USA: 46 Millionen beziehen Essensmarken – wer profitiert?


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Inzwischen beziehen 46 Millionen US-Bürger sogenannte Food Stamps, zu deutsch Essensmarken – jeder siebte Einwohner! Eine aussichtslose Situation für Menschen und Regierung? Möglicherweise. Nicht aber für die Banken. Das Megainstitut JP Morgen Chase verdient offenbar richtig gut an der Masse von Essensmarken-Empfängern.

Seit Obama sein Amt als Präsident der Vereinigten Staaten angetreten hat, stieg die Zahl der Essensmarken-Empfänger um satte 14 Millionen an. Hat er als Präsident versagt? Kommt darauf an, gegenüber wem er sich mit seiner Arbeit verpflichtet hat: Die US-Großbank JP Morgan Chase verdient nämlich offenbar jede Menge Geld durch die Masse an US-Bürgern, die so wenig bzw. gar nichts verdienen, sodass sie ohne staatliche Hilfe hungern würden. Wie das?

Essensmarken sind natürlich nur ein symbolischer Begriff. Tatsächlich läuft die ganze Abwicklung über sogenannte Debitcards ab, also Geldkarten, die sich von einer bei uns üblichen EC-Karte augenscheinlich kaum unterscheiden. JP Morgen ist der Emittent dieser Debitcards, mit denen beispielsweise im Jahr 2010 stolze 5,47 Milliarden Dollar umgesetzt wurden, wie das Roosevelt Institut errechnet hat. Für jeden einzelnen Essensmarken-Empfänger erhält JP Morgan also eine Art „Kontogebühr“ vom amerikanischen Steuerzahler.



Wie Fox News am Montag berichtete, will Obama die Anzahl der Leistungsempfänger weiter erhöhen und bezahlt 75’000 Dollar Belohnung an denjenigen, der ihm eine „effektive Strategie“ präsentiert, wie man dies umsetzen kann. US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack sagte es noch etwas direkter: Erhöhe sich die Zahl Essensmarken-Bezieher, werde dies „die Wirtschaft ankurbeln“. Ein Fox News-Leser schreibt im Kommentarbereich: Obama IS the „food stamp president“.

Der Nachrichtensender Bloomberg sprach JP Morgan vergangenes Jahr auf dieses Thema an und erhielt von Christopher Paton, dem Chef der Abteilung „Treasury Solutions“ bei JP Morgan, folgende Antwort:

„Dies ist ein sehr wichtiges Geschäft für JPMorgan. Es ist ein wichtiges Geschäft bezüglich unserer Größe und unseren Maßstäben … Gerade jetzt, wo wir in den vergangenen Jahren an Volumen verloren haben. Mit der neuen Infrastruktur von JPMorgan Chase ist es uns gelungen, das Volumen wieder zu vergrößern.“


Was soll man dazu sagen? JP Morgan gibt also zu, gar kein Interesse an einem Abbau der Armut in den Vereinigten Staaten zu haben. Im Gegenteil: Dort beabsichtigt man lediglich so schnell wie möglich und so viel wie möglich Geld zu verdienen. Umso mehr Menschen also durch Arbeitsplatzverlust oder Lohndumping zu Essensmarken-Beziehern werden, desto mehr verdient das renommierte Geldhaus. Dies bezeichnet man dort dann als „Infrastruktur“. Offenbar hat man den Zeitgeist erkannt: Die US-Bevölkerung wird verarmen und es gibt Möglichkeiten, davon zu profitieren. Ob es jedoch die Aufgabe einer Bank ist, solche Prozesse voranzutreiben bzw. nichts dafür zu tun, um diese Entwicklungen zu stoppen, ist eine andere Frage.

Im Folgenden das Interview mit Christoher Paton:

httpv://www.youtube.com/watch?v=wgokq_nCmow

6 Kommentare

  1. und immernoch stecken alle den kopf un den sand und fahren ihre erlernte „es wird nichts so beiß gegessen…-strategie“ genau diese weitverbreiteten „beruhugungspillen“ machten diese zustände erst möglich. nun werden die „unnützen esser“ eben erst gestempelt, dann zusammengefercht (siehe internierungslager i.d. usa) und dann kommt zufällig ne pandemie vom himmel gefallen. weg ist der störenfried. aber solange er noch i.d. lage wäre echten schaden an denen zu verüben, die ihm ans leder wollen – solange wiegt sich der bürger ins selbstverabreichtem siechtum. dann soll es wohl so sein!

  2. Ich bin gespannt, wie lang sich das die verdummte Gesellschaft der USA noch gefallen lässt. 1/4 der Bevölkerung bezieht Essensmarken, wie bei uns nach dem Krieg. Und die Banken „verdienen“ daran. Aber in D ist das mit den Hartzlern ja auch schon so. Verlockende Zukunftsaussichten!

  3. Wir,werden schmerzlich erleben wie unsere parasitären und nichtsnutzigen Politiker allen voran Merkel,uns in den Abgrund stürzen werden.Sie werden dem guten Beispiel der verschissenen USA folgen,und den Banken und Witschaftsunternehmen Billionen in den fetten Arsch schieben,und das Europäische gemeine Volk ausbluten lassen.Uns müsste sich doch jedesmal der Magen umdrehen , wenn diese gekauften Drecksäcke(Döhring,Dobrindt,und Co.)uns an die Wirtschaft verschachern.Jetzt noch einmal etwas anderes,zu unseren unabhängigen Medien.Gestern abend,schaltete ich den Sender ARD ein,las mir den Videotext durch,wo stand das der Einzelhandel im Dezember 11 ziemlich eingebrochen sei.Zeitgleich,liefen auf dem selben Sender die Nachrichten,wo der Sprecher verbreitete,das der Einzelhandel im Dezember 11 um 2,6 Prozent zugelegt hätte.Als ich nach einer Stunde noch einmal auf die Videoseite zappte,sah ich nur noch ein schwarzes Bild.Es wird wohl irgendeinem Redakteur aufgefallen sein,das die Wahrheit schnellstens verschwinden müsse.Wie lange , wollen wir uns diese Lügen eigentlich noch gefallen lassen?

  4. na ja,indem wir immer mehr leuten diese wahrheit sagen.
    es ist kein geheimnis,das BILD oder der SPIEGEL mit den mächtigen
    eigene sache machen.wenn einer abgeschossen werden soll,na dann
    wird um 5.45 uhr zurückgeschossen.wulff wollte krieg gegen bild etc.
    keine changse.sie sind mächtiger den je.

  5. Hallo freunde,
    ich bete jeden Tag, dass irgend jemand kommt und mir sagt: „Hallo, alles war nur ein Spiel Du kannst jetzt aufwachen“. Aber ich warte schon zu lange um es wirklich noch glauben zu können.

    Wer also führt den ersten Schlag gegen diese Verbrecher?

    Ich denke, dann wird der Damm brechen und hoffentlich die ganze Sch… überfluten.

    Es wird Zeit!

    WK

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