US-Sanktionen: Keine Medikamente für iranische Zivilisten


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Die Regierung in Teheran pocht auf ihr Recht, als Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrags Atomenergie zu friedlichen Zwecken zu nutzen. Die Sanktionen, die seitens der USA und Europa gegen den Iran verhängt wurden, zeigen allem Anschein nach noch immer keine Wirkung. Wirklich? Die iranische Zivilbevölkerung bekommt die Sanktionen zu spüren: Inflation, Verlust von Arbeitsplätzen und kein Zugang mehr zu wichtigen Medikamenten.

Wird seit 1979 von den USA bedroht: Teheran
Bild: Amir1140, Lizenz: CC-BY-SA-3.0-migrated

„Die US-Sanktionen gegen den Iran haben auf die iranische Regierung keinerlei Einfluss, treffen die Zivilbevölkerung jedoch hart“, sagte der in Teheran ansässige Journalist und politische Kommentator Hamid Reza Emadi. Er bezeichnete die Sanktionen im  Gespräch mit RT als „Völkermord“ und beschreibt, wie die Bürger davon betroffen sind.

Die Gespräche zwischen der IAEA und dem Iran werden am Freitag fortgesetzt – mehr als zwei Monate, nachdem die letzten Gespräche gescheitert sind. Teheran besteht darauf, als Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrags Atomenergie zu friedlichen Zwecken nutzen zu dürfen. Der Westen hingegen bleibt skeptisch und unterstellt der Islamischen Republik die Absicht, heimlich Atomwaffen herzustellen.

Emadi erklärt, wie seine eigene Familie von den Sanktionen betroffen ist. Etwa sein Vater, der an Diabetes erkrankt ist, erhält aufgrund der Sanktionen keine Medikamente mehr. ”Tausende und abertausende Iraner im ganzen Land haben diese Probleme. Selbst Krebspatienten erhalten nicht mehr die Medikamente, die sie benötigen“, sagte er.



So würden Menschen, normale Zivilisten, Menschen die nichts mit dem Atomprogramm zu tun haben, getötet. „Die Sanktionen sind ein Völkermord“, unterstrich Emadi. “Die Vereinten Nationen schweigen schamlos und tun praktisch nichts, weshalb sie ihre Glaubwürdigkeit verloren haben“, betonte er. James Corbett, Redakteur des Corbett Report, glaubt, dass sich Teheran grundsätzlich kooperativ mit der IAEA zeige. Jedoch würden viele „hinterhältige Taktiken“ benutzt, um die Glaubwürdigkeit Teherans zu untergraben.

Die iranische Währung Rial hat vor der Anbindung an den Dollar im Januar massiv an Wert eingebüßt, zudem wurde durch das Embargo eine schwere Wirtschaftskrise im Iran ausgelöst. Zahlreiche Iraner verlieren ihre Jobs – so sind heute etwa 50% aller weiblichen Akademiker im Iran arbeitslos. Der iranische Privatsektor steht unter enormem Druck, da Zahlungen an Lieferanten von Bau- und Ersatzteilen aufgrund des Ausschlusses aus dem internationalen Handel nicht mehr geleistet werden können.

httpv://www.youtube.com/watch?v=t0g8bkQp9Vg

13 Kommentare

  1. alles nur wegen einem nutzlosen papierfetzen namens dollar, dem die ganze welt wie in trance hinterher läuft. unsere nachfahren in 200 jahren werden sich wundern wie primitiv wir menschen einst waren.

  2. Für das Geld welches die Amis für Rüstung und Krieg verbraten, könnte die halbe Welt kostenlos mit allen Medikamenten beliefert werden. Boykottiert McDonalds und Burger King in Deutschland!

  3. …haben uns ganz schön süchtig und abhängig nach Oel, verbunden mit USD gamacht, dass wir wegschauen, wenn man andere Länder dafür attackiert, um die privaten Taschen der Grossaktionäre zu füllen (welche das Krditgeld zu 0.5% Libor nachgeschmissen erhalten)-

  4. K.W.: Nicht halbe Welt…2x die ganze Welt…dabei sind die Bankenrettungen noch nicht mit einberechnet, denn wir retten keine Staaten (Griechenland), sondern Bankunternehmen, die keine Kostenkontrolle hatten.

  5. Der Journalist Emadi sollte nicht so einen Scheiß schreiben. Die Medikamente der Pharma-Industrien sind für schlimmer als Placebos. Nicht nur, dass diese keine positive Wirkung haben, diese machen den Menschen nur kranker und abhängiger – dazu noch bekommen die Menschen noch einige extra Leiden, die sie noch nicht gekannt haben.

    Die Menschen im Iran sollten sich freuen, dass dieses Dreckszeug – genannt „Medikamente“ – nicht ankommt. Sie sollen ihre Ernährung umstellen, sie sollen sehr viel rohkost essen und dabei viel Grünes. Sie sollten kaum kochen und kein Fleisch fressen, keine tierischen Produkte !
    Dann verlieren alle ihre selbstgemachten Beschwerden und können herzlich über die Völkermordbringende Pharma-Verbrechen lachen.
    Schade, dass es die Menschen nicht mal dann begreifen wollen, wenn sie schon die Krankheit haben….

    Bei den gesunden Menschen kann man sich noch die Dummheit erklären, dass das vegane Leben abgelehnt wird.

  6. da magst du recht haben aber für die menschen ist es ein schock plötzlich ihr ganzes leben umstellen zu müssen nur weil ein obama das land sanktioniert. genau wie hier wissen die meisten menschen im iran nix von ’selbstgemachten beschwerden‘ wie zuckerkrankheit.

  7. Die Iraner sind ein diebisches Dreckpack!Mal im Ernst;wie kommt denn das US-ÖL unter iranischem Sand?Und da die Puritaner/Pilgrims/Mayflower-Elite das Heilige Land besiedelten und alles Gute waren sind alle Präsidenten gottgleiche Wesen die nur unser Bestes wollen.Da die Iraner die letze freie arische Rasse sind müssen sie halt ausgemerzt werden,ganz klar.Man freue ich mich auf eine zionistische Welt indem ich einen beschnittenen Übermenschen die Füsse lecken kann!Alles gute dem iranischem VOLK!

  8. stefan sandor@
    Ich kann dir nur beipflichten. Dies könnte sogar die Rettung der Erkrankten sein, wenn sie dieses Gift nicht mehr einnehmen. Darüber müssten die Menschen auch noch aufgeklärt werden.

  9. @ stefan sandor
    .
    Vegane Diät ist nicht gerade gesund. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung. Alles in Maß und Ziel!
    .
    lg hubert

  10. Mein Name soll hier bloss was über die Machtgelüste in jener Region provozieren und anregen, sich zu informieren, über die Schergen von Lord Schwarzbartschwert.

  11. Es ist eine Frechheit, hier zu veganer Lebensweise als Allheilmittel zu raten. Macht das Krankheiten wie Hämophilie, Diabetes, Krebs jetzt erträglicher? Hilft vegane Lebensweise bei Erbkrankheiten? Meiner Meinung nach handelt es sich hier um eine Menschenrechtsverletzung. Traurig auch, dass wir Deutschen dabei mitspielen (EU).

  12. Hehe, das war doch die erste Granloge der Freimaurer im Persischen Reich (Iran). Dummerweise wurden die Gängster nach ein paar hundert Jahren von der Iranischen Volksrevolution vertrieben…

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