US-Diplomat prognostiziert Euro-Crash in 18 Monaten


Eurozone/Kurz & knackig

Ted Malloch ist der wahrscheinlichste Kandidat für die Position des künftigen US-Botschafters in der Europäischen Union. Dieser glaubt anscheinend nicht wirklich an eine rosige Zukunft des Euro-Projekts, eher an ein baldiges Scheitern der Gemeinschaftswährung. Der Euro „könnte in 18 Monaten zusammenbrechen“, so der Top-Diplomat. „Ich denke nicht, dass es sich nur um eine sterbende Währung handelt. Aber im kommenden Jahr oder in eineinhalb Jahren wird sie echte Probleme bekommen und könnte tatsächlich zusammenbrechen. Eine Sache, die ich im Jahr 2017 tun würde, ist den Euro zu shorten“, sagte er gegenüber BBC.

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bbc



2 Comments

  1. Die Verantwortlichen in der EU handeln nach dem Motto.
    Das Elend von übermorgen,
    sichert die Macht von morgen,
    mit den kriminellen Mittel von heute.
    Der Euro muss (wie jede andere Währung auch) zerbrechen, oder bis zum Exzess inflationiert werden.
    Papiere müssen enteignet werden und Immobilien müssen mit Zwangshypotheken belastet werden.
    Ansonsten ist der Neustart einer Währung nicht möglich.
    Ich hoffe aber, dass das alles erst nach 2019 geschieht, denn erst 2018 können meine liebe Frau und ich unsere Immobilie in Spanien verkaufen.
    Also Draghi, druck bitte immer weiter, ich brauche nur noch 2 Jahre.
    Und wenn dann durch die druckerei noch mehr Geld da ist, bekommen wir sicher noch einige Baumwolllappen mehr für unser Häuschen.
    Wäre alles 2007/8 den Bach abgegangen, hätte ich noch nicht einmal meine Lebensversicherung in Unkapttbares umtauschen können.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  2. Über all diesen privaten und nicht privaten Unpässlichkeiten thront aber die Frage: Warum?
    Es hatte doch an Warnungen nicht gefehlt. Als Kohl und Mitterand 1990 als Preis für die Wiedervereinigung die Aufgabe der DM und das Konstrukt einer europaweiten Kunstwährung beschlossen, wurde immer wieder von Fachleuten darauf hin gewiesen, dass für die „überstaatliche“ Währung kein Staat haften würde und es auch keine Abwertungen mehr geben könne. Dieses Argument wurde von den Machthabern in Europa leichtfertig vom Tisch gewischt.
    Mittlerweile ist klar, spätestens seit der Griechenland- Krise, dass die mangelnde Verantwortung (Zahlungspflicht bei Problemen) überwiegend bei Deutschland und Österreich, Niederlande, Luxenburg liegt. Seitdem gärt es zu diesem Punkt.
    Würde ein Bankrott eines größeren Landes (z.B. Italiens) nicht sofort den Bankrott Deutschlands nach sich ziehen?
    Der andere Punkt, die Unmöglichkeit der Abwertung ist aber der eigentliche Sargnagel für diese künstliche Währung.
    Marine Le Pen (die französische Industrie braucht dringend eine Abwertung!) hat bereits angekündigt, den Euro zu verlassen und den Franc wieder einzuführen. Gleiches wird vermutlich, wenn Renzi abgetreten ist, mit Italien geschehen.
    Und für Griechenland hatten Fachleute schon von Anbeginn der Schuldenkrise ein Austritt aus dem Euro und die Rückkehr zur Drachme gefordert. Mit einer abgewerteten Währung hätte das viel zu teure Griechenland wirtschaftlich aufholen können.
    Die Schulden wären zwar im gleichen Maße auch teurer geworden, aber das diese Schulden jemals zurück gezahlt werden glaubt sowieso kein Mensch.
    Als „Dank“ für die teilweise von Deutschland übernommenen Kreditrisiken forderte die Regierung in Athen 200 Mrd. Euro für angebliche Kriegsschäden im zweiten Weltkrieg.
    Dabei war es Griechenland gewesen, welches die Neutralität 1940 aufgab und wo britische Offiziere sich in Athen die Klinke in die Hand gaben. Darauf folgte aber nicht der Angriff Deutschlands, sondern der von Italien!
    Aber von Italien fordern die Griechen nichts, wohl wissend das dort nichts zu holen ist.

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