015


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Die Bienenpopulation in den USA ist in den vergangenen zwölf Monaten um 44 Prozent zurückgegangen. Das gewaltige Bienensterben ist vor allem auf Pestizide großer Chemiekonzerne zurückzuführen.

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Bienen, Bildquelle: Mit dem Herzen, mit freundlicher Genehmigung

Zwischen April 2015 und April 2016 ist die Population der Bienen in den Vereinigten Staaten um schockierende 44 Prozent zurückgegangen, meldet Bee Informed, eine Plattform, die sich mit dem Massensterben der Bienen in unserer Zeit beschäftigt. Bee Informed entstand in Zusammenarbeit mit dem US Department of Agriculture, Forschungslabors und Universitäten.

Dabei handelt es sich um das zweitschlechteste Jahr für die Bienen seit der sogenannten „Beepocolypse“ im Jahr 1995. Zwar ist es normal, dass die Bienenpopulation über den Winder abnimmt, doch lag der Wert im vergangenen Jahr mit 44 Prozent um ein Dreifaches über dem „akzeptablen“ Wert, so der Bericht.

Viele der Honigbienen sterben aufgrund der massiven Anwendung von Pestiziden. Pestizide windiger Giftmischer Chemiekonzerne wie Monsanto oder DuPont sind in den USA freigegeben und werden auch rege genutzt. Diese werden nicht nur für das hohe Bienensterben, sondern auch für verschiedene, zum Teil tödliche Krankheiten von Menschen verantwortlich gemacht.

Quellen: Bee Informed, Mother Jones, RT

2 Kommentare

  1. Hoffentlich lesen diesen Artikel auch Politiker_innen und Konzernchefs, um Monsanto und Co. Paroli bieten zu können.

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