US-Großbanken verlieren 114 Milliarden in einer Woche


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Die Federal Reserve meldet einen „kleinen Bank Run“ auf amerikanische Großbanken: Allein in der ersten Januarwoche wurden 114 Milliarden Dollar von den 25 größten Instituten abgezogen. Gleichzeitig verkauft die US-Mint Rekordmengen an Gold- und Silbermünzen. Ob auch ein Zusammenhang zum Abzug deutscher Goldreserven besteht?

Verlieren die US-Bürger endlich das Vertrauen?
Die US-Megabank Goldman Sachs

Laut neuesten Zahlen der Federal Reserve wurden seitens Kunden amerikanischer von Großbanken Einlagen in Rekordhöhe abgezogen. Allein in der ersten Januarwoche wurden 114 Milliarden Dollar abgehoben, der höchste Wert seit den Ereignissen des 11. September 2001. In Finanzkreisen wird dies als „kleiner Bank Run“ bezeichnet. In den großen Medien wird darüber nur sehr sensibel oder gar nicht berichtet. Die Washington Times bezeichnet dies als „Mysterium„.

Laut Experten könnte ein Grund dafür das „Transaction Account Guarantee“-Programm (TAG) sein, das im Jahr 2008 verabschiedet wurde und am 31. Dezember 2012 ausgelaufen ist. Dabei handelt es sich um eine Maßnahme der Regierung, durch die kleinere Banken vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt werden wollen. Diese Theorie ist jedoch nicht sehr wahrscheinlich, da kleine Banken laut FED-Zahlen nur 0,9% ihrer Einlagen eingebüßt haben.

Eine andere, eher wahrscheinlichere Möglichkeit ist ein weiterer Vertrauensverlust in das Finanz- und Bankensystem, auch vor dem Hintergrund interessanter Bewegungen am Goldmarkt. Denn zufällig gab es im Januar auch einen Run auf Gold und Silber (siehe Youtube Video). Ganze 500 Millionen Dollar haben US-Anleger im Januar in Gold und Silber konvertiert. Die US-Mint hat in nur 30 Tagen 7,5 Millionen Unzen Silber verkauft, ein neuer  Allzeit-Rekord. Ob dabei auch ein Zusammenhang zum Abzug der deutschen Goldreserven aus den USA besteht?