US-Drohnen töten 100 Menschen in zwei Tagen


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Mehr als hundert Menschen haben durch US-Drohnenangriffe in Somalia, im Nordwesten Pakistans und im Jemen in den vergangenen zwei Tagen ihr Leben verloren. Dies berichtet der Nachrichtensender PressTV. Am Samstag wurden 15 Menschen getötet und 43 weitere wurden verletzt, als das US-Militär einen Angriff auf das Dorf Bilis Qooqaani im Süden Somalias, 450 Kilometer westlich der Hauptstadt Mogadischu, durchgeführt hatte. Bereits am Freitag hatten die USA einen Angriff in dieser Gegend durchgeführt, wodurch mindestens 70 Personen starben. Darüber hinaus wurden am Samstag bei einem Bombardement durch eine Drohne in Pakistan, Süd-Waziristan, fünf Menschen getötet und vier weitere verletzt. Nach Berichten pakistanischer Sicherheitskräfte feuerte das unbemannte Flugzeug am frühen Morgen vier Raketen auf ein Haus in Baghar Chīna.

Anwohner teilten Reportern mit, dass vier US-Drohnen unmittelbar vor den Angriffen in der Region gesichtet worden waren. Bereits am Freitag wurde ein Fahrzeug in der Nähe des Dorfes von Darpa Khel, etwa vier Kilometer westlich von Miranshah in Nord-Waziristan, von einer Drohne beschossen. Weitere sieben Menschen, darunter ein ägyptischer Staatsbürger, kamen am Freitag im Süden Jemens durch Drohnenangriffe ums Leben. Sicherheitskräfte sagten Reportern unter Bedingung der Anonymität, dass die sieben Personen durch drei separate Drohnenangriffe getötet worden seien. Zudem sei eine Moschee durch die Angriffe beschädigt worden, wodurch weitere vier Personen verletzt wurden.

Philip Alston, UN-Sondergesandter für außergerichtliche Hinrichtungen, sagte in einem Bericht Ende Oktober 2010, dass die Angriffe die allgemeine Regel, ziviles Leben zu schützen, untergraben würden. Alston betonte weiter, dass er befürchte, die Drohnenangriffe durch die CIA könnten eine “Play Station”-Mentalität hervorrufen. Menschenrechtsaktivisten betonen immer wieder, dass durch Drohnenangriffe außergerichtliche Tötungen durchgeführt würden und dies gegen internationales Recht verstoße. Sam Zarifi, Asien-Pazifik-Direktor von Amnesty International, hatte laut einem Bericht des Bureau of investigative Journalism im August gefordert, dass die Obama-Administration die rechtliche Grundlage für die außergerichtlichen Tötungen klären müsse. Daraufhin hatte das Weiße Haus verkündet, dass die Hinrichtung eines Menschen von nun an auch ohne richterliches Urteil durchgeführt werden kann.

Die Attacken sind bei der pakistanischen Bevölkerung höchst unpopulär. Die pakistanische Regierung ist jedoch nicht bereit, sich dem Druck der USA zu widersetzen und eine militärische Offensive gegen die US-Stützpunkte im Land durchzuführen.

3 Kommentare

  1. Dann scheint ja diese Sache entschieden zu sein. Am Ende entscheiden keine Gerichte mehr über den Tod von Menschen, sondern Beamte und in letzter Konsequenz der Präsident. Na wenn das kein Fortschritt ist. Ok, wir hatten schon mal vergleichbare Entwicklungen in Deutschland, aber dann sollte man sowas auch als das benennen was es ist … schlicht eine Diktatur

    http://qpress.de/2010/11/14/usa-diktatur-in-den-startlochern/

    Sehen wir doch einfach mal diese Drohnenfliegerei in den unterprivilegierten Ländern als reine Übungsstunden. Da kann man wunderbar testen wie effektiv das Mordsgerät funktioniert ohne selber seinen Arsch aus der Deckung bewegen zu müssen. Alles was ein Turban auf dem Kopf hat ist logischerweise verdächtigt und die Abschussfreigaben können auf Zuruf erfolgen. Und wenn die Jungs noch keine Kills für den zu vermelden haben, dann können sie ja auf dem Rückflug zur Basis nochmals Ausschau halten, um das Soll zu erfüllen.

    Spannend wird es dann, wenn diese dann ausgereifte Technik zurück in die Heimat kommt, um unsere Sicherheit zu gewährleisten, beispielsweise um die Übeltäter auf den Occupy Wall Street Protesten punktgenau ausradieren zu können. Wir sehen also. letztlich dient alles unserer Sicherheit, der Freiheit und dem Schutz der Demokratie und wer es wagt was anderes zu behaupten ist ein Terrorist … und klingelts? Auf die setzen wir dann die Drohnen an und el Presidente entscheidet wie viel Opposition er noch braucht.

  2. Drohneneinsatz heisst nach meinem Verständnis legalisierter Vorfall, der nicht untersucht werden darf.
    Im Gegensatz zu angeblichen Gaskammern(httpv://www.youtube.com/watch?v=OGWLAmrHo44&feature=related) des dritten Reiches sind diese Leben vernichteten Videospielzeuge für die Welt sichtbar existent.

  3. If american is killing people – just for fun – why does not the rest of world kills us-spies in all other countries out of america – just for fun – . a new society game / play for 6 billion people (6 000 000 000) against less 20 000 0000 us-citizen outside of america.

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