US-Defizit: 292 Milliarden Dollar Miese in 8 Wochen


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Kein guter Start für das noch junge Geschäftsjahr 2013, das im Oktober begonnen hat: Die US-Regierung hat allein im Oktober und im November 292 Milliarden Dollar mehr ausgegeben, als eingenommen. Die sogenannte „Fiscal Cliff“ wird ab Januar das nächste Sorgenkind.

Profitiert immer: Die Wallstreet

Das Defizit im US-Haushalt hat in nur 8 Wochen des laufenden Geschäftsjahres 2013 stolze 292 Milliarden Dollar erreicht, wie das Congressional Budget Office (CBO) am Freitag bekanntgab. Allein im November habe die US-Regierung 172 Milliarden mehr ausgegeben, als eingenommen. Je Bürger immerhin rund 547 Dollar – in nur einem Monat!

Trotz aller Beteuerungen der Obama-Regierung sind die Ausgaben im Vergleich zum ebenfalls katastrophalen Vorjahr im selben Zeitraum um weitere 4 Prozent bzw. 22 Milliarden Dollar gestiegen. Kosten im Gesundheitssektor sind um 8 Prozent gestiegen und Zinsaufwendungen trotz Nullzins-Politik ebenfalls um 5 Prozent. Für Arbeitslosengeld muss die Regierung 22 Prozent weniger Dollars aufbringen, Militärausgaben sind um 2 Prozent gesunken.

Das enorme Defizit des noch sehr jungen Geschäftsjahres, das erst im Oktober begonnen hat, lässt auch für 2013 nichts Gutes erahnen. Das Volumen der sogenannten „Fiscal Cliff“, die ein weiteres Loch in den US-Haushalt reißen und ab Januar das nächste Sorgenkind der US-Regierung sein wird, beträgt mindestens 600 Milliarden Dollar, wie das das CBO beziffert hat.

Finanzminister und Ex-Fed NY-Präsident Timothy Geithner hat vorgeschlagen, die Steuern um 1,6 Billionen Dollar zu erhöhen, um Wachstum im Gegenwert von 1,2 Billionen Dollar zu erzeugen. Laut CBO wird diese Maßnahme jedoch so gut wie keinen nützlichen Effekt haben. Ein kleiner Trost für die Obama-Regierung: Bei der privaten Verschuldung in den USA sieht es auch nicht besser aus.

9 Kommentare

  1. je schneller umso besser, die weltweiten Rohstoffe werden für den Ami immer teurer, weil immer mehr in anderen Währungen abgerechnet wird. Je schneller der Ami fault um so friedlicher für die Welt.

  2. der ami wird seine wirtschaftliche misere wieder den rest der welt bezahlen lassen. ob wieder wir deutschen dafür herhalten müssen?

  3. @Ahmed – Ganz genau, China wird dabei wohl völlig draufgehen. Zurück auf den Acker. Tut mir wirklich leid um die liebenswürdigen Chinesen aber wer sich auf einen Handel mit dem Teufel einlässt….

  4. @spaßbremse
    China ist zwar anderst als die USA aber nicht wirklich besser. Heutzutage gibt eigendlich kein Land auf der Welt wo man wirklich dahinter stehen könnte. Am Ende ist der Leidtragende immer der normale Bürger. Geld ist nurnoch eine dumme Spielerrei ohne jeglichen Realwert.

  5. Ob China besser od. schlechter als die Usa ist konnen wir aufzählen.Ausrotung der Indianer die Kriege die sie in den Letzten 200 Jahren geführt hat um sich Wirtschaftlich zu bereichern die USA ist ein Groser dieb hat die welt einen gröseren dieb gehabt. Osmanin, Römer, Cingiz Khan.Das reicht das was die usa auf der Welt anrichtet.
    Ach ja die zwei Atom bomben auf Japan wollen wir nicht vergessen.

  6. Das ist genau mein reden. Es gibt heute kein Land mehr hinter dem man stehen könnte. Eins ist primitiver als das andere.
    Hier werden die Länder angehimmelt die gegen Amerika und Israel sind, völlig egal um welches Land es sich handelt.
    Diese Ansicht kann ich nachvollziehn, der Hass auf Amerika und Israel ist so groß das vieles ausgebledet wird. Man verliert die Umsichtigkeit. Das all die Gegner kein Stück besser sind, gar genauso primitiv.
    Ich teile hier die Ansicht über den Westen. Doch ganz klar ist kein anderes Land besser. Handeln alle auf Kosten der Bürger.
    Und wer meint das Nordkorea, China, Russland oder der Iran so toll sind kann ja dort hinziehn. Besser wird sein Leben dann auch nicht.
    Nun steinigt mich weil ich nicht zu 100% die Meinung teile.

  7. @ Syrer

    Sowohl das British Empire wie auch die USA haben als Weltmächte zu oft moralisch versagt. Vielleicht hat der Schock über die Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki die Großmächte vom Schlimmsten abgehalten. Dann aber war es moralisch verwerflich, dass gerade die Bevölkerung dieser beiden Städte den Preis für den Frieden während der Nachkriegszeit zahlen mussten. Ähnliche Fragen stellen sich zum Vietnamkrieg und den beiden Kriegen gegen den Irak von 1992 und 2003.

    Man stelle sich aber vor, das Sowjetreich Stalins oder das Reich Maos wäre die Weltmacht Nr. 1. Oder Nationalsozialisten würden über ein Reich vom Ural bis zum Atlantik herrschen…

    Doch wie schon der Kanzlerkandidat der SPD – Steinbrück – sagte, verlieren die USA zusehends ihren Status als Weltmacht Nr, 1. Um das derzeitige Tempo der Neuverschuldung von ca. 10 % des BIP zu stoppen, werden die USA ihre weltweites militärisches Engagement zurückfahren müssen. Andernfalls ziehen sie die Weltwirtschaft in eine bisher nicht gekannte Katastrophe hinein…

  8. also Steinbrück zu zitieren im Zusammenhang mit Maßnahmen gegen den Weltuntergang ist schon sehr gewagt, wenn nicht feist. Dem Mann würde ich meine schrecklichste Schwiegermutterhexe andrehen um ihn aufs Kreuz zu legen, wobei ich mir nbicht sicher wäre, ob der sie nicht gegen Honorar zuschwallen würde.

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