USA "bereit für Militäreinsatz" im Südchinesischen Meer


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Die USA sind bezüglich der Gebietsstreitigkeiten im Südchinesischen Meer „bereit für militärische Aktionen“, sagte der neue Admiral der US-Navy gegenüber Reportern. China hat die USA bereits vor einer Einmischung in regionale Angelegenheiten gewarnt.

"USS America (LHA-6) off Pascagoula in 2013" by U.S. Navy photo by Senior Chief Aviation Ordnanceman Lawrence Grove - This Image was released by the United States Navy with the ID 131109-N-ZZ999-330 (next).This tag does not indicate the copyright status of the attached work. A normal copyright tag is still required. See Commons:Licensing for more information.বাংলা | Deutsch | English | español | euskara | فارسی | français | italiano | 日本語 | 한국어 | македонски | മലയാളം | Plattdüütsch | Nederlands | polski | português | Türkçe | 中文 | 中文(简体)‎ | +/−. Licensed under Public Domain via Wikimedia Commons.
USS America (LHA-6) off Pascagoula in 2013“ by U.S. Navy, Lizenz: Public Domain via Wikimedia Commons.

Der neue Admiral der US-Pazifikflotte Scott H. Swift sagte am Freitag in einem Interview mit Journalisten in Manila, dass er bereit sei „zu handeln, sobald der Präsident den Befehl erteilt“. Gut, es ist nicht unbedingt außergewöhnlich, dass ein Soldat auf Befehle wartet und diese dann ausführt. Aber warum sagt er das genau jetzt? „Falls nötig ist man bereit, militärische Aktionen im Südchinesischen Meer durchzuführen“, gab er weiter an.

Die Beziehungen zwischen China und den USA sind aufgrund der Unterstützung regionaler Verbündeter wie Singapur und Malaysia angespannt. China und benachbarte Staaten beanspruchen maritime Gebiete im Südchinesischen Meer und China hat die Vereinigten Staaten bereits davor gewarnt, sich in regionale Angelegenheiten einzumischen. „Wir sind auf alle Eventualitäten vorbereitet, die der Präsident für notwendig erachten könnte“, erklärte Swift weiter.

Der Frage, wie viele Ressourcen das US-Militär im Südchinesischen Meer bereitstellt, wich Swift aus. „Wenn wir die gesamte Unites States Navy hier in der Region stationieren würden, würden die Leute vermutlich immer noch fragen, ob wir mehr bringen können“, erklärte Swift.



Die Gebietsstreitigkeiten im Südchinesischen Meer zwischen China, den Philippinen, Vietnam, Brunei und Malaysia halten weiter an. Auch im Ostchinesischen Meer gibt es einen Streit mit Japan um die Diaoyu-/Senkaku-Inseln.

Die USA unterstützen die regionalen Staaten gegen China. Die Asia Times bezeichnete dies zuletzt als klassische Containment-Politik (= alles unterstützen, was dem Feind schadet), welche die USA seinerzeit gegen Deutschland und ab 1947 gegen die Sowjetunion anwendeten, was in beiden Fällen zum Zusammenbruch der Konkurrenzmächte geführt hat.

Unterdessen haben die Philippinen ein Verfahren gegen Peking eingeleitet, um den Streit völkerrechtlich zu klären.

10 Kommentare

  1. Der Weltpolizist hängt sich überall rein, damit sein Militär und die Rüstungsbetriebe nicht pleite gehn. Der letzte Absatz des Artikels bringt es auf den Punkt. Beim nächsten Mal werden die nicht ungeschoren bleiben.

  2. Die USA haben sich doch schon mächtig blamiert als ein Chinesisches U-Boot unentdeckt neben ein US-Fleugzeugträger geschlichen ist und es begleitet hat.

  3. Die Verbrecher in den USA können wohl nicht schnell genug ihre eigene Vernichtung erreichen. Wenn sie sich mit China anlegen ist WK 3 eingeleitet, der mit Vernichtung der USA aber zuerst mit der Vernichtung der elenden verblödeten deutschen Nachkriegstrottel, die aus 2 verlorenen Kriegen nichts gelernt haben, enden wird. Eurasien wird überleben, die Vasallen der US Verbrecher nicht. Auf zum letzten Gefecht (die Internationale)

  4. ich bin normalerweise auch gegen die us Agressionen und deren Aufspielen als Weltpolizist. Aber was die Chinesen da treiben ist voelkerrechtlich ein Skandal und entspricht einer kriegerischen Landnahme. Cleverer Schachzug der Chinesen aber einfach fremdes Staatsgebiet sich einzuverleiben und die natuerlichen Ressourcen ruecksichtslos zu zerstoeren, da gehoert schon lange ein Riegel vor. Inzwischen ist es allerdings schon lange zu spaet, die Amis haetten schon vor 2 Jahren militaerisch eingreifen muessen.

  5. @Chris – Dann hätte es den 3. Weltkrieg schon vor 2 Jahren gegeben, oder was soll der Begriff -militärisch eingreifen- aussagen? Ich hoffe du lebst in einem Land, welches weit weg ist und nicht Mitglied der Nato. Wer China angreift, der hat Russland mit an der Backe. Umgekehrt ist es dito so, und es gibt für den Fall noch weitere Verbündete. Das weiß auch das Pentagon, verlass dich drauf.
    Und da es konventionell für die Amis dort nichts zu gewinnen gibt, bezieht sich deine Aussage sicher auf einen atomar geführten Präventivschlag, auf den aber (noch wenn die US Raketen unterwegs sind) drüben auch auf den roten Knopf gedrückt wird. Und nicht erst seit dem es GPS gibt, sind Raketen mit Mehrfach A-Kopf abschussbereit mit Ziel auf die Hauptstädte aller Nato Partner. Diese Tatsache verhinderte bisher den 3. Wltkrieg. Sofern der Ami loslegt, dann heißt es auch für den Bürger in Merkeltanien : Mitgefangen – Mitgehangen schon weil sich die Schaltzentrale der US Streitkräfte in der BRD befindet. Das zum Thema -militärisch eingreifen- von zuhause aus mal so locker kriegsgeil vorgeschlagen.

  6. @ Henry Klimm
    „der Weltpolizist hängt sich überall rein, damit sein Militär und die Rüstungsbetriebe nicht pleite gehn.“

    Nicht nur deswegen ich denke die USA bekommen ein Riesenproblem wenn diese zigtausend Soldaten mangels Kriegen in die USA zuerueckkehren muessen
    Das sind alles tickende Zeitbomben
    Die muessen eben mit Kriegen weiterbeschaeftigt werden
    Koste es was es woll

  7. Es geht gegen das ende des Amerikanischen Imperialismus, sie sind Bankrott, sobald die Amis angreiffen, werden die Brics alle Dollars abstossen und in Amerika bricht das Totale Chaos aus, wollen wir schauen ob die Soldaten weiter Kämpfen werden, denn wenn sie zurückkehren ist nichts mehr da, wofür sich lohnt zu Kämpfen, in Wahrheit geht es um die Drakos, die sich als Zionisten in Jüdischen Kleid präsentieren, bald werden sie die Welt verlassen müssen, damit der Weltfrieden ausgerufen werden kann.

  8. Die Aussage des Oberkommandierenden der US Army, dass es 10 – 20 Jahre dauert bis man ISIS und Co. vom Hals hat, scheint zuzutreffen. Angesichts der so tollen Erfolge der Amis (wie auch in Afghanistan) braucht man sich über einen Krieg USA vs. Russland / China keine schlaflosen Nächte machen.

    http://antikrieg.com/aktuell/2015_08_01_obama.htm

    Unterhalb des Artikels sind weitere Artikel in deutscher Sprache abrufbar

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