US-Politiker: Obama muss für Kriegsverbrechen hängen


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Obama muss für seine Kriegsverbrechen und die Tötung von Amerikanern bei Drohnenangriffen im Ausland wegen Hochverrats verurteilt und „hoch aufgehängt“ werden. Dies sagte Joshua Black, Kandidat für einen Sitz im Repräsentantenhaus in Florida.

Barack Obama
Bild: Wikipedia, public domain

Der Kandidat für einen Sitz in Floridas Repräsentantenhaus, Joshua Black, meldete in einer Kurznachricht seines offiziellen Twitter-Accounts, dass US-Präsident Barack Obama aufgrund seiner Kriegsverbrechen verhaftet und „hoch aufgehängt“ werden müsse (Quelle).

Grund für diesen Tweet sind die von Obama angeordneten Drohnenangriffe im Ausland. Black bezog sich dabei auf eine im Jahr 2011 durchgeführte Attacke, bei der US-Bürger ums Leben kamen. „Er sollte wegen Hochverrats hingerichtet werden“, sagte Black. „Ich denke, dass die angemessene Strafe die Todesstrafe ist […] da es rechtswidrig ist, Amerikaner ohne Gerichtsverfahren zu töten.“ Über seinen offiziellen Facebook-Account bekräftigte Black seine Ansicht: „Gewöhnliche Amerikaner würden wegen Hochverrats hingerichtet werden, also auch Obama.“

Die Republikanische Partei von Florida verurteilte die Aussage. „Dies ist bedauerlich, verachtenswert und sollte nicht öffentlich diskutiert werden“, sagte Susan Hepworth, Kommnikatonsdirektorin der Republikanischen Partei Floridas gegenüber der Huffington Post.

Laut dem Londoner Bureau of Investigative Journalism wurden seit 2004 allein in Pakistan 363 Drohnenangriffe durchgeführt (Stand Februar 2013), 311 davon auf Befehl von Obama. Schätzungen zufolge kamen durch die Bombardements zwischen 2’634 und 3’468 Menschen ums Leben, darunter mindestens 176 Kinder. Zudem wurden zwischen 1’268 und 1’431 Personen durch die Angriffe verletzt. Laut pakistanischen Menschenrechtsaktivisten sind 93% aller Getöteten zivile Opfer.

24 Kommentare

  1. Natürlich hat Herr Black völlig Recht und darüber MUSS diskutiert werden bis diese Praktiken eingestellt werden. Aber: gleichzeitig MUSS auch über die Praxis der Todesstrafe diskutiert werden. „Du sollst nicht töten“. Drohnen, (unerklärte) Angriffskriege, Todesstrafen meineserchtens alles falsch, nur wie ändern ist die Frage!

  2. So etwas zu sagen, wie Herr Black sich wagt, würde hier sofort den Kopf kosten und/oder Derjenige würde als Terrorist in die Tiefen der Geheimdienste verschwinden.

    Wenn Zwei das Gleiche tun, bedeutet das noch lange nicht, dass nicht einer davon als Held gilt und der Andere gehängt würde.

  3. Herr Black hat Recht. Man sollte die Todesstrafe nur für politiker erlauben. Und nur Politiker sollten gläsern sein.
    Wir sollten die Politik steuern und die sollten nur den kopf hinhalten.

    Wir sind momentan „Bürger“ und bürgern für diese Bastarde.
    Sollen die lieber für uns Bürgen…

  4. Ah, dass ist wieder die typisch amerikanische Einstellung: Für die Tötung von US-Amerikanern muss er natürlich sofort gehängt werden. Das bei den Drohnenangriffen auch Tausende anderer Zivilisten ums Leben gekommen sind, ist vollkommen egal. Die sind ja nichts wert!!!

  5. Die Todesstrafe ist in jeder zivilisierten Gesellschaft fehl am Platz und daher prinzipiel IMMER abzulehnen. 35 Jahre Haft, wie für Chelsea/Bradley Manning, tun es doch auch.

    Hintergrund:
    Jede Bestrafung ist zugleich Rache. Recht und Rache entstammen derselben Wortwurzel. Ein Richer ist nichts anderes, als ein Rächer. Rache soll in erster Linie nicht vernichten, sondern lehren. Der Delinquent soll wissen, wie es ist, dieses oder jenes erleiden zu müssen. Bei der Todesstrafe wird dieser Ansatz von vorn herein ausgeklammert. Hier geht es nur noch um blindwütigen Vernichtungswillen und somit um einen der niedrigsten Beweggründe, die es gibt. So primitiv sind nicht einmal Tiere und Insekten.

  6. Hallo,

    Dies ist nicht nur in den USA so.
    Was ist mit den „Friedensmissionen“ der Bundeswehr und der NATO.

    Die echten Terroristen sitzen im Bundestag und den Parlamenten die diese Einsätze befürworten.
    Waffenlieferungen,Uranmunition,Drohnenkäufe usw.

    Grüße

  7. @Josch – Die US Justiz und der Strafvollzug dort sind eindeutig in der
    Form von Rache gemeint, bin kein Jurist, aber das kann man nachlesen.

    Zu Obama : Der Mann hat sich durch einige neue Gesetze und ein paar Änderungenq uasi zum Führer und Oberbefehlshaber gemacht.

    Mit dem NDAA hat er das Gesetz hinter sich, also alles legal, wie damals in der DDR die Todesschüsse am antifaschistischen Grenzwall. Somit setzte Obama einen bösen Terroristen im April 2010 auf die Todesliste völlig legal, und die CIA ist dann völlig legal befugt diese Person auszuschalten. Der 1. Versuch ging in die Hose, aber die zweite Rakete hats gebracht. Aber wenn man 2 Pässe hat und ein Imman ist und Obermacker bei Al Kaida war, dann ist es egal, dass man in den USA geboren ist. Die Staatsbürgerschaft ist bei der Drohen-Nummer völlig unerheblich. Auch einen Rauschebart und Turban muss man nicht tragen, Religion unwichtig. Wenn der Friedensnobelpreisträger der Ansicht ist, dass du ein Terrorist bist, dann zückt er seinen Füllfederhalter und schickt dir eine Hellfire Missile. Somit hat Mr. Obama das so genannte Standrecht, welches im Krieg zur Anwendung kommt mit des NDAA auch ins Zivilleben übertragen. Bereits in 2011 wurde Obama wegen des NDAA mit Adolf Hitler verglichen in Artikeln auf kritischen US Websites.
    Wie viel Kritik gegen Obama abgeht in USA, das wird in den deutschen Lügenmedien selbstverständlichg nicht erwähnt, und es geht hauptsächlich eben um den NDAA und die Tötungen per Drohne.

    Der im obigen Artikel erwähnte Drohnenkill aus 2011

    http://en.wikipedia.org/wiki/Anwar_al-Awlaki

    Meine Meinung (der sich niemand anschließen muss)
    Das ist für mich nicht nur identisch mit dem Standrecht, sondern auch das Gleiche wie der so genannte Partisanenerlass an der Ostfront. Die Methoden (juristisch) der Amis nach 45 in Bezug auf Gerichtsbarkeit in D waren nicht zimperlich, alles ebenfalls nachlesbar.

    Sehr informativ ist das hier

    http://archive.org/stream/MachtGegenRecht1952103S..pdf/AschenauerRudolf-MachtGegenRecht1952103S._djvu.txt

  8. @Kaiser Wilhelm – Ich teile Ihre Sicht, wie Sie sie im letzten Abschnitt >>Meine Meinung//–<< darlegen.
    Würden an die nach 1945/46 ständig Krieg anzettelnden und kriegsführenden Staaten (ich glaube auf die Namensnennung kann verzichtet werden) die selben Maßstäbe und Rechtsnormen angelegt werden wie zu Nürnberger-Zeiten und noch weit danach,würden nicht nur die verantwortlichen Politiker dieser Staaten hängen,sondern,den Vorgaben der Goldhagen, Fischer und anderer Klugscheißer -vor allem in USA,Israel und in dieser BRD- folgend, müßte die Gesamtbevölkerung (denn ein [Staats-]Volk gibt es dort nicht)für jeden Gemeuchelten und den angerichteten Schaden bis in die Xte Generation BÜSSEN müssen.
    Bei all dem bliebe noch unberücksichtigt,daß die Gründe und Voraussetzungen sich in einen Krieg einzulassen AUCH für das damalige Deutsche Volk wesentlich andere waren als die,die heute von den kriegstreibeden Politikern,den Finanz- und Wirtschaftseliten und der Staats-Bevölkerung in den entsprechenden Staaten als Begündung für Killerkommandos und Überfall heuchlerisch angeführt werden.

  9. @Rudi Schulle

    Das ist erstaunlich nicht wahr? Schneidet sich ein US-Amerikaner beim rasieren, sieht man schon die Nationale Sicherheit durch die Rasierklingenindustrie gefährtet.
    Walzt aber die US-Tötungsmaschinerie; pardon, die Friedensmissionen meinte ich natürlich; durch die Länder dieser Welt und hinterläßt gigantische Leichenberge, scheint das keinen Ami auch nur im mindesten zu jucken!
    Vielleicht sollte man sich die kranke Idiologien in „Gottes eigenem Land“ mal etwas genauer ansehen. Den irgendeinen Grund muß diese Ignoranz ja haben.
    Aber aller Welt erzählen, wir Deutschen wollten „Herrenbmenschen“ sein.

  10. die todesstrafe ist auch abzulehnen da durch ein fehlurteil ein gänzlich unschuldiger hingerichtet werden könnte wer würde eine solche schuld auf sich nehmen
    übrigens in meinem letzten buch stehen interessante dinge zu diesem thema

  11. Ich bin auch nicht unbedingt ein Freund der Todesstrafe. Erstens eben auch wegen möglicher Fehlurteile, und zweitens halte ich das für viel zu human.
    Meine Empfehlung wäre daher so was wie der Ablauf in den Folterknästen Guantanamo und Bagram Airfield, und das lebenslänglich. Dort jedoch kommt die körperliche Betätigung leider zu kurz. Dann doch eher die stalinistische Variante, denn GEARBEITET haben die meisten Politiker ja noch nie.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslager_Workuta

    http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Archipel_Gulag

  12. Ja Kaiser, Todesstrafe ist viel zu human, wäre eher für ein Lager in Sibirien oder Nordkorea, evtl auch in China….schuften bis zum umfallen, dann hätten sie wenigstens einmal im Leben gearbeitet….

  13. @Tony Katz

    Meinst du die hinterblieben der opfer begrüßen es das so ein verbrechen noch diskusions fähig is ich mein das is sowas von bescheuert immer so blöde debaten die sich in die länge ziehen und trotzdem bombardiert wird das wird nie aufhören ich mein wie würdest du dich den fühlen wenn deine eltern deine geschwister deine ganze familie weggebombt wird würdest du da noch diskutieren wollen? hahaha ich frag mich was ihr für menschen seid das is so lächerlich.

  14. Nichts dergleichen wird geschehen.
    Warum, weil das Recht immer auf der Seite des Stärkeren ist.
    Moralisch durchaus fragwürdig. Aber es ist so.
    Es kommt auch darauf an, wie man, wenn man unschuldig ist, damit umgeht.
    Ich meine; geschickt oder weniger geschickt.
    Nehmen wir den Fall des russischen Querulanten Nemzow.
    Der hat Jahre gegen die russische Politik und gegen Putin besonders agitiert und ist öffentlich aufgetreten. Und nichts ist passiert.
    Ausgerechnet jetzt, wo Putin extrem unter Druck steht, ausgerechnet dann wird dieser Nemzow erschossen. Einen schlechteren Zeitpunkt für die Moskauer Regierung kann man sich kaum denken. Aber, im Umkehrschluss, auch keinen besseren im Sinne der Widersacher Putins. Es macht doch hellhörig, dass dieser Poroschenko nur Stunden nach dem Mord bereits Putin beschuldigte. Dabei ist die Rolle dieses Poroschenko in Sachen
    MH 17 noch in unguter Erinnerung. Seit klar ist, dass die Ukraine dahintersteckte hört man nämlich nichts mehr aus dem westlichen Qualitätsjournalismus. Wäre es anders, würde der Stimmenrekorder endlich in London ausgewertet und die Ergebnisse bekannt gemacht. Aber dann wäre die Merkel, die ebenfalls Russland lauthals beschuldigt hatte, blamiert. So hoffen diese Leute, dass die Fernsehzuschauer das bald vergessen haben werden. Auch im Falle Nemzow bin ich auf die geistigen Verrenkungen gespannt. Wie hieß es doch einmal so schön: Im Westen nicht Neues. In diesem Sinne!

  15. @MG Kurtz – OMG, du lebst??? Nicht mal mein NSA Kontakt konnte mir verraten, warum du hier keine Texte mehr hinterlässt. Urlaub in Gitmo, oder doch im FEMA Trailer Park?? – Die Luftpost Seite habe ich schon früher empfohlen, andere Kollegen hier auch. Das Archiv von denen ist der Oberknaller.

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