US-Schulden steigen um 617 Mrd. Dollar in fünf Monaten


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Die Staatsverschuldung der USA steigt weiter massiv an, aktuell um mehr als 100 Milliarden Dollar monatlich. Gleichzeitig steigen die Zinsen.

Staatsverschuldung
Die Staatsverschuldung des Imperiums ist auf Rekordhöhe, Bild: Gegenfrage.com

Das US-Finanzministerium hat kürzlich verkündet, wie viele Schulden neu aufgenommen werden müssen, um die Regierung in Washington über Wasser zu halten: 617 Milliarden Dollar. Allein im ersten Quartal erwartet das US-Finanzministerium eine Erhöhung der US-Staatsverschuldung um 441 Milliarden US-Dollar.

Im zweiten Quartal werden „nur“ 176 Milliarden Dollar aufgenommen, weil in diesem Zeitraum traditionell mehr Steuern eingenommen werden. Läuft alles wie prognostiziert, wird die Staatsverschuldung von derzeit 20,5 Billionen US-Dollar (14,8 Billionen US-Dollar öffentlich gehandelter Schatzpapiere und 5,7 Billionen US-Dollar nationaler Schulden) auf 21,1 Billionen US-Dollar steigen.

Dies entspricht einem Sprung von drei Prozent in nur fünf Monaten. Im November prognostizierte Fitch Ratings „unter einem realistischen Szenario von Steuersenkungen und makroökonomischen Bedingungen“ einen Anstieg der US-Staatsverschuldung bis 2027 auf 120 Prozent des BIP.

Schuldenquote in zehn Jahren nahezu verdoppelt

Das Finanzportal Wolfstreet schreibt dazu, „dass wir wahrscheinlich nicht so lange darauf warten müssen“. Im Jahr 2012 betrug die Staatsverschuldung 95 Prozent des BIP. Vor Beginn der Finanzkrise lag sie bei 63 Prozent. Ende 2017 war diese bereits auf 106 Prozent angeschwollen. In den nächsten sechs Monaten werden die Schulden um weitere 3 Prozent steigen.

„Geschieht kein schnelles Wunder, werden die Schulden in den nächsten fünf Jahren aufgrund der Steuersenkungen wahrscheinlich schneller wachsen als in den letzten fünf Jahren. Doch ist die Staatsverschuldung in den letzten fünf Jahren bereits um fast 25 Prozent bzw. um 4,1 Billionen Dollar gestiegen“, so Wolfstreet weiter.

Gleichzeitig steigen die Zinsen. So stieg die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen auf 2,73 Prozent, der höchste Wert seit knapp vier Jahren. Man darf gespannt sein, wo diese Abwärtsspirale hinführt.

Quellenangaben anzeigen
wolfstreet



19 Kommentare

  1. Das ist der normale Niedergang eines Imperiums.
    So erging es den Römern, den Spaniern und den Engländern.
    Und so wird es auch allen Imperien gehen, die nach den USA kommen werden.
    Bin Laden hat gewonnen.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  2. Richtig, Helmut

    und ich kann auch sagen, wann genau das Ende erscheint.
    Nämlich dann, sobald die Inflation da ist.
    Spätestens dann werden die Sparer unruhig und akzeptieren die Nullzinspolitik der Notenbanken nicht mehr.

    Allerdings sitzen wir hier und auch Du hoch über Malaga im gleichen Boot. Die Schulden der USA sind auch unsere Schulden, weil es nur ein Weltfinanzsystem gibt und der Dollar immer noch der König unter den Weltreservewährungen ist. Selbst der chinesische Renminbi orientiert sich am Wechselkurs des Dollar.

    Was passiert, wenn die Zinsen steigen (erkennbar an der Kurshöhe der Anleihen) ?
    Dann müssen neue Staatsschulden zum höheren Zins abgezinst werden! Nehmen wir die Pleiterepublik Frankreich oder Deutschland. Müsste die Bundesrepublik noch den früheren Zinssatz von rund 8 % auf die rund 2,4 Billionen Euro Staatsschulden bezahlen, dann wäre Deutschland de facto zahlungsunfähig. Dann müssten noch höhere Schulden her, um damit die Zinsen der Altschulden bezahlen zu können. An eine Rückzahlung an die Anleihebesitzer ist ohnehin nicht zu denken.
    Deshalb fürchten alle Notenbanken steigende Anleihekurse und kaufen deshalb die eigenen Anleihen mit neuen Schulden auf, um niedrigere Kurse zu haben.
    Ein einziges Schneeballsystem.
    Aber es wäre vermeidbar gewesen. 1990 hatte die historisch einmalige Chance für eine generelle Abrüstung bestanden und dann hätte mit diesen eingesparten Geldern die Schuldenhöhe reduziert werden können. Das sind, gerechnet ab 1991, über 25 Jahre. Es wurde vertan und versemmelt.

  3. Hallo Markus,
    deshalb habe ich ja vor vielen Jahren meine private Altersversorgung in „Unkaputtbares“ umgetauscht.
    Ich zahle keine Zinsen, und wenn die Inflation anfängt zu galoppieren, wird Gold das ausgleichen.
    Ganz nebenbei ist mein Unkaputtbares seit dem Jahre 2000 um etwa 350% gestiegen und seit 2009 um etwa 65%.
    Was soll ich mir da Gedanken machen?

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  4. anscheinend sind schulden kein problem. ist ja nur eine grössere zahl als vorher die eigentlich niemanden kümmert.

  5. @ Helmut: ich weiß, aber Du weißt auch dass ich da anderer Meinung bin. Wenn Gold ein Fluchtweg wäre, dann würde dieser schon geschlossen sein. Das Goldverbot kommt so sicher wie das Amen in der Kirche.

    @ greedo: stimmt. Schulden per se stimulieren sogar die Wirtschaft. Es kommt aber auf die Höhe der Schulden an, nicht auf die Schulden an sich.
    Sobald das frisch erzeugte Geld nicht mehr durch Waren gedeckt ist (Golddeckung geht rein mengenmäßig nicht), entsteht Inflation. Auch da kommt es dann auf die Höhe an.
    In einer Hyperinflation verlieren alle; die einen etwas mehr wie die anderen. Wer immer nur zur Miete gewohnt hat, muss dann eben Miete bezahlen für die er sich früher hätte ein eigenes Haus hätte kaufen können. Selbst schuld und eben nicht nachgedacht.
    Praktisches Beispiel: ich habe mir Mitte der Siebziger Jahre am Stadtrand von Düsseldorf eine ETW gekauft und rund 150.000 DM dafür bezahlt. Aber ich wusste ganz genau, dass 1972 eine gleichwertige ETW nur DM 85.000 gekostet hatte- direkt von der Baufirma und Neubau.
    Wie hoch ist der Preis jetzt?
    Dabei haben wir jetzt noch keine galoppierende Inflation; die kommt erst noch.

  6. @Markus
    Dass ein Goldverbot kommt, ist überhaupt nicht sicher und heute sogar eher unwahrscheinlich! Vorher gibt es Zwangsanleihen, Zwangshypotheken oder ähnliches, die gab es in der Vergangenheit übrigens auch (z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangshypothek oder hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsanleihe). Gold spielt im Finanzmarkt derzeit eine untergeordnete Rolle, ganz anders als noch vor wenigen Jahrzehnten. Ein Restrisiko bleibt allerdings. Aber nur, wenn das Gold preismäßig wieder interessant wird (bezügl. „Golddeckung geht rein mengenmäßig nicht“).

  7. Hallo Markus,
    mir ist auf jeden Fall verbotenes Gold lieber, als entwertete Papiere.
    Steuerhinterziehung ist auch verboten.
    Aber ich bin Edelmetallhorter und habe natürlich auch einige hundert kg Silber.
    Damals, 2000, kostete die Unze etwa 5,50 Euro und heute Abend aktuell 13,30 Euro.
    Das sind in dieser Zeit 242 Prozent *steuerfreie* Kurssteigerung.
    Ich lach mit tot, denn in der Zeit hat der DAX gerade mal etwa 65% Kursteigerung gebracht, und die mussten noch versteuert werden.
    Mein Silber habe ich eigentlich gar nicht auf dem Radar.
    2000 eingelagert und vergessen.
    Und Silber war noch nie verboten.
    Ich finde es immer lustig, wenn die Gegner von Edelmetallen immer die Verbotskeule herausholen.
    Aber was sollten Sie auch sonst für Gründe nennen?
    Gold hat tausende Jahre seine Kaufkraft behalten.
    Und Papiere???

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  8. @ Bürgender

    Naja, Deine Worte in Gottes Gehörgang!
    Warten wir doch einfach die nächsten Jahre ab.

    Aber wir müssen differenzieren: das Goldverbot, welches ich meine, gilt selbstverständlich für Privatpersonen.
    Regierungen und Körperschaften werden davon ganz sicher nicht betroffen sein, denn diese brauchen das Gold um den Staatshaushalt abzusichern.
    Aber für Privatpersonen muss es kommen.
    Denn es ist ein Fluchtweg um der Enteignung zu entgehen und Fluchtwege müssen geschlossen werden.
    Muss denn überhaupt enteignet werden?
    Ja! Absolut! Anders geht es nicht. Roosevelt und Hitler haben das 1933 ganz genau gewusst und handelten entsprechend.

  9. Hallo Helmut,

    Du machst in diesem Leben keinen Goldfetischisten mehr aus mir. Ich habe das alles durch.
    Vor etlichen Jahren habe ich noch fleißig auf Seiten wie http://www.goldseiten.de Kommentare geschrieben und war mit mit dem „Aufgewachten“ (Wake up), der dort auch schrieb, in der Sache gegen die Riesengemeinde der Goldanbeter einig.
    Allerdings blieb ich eher sachlich, während der „Aufgewachte“ die Goldgläubigen als Lumpensammler bezeichnete und den nicht humorlosen Begriff: „die Lumpensammler haben fertig“ prägte.
    Jedem halt das Seine. In Indien kaufen die Leute sehr gern Gold, vor allem auch verarbeitet als Schmuck.
    Ich habe meiner Frau vor Jahren eine hübsche Bernsteinkette geschenkt. Auch da sehen wir einen enormen Wertzuwachs gegenüber Papiergeld.
    Fakt ist aber immerhin und von Dir nicht wegzuleugnen, dass
    man mit Gold nicht einkaufen kann. Es muss zwingend in das jeweilige gesetzliche Zahlungsmittel „umgetauscht“ (verkauft) werden. Anders geht es nicht.
    Und genau da wird der Staat einhaken. Er wird nicht dulden dass jeder superschlaue Bürger (auch „Pack“ genannt) den in etlichen Jahren möglicherweise horrend hohen Goldpreis einheimst. Er wird deshalb den Goldpreis festlegen und das auf einem sehr niedrigen Wert. Sollte das aber nicht passieren, dann bliebe immer noch eine Sondersteuer.
    Wer die Einkaufsquittung nicht mehr vorlegen kann, dessen Einkaufspreis wird dann geschätzt und natürlich zugunsten des Finanzamtes.
    Glaube mir; alle Regierungen sind betrügerisch und wirtschaften betrügerisch. Man hält das „Pack“ einfach für doof. Es geht meistens immer nur um Posten, um Einfluss und um Macht.
    Die AfD scheint sich bislang jedenfalls davon zu unterscheiden. Denen geht es darum, Deutschland vor der totalen Machtübernahme durch den Islam zu bewahren und verzichtet deshalb auf Pfründe. Sollte die AfD irgendwann die Macht innehaben, wird sich das mit Sicherheit wieder ändern. Aber jetzt, in dieser Situation, halte ich die AfD als die besten Arbeiter für Deutschland. Ich sehe keine andere Alternative um die Ausplünderung Deutschlands und aller ihrer Ersparnisse (auch des Goldes bei der Bundesbank!) zu begegnen.
    Aus der Sicht eines „Spaniers“ sieht das freilich wieder anders aus. Aber auch dort gilt der Euro.

  10. Ja Markus,
    die Zukunft wir es zeigen.
    Es ist nur verwunderlich, dass Menschen Papieren (gleich welcher Art) ihr Vermögen anvertrauen, obwohl sie wissen, dass alleine in den ,letzten 100 Jahren diese Papiere bis zu
    99,3 % gegenüber Edelmetalle ihren Wert verloren haben.
    So hat der Dollar seit dem Jahre 1913 etwa 97% verloren und das Pfund gegenüber Silber 99,3%.
    Die Menschen glauben an eine Wertbeständigkeit von Papierwerten, obwohl der Staat diese mit nur einem Federstrich ungültig oder mit einer Lastenausgleichssteuer belegen kann.
    Meine Unzen müssen sie erst einmal finden.
    Ganz kalt läuft es mir heute den Rücken runter, wenn ich nur dran denke, dass ich die etwa 350% an Kursgewinnen bei Gold und die etwa 270% bei Silber hätte versteuern müssen.
    Grausam.
    Der Aktienbesitzer freut sich dagegen über seine DAX-Gewinne (seit 2000) um etwa 65%, wofür er in der Zeit, in der das eingesetzte Kapital um die Hälfte an Kaufkraft verloren hat und gegenüber Gold sogar um etwa um etwa 83% verloren hat, und für die 65% Scheingewinne noch Steuern gezahlt hat.
    So etwas kann man aber auch nur Leuten abverlangen und als eine Art der Kapitalanlagen erklären, die schon ziemlich weit neben ihren Schuhen stehen.
    Da bleibt eben nur als Rechtfertigungsgrund, den ich als eine Art Stockholm-Syndrom ansehe:
    Gold kann man nicht essen und es kann verboten werden.
    Wenn mir von meinen Hunderttausenden, die ich 2000 in Edelmetallen investiert habe, heute (wie beim DAX)
    kauftkraftmäßig (trotz der 65% Kurssteigerung) nur etwa
    60% geblieben wären, und auch noch dafür Steuern zahlen müsste, würde ich nicht mit meinem Bauch in Spanien in der Sonne liegen, sondern auch wohl nach Erklärungen suchen, um vor mir selbst zu rechtfertigen, warum ich so viel Gel verloren habe und von den Scheingewinnen auch noch Steuern zahlen müsste.
    So sind aus angenommenen 300 TSD über 1 Millionen geworden und das legal steuerfrei und Niemand weiß wo sie sind.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  11. Hallo Markus,

    dann verkaufe alles Gold (man sollte immer dann verkaufen wenn es am schönsten ist) und kaufe dafür Sachwerte nach dem Crash. Nach meinem Gefühl werden die Aktienmärkte weltweit um etwa 25 % in der Spitze zurück setzen.
    Dann kaufe Gazprom; derzeitige Dividendenrendite
    knapp 6 %.
    Wohin soll denn Gazprom auf seinem derzeit ausgebombten Kurs noch fallen?

    @ 0177translator

    Ich hatte die Sendung mit der Salon Bolschewikin Gesine Schwan damals sogar aktuell im Fernsehen gesehen.
    Nach meiner Meinung fliegt dieses ganze tatsächliche Pack in nicht allzu ferner Zukunft auf die Schnauze.
    Anstatt andächtig zuzuhören, wenn ein Fachmann wie Prof.
    Hans Werner Sinn redet, da babbeln diese Laien dazwischen.

  12. Die 120% vom BIP sind nur die Spitze eines Eisberges: alle ausländischen Dollarguthaben beinhalten das Recht, in den USA einzukaufen. Das sollen ca. das 8-fache des Welt-BIP eines Jahres sein. Wenn Japaner und Chinesen diese Guthaben in den USA für Einkäufe benutzen wollen (z.B. wie Indonesien: Kauf von 100 Boeing-Jets), müssen die USA liefern – oder Konkurs erklären. Die Geldmenge in den USA steigt dramatisch, ohne dass eine einzige Tomate mehr auf dem US-Markt wäre. Zu deutsch: das können die niemals stemmen. Der Wert des Dollar wird nicht durch Waren/Gold o.ä. abgesichert, sondern nur durch die über 800 Auslandsstützpunkte der Army – und deshalb sind die auch da. Dass die „Verteidigungskosten“ eine der Hauptursachen für das Defizit sind, zeigt, dass sich der Teufelskreis längst geschlossen hat.

  13. Es ist allerdings so, dass die Chinesischen Guthaben in Dollar in US Anleihen festgelegt sind. Wobei die Laufzeiten unterschiedlich sind.
    Wenn also China Boeing kaufen will, müssen erstens die Laufzeiten beachtet werden und zweitens die Anleihen in Dollar abgerechnet werden.
    Übrigens hatte ichmich oben vertan mit „Hallo Markus“. Gemeint war natürlich Helmut.

  14. Hallo Markus,
    der Witz bei physischen Gold ist, dass man es erst dann verkauft, wenn der Fall eintritt, für den es gedacht war; meistens für die private Altersvorsorge.
    Desto kürzer Goldanlagen sind, desto mehr Risiko muss man wegen Kursschwankungen einrechnen.
    Mit meinem letzten Kauf 2009 habe ich noch Glück gehabt, denn bis heute sind es in Euro auch noch etwa 65% Kurssteigerungen.
    Wer z. B. erstmalig 2012 Gold gekauft hat, hat in Euro etwa 30% verloren.
    Aber er brauch das Gold erst in etwa 30 Jahren um seine Rente aufzubessern.
    Mal sehen was es dann kostet.
    Auf kurzfristige Spekulationen habe ich mich nie eingelassen.
    Ich will Niemanden haben, der mir gegenübersteht, keine Bank, keinen Bankberater, kein Finanzamt, keine Krankenkasse; nur eben zwangsläufig der Staat und den kann ich wechseln.
    Außerdem ist es mir wichtig, dass ich die Edelmetalle anonym habe, bzw. kaufen konnte.
    Was ein Problem werden wird, wenn wir hier das Haus verkaufen, denn dafür werde ich Silber kaufen und das kann dann schnell in Richtung 1 Tonne gehen.
    Aber anders rum gerechnet, sind es auch nur 10 Eimer voll.
    Außerdem habe ich von Börse überhaupt keine Ahnung.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  15. Wie es ausschaut, ist die letzten Tage und heute, die von mir schon länger erwartete Korrektur an den Börsen eingetreten.
    Meine persönliche Prognose liegt bei rund 25 % bei DAX, gerechnet vom Indexstand 13.000.

    Aber man täusche sich nicht. Es wird eine genauso heftige Gegenbewegung nach oben geben.

  16. Das ist echt spannend. Denn sobald sich ein echter Börsencrash andeutet, dürfte die Fed ihre „Zinswende“ sofort beenden und wieder mit QE-Programmen beginnen. Anderenfalls sind Banken und v.a. Versicherungen zurück im Krisenmodus.

  17. Korrekt Bürgender.

    Und dann beginnt der zirkulus virtuosis.
    Wenn die Zinsen nämlich aus falschen politischen Gründen nicht steigen dürfen,
    weil institutionelle Käufer Staatsanleihen kaufen, wodurch die Anleihen steigen und die Zinsen sinken, dann ist die Inflation irgendwann nicht mehr zu stoppen.
    Und genau das haben wir hier in Deutschland Anfang der Zwanziger Jahre erlebt.
    Diese Hyperinflation endete durch Währungsreform, nämlich der Einführung der Deutschen Rentenmark.
    Verloren hatten dadurch alle. Also auch die Mächte, Frankreich und England, welche 1919 den Versailler Vertrag erzwangen.

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