700.000 US-Waffen in Afghanistan und Irak „verloren gegangen“


von

In Afghanistan und im Irak sind in den vergangenen 15 Jahren mindestens 700.000 Waffen und Hunderte Millionen Dollar verloren gegangen. Das Pentagon hat angeblich keine Ahnung, wo die Waffen sind oder wofür das Geld ausgegeben wurde.

USA Pentagon Waffen Afghanistan
E Pluribus Unum, USA, Bild: Gegenfrage.com

Laut einem neuen Bericht haben die US-Streitkräfte seit den Ereignissen des 11. September 2001 mehr als 700.000 Waffen in Afghanistan und im Irak verloren, von insgesamt 1.452.910 Millionen Handfeuerwaffen (guns), die sie dorthin lieferten. Dies entspricht ca. der Hälfte aller gesendeten Waffen, von denen das US-Verteidigungsministerium nicht weiß, wo sie sich befinden, schreibt die New York Times in Berufung auf Zahlen der britischen Gruppe Action on Armed Violence (AOAV).

Immer wieder verschwinden Waffen und Geld in den Kriegsgebieten. Erst im März 2016 erschienen Berichte, wonach das Pentagon Ausgaben in Höhe von 223 Millionen Dollar für militärische Operationen gegen den Islamischen Staat verzeichnete, aber keine Ahnung hatte, wofür das Geld genutzt wurde.

AOAV geht sogar von weit mehr als 1,4 Millionen Waffen aus, welche in die Krisengebiete gesandt wurden. Diesbezügliche Aufzeichnungen des Pentagon seien jedoch „schlampig“, bzw. existierten überhaupt keine Aufzeichnungen über viele Waffen. Laut New York Times scheint es allerdings auch keinerlei Anstrengungen zu geben, den Verbleib der Waffen herauszufinden.



Quellen: anonhq, aoav, newyorktimes, thefiscaltimes

10 Kommentare

  1. @TT

    Du bist ein “ Verschwörungstheoretiker “ 😀

    Nee, klar ist das alles Absicht, aber solche Erklärungen reicht dem dummen Volk….

  2. Zu Zeiten des letzten Weltkrieges wurden sogar Millionen von Waffen verloren. Da blieben LKW stehen weil der Fahrer erschossen war und alle anderen nicht wussten wie das Ding zu bewegen ist.
    Da blieben ganze Panzer wegen Spitmangel oder einem Defekt liegen.
    Alles nichts ungewöhnliches in einem Krieg.

  3. @ TT

    Sie haben Recht, es war pure Absicht !

    Und die hunderte von Millionen Dollar dienten der Bezahlung von Terroristen. Das kann man ja nicht zugeben.

    MfG grillbert aus Hamburg.

  4. Die USA haben aus dem Afghanistan- Abenteuer gelernt und unterstützen nicht alle gegen die syrische Regierung kämpfenden.
    Und deshalb „verliert“ man weder eine funktionsfähige Waffe, noch einen Sack voller Dollar mit Absicht.
    Denn bei den dortigen unübersichtlichen Gegebenheiten könnte beides leicht in die jeweils falschen Hände geraten. Außerdem ist es Stand unseres Wissens, dass die USA zwar viele Schulden, aber kein Guthaben besitzen. Die, die da mit von der Partie sind, sind die Ölscheichtümer mit den Saudis an der Spitze.
    Und auch diese werden penibel darauf achten, dass auch die richtigen Terroristen Geld und Waffen bekommen.
    Das funktioniert dann ganz normal per Übergabe, denn man kennt sich untereinander.

  5. Quelle des Artikels lesen hilft. Dort steht es ausführlich im Detail. Das erspart VERMUTUNGEN
    Es handelt sich kaum um erbeutete Waffen aus Kamphandlungen. Das sind z.B. Waffen aus US Waffenlieferungen die gleich nach Ankunft dubios verschwanden. Die genauen Stückzahlen und in welches Land geliefert wurde plus alle Angaben im Artikel der New York Times enthalten

  6. Nachtrag

    Einfach mal den Suchbegriff : Verschwundene US Waffen eingeben

    Da gibt es das Thema in Deutsch und das Thema ist nicht neu

  7. Wenn man die Quellen ließt, kann man schnell erkennen, dass die Waffen „geliefert“ wurden. Wenn nach einiger Zeit behauptet wird, sie seien verschwunden, so will man den Verbleib lediglich verschleiern. Das ist eine uralte Taktik.
    Die USA haben schon immer alle Seiten beliefert, denn je mehr Chaos entsteht, desto leichter sind diese Länder zu beherrschen.
    Nehmen wir den Irak oder Lybien. Das angepeilte Ziel ist erreicht : Destabilisierung und Chaos, aber die Bodenschätze sind unter Kontrolle gebracht worden und können notfalls für kleines Geld von den Terroristen gekauft werden.
    Wenn jemand von „guten“ oder „bösen“ Terroristen spricht, dann kann das nur ein Troll sein. Deren Ausbildung schreibt diese Therminologie vor.

    MfG. grillbert aus Hamburg.

  8. PS.
    Ich war selbst im Iran – Irak – Krieg tätig und habe dabei einen gewissen Einblick erhalten. Das nur an den Troll.

    MfG. grillbert aus Hamburg.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.