US-Defizit 2014 soll auf 2 Mrd. Dollar pro Tag sinken


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Obama und die US-Presse haben allen Grund zu feiern: In den USA gibt eine Familie mit zwei Kindern nächstes Jahr nur knapp 800 Dollar mehr pro Monat aus, als sie einnimmt. Zumindest, wenn man das voraussichtliche US-Haushaltsdefizit 2014 in Höhe von 744 Milliarden Dollar auf den einzelnen US-Bürger herunterrechnet.

100’000 Dollar-Schein
Bildquelle: Wikipedia

Um nur 4,4 Prozent des BIP wird sich der gigantische Schuldenhaufen der Vereinigten Staaten in Höhe von heute 16,8 Billionen Dollar im Fiskaljahr 2014 erhöhen. Im Vergleich zu 2013 (5,5 Prozent) ist das ein echter Fortschritt, freut sich US-Präsident Barack Obama laut hunderten begeisterten, fast identischen Presseberichten. Diese 4,4 Prozent entsprechen 744 Milliarden Dollar, die die US-Regierung im Jahr 2014 voraussichtlich nicht einnehmen wird, aber trotzdem ausgeben möchte.

Das US-Haushaltsdefizit wird laut Obama „mit der größten Geschwindigkeit seit vielen Jahren“ sinken. Für diese außerordentliche Leistung müssen Steuern erhöht und Sozialausgaben gesenkt, Steuerschlupflöcher für Reiche geschlossen, Renten gekürzt und Krankenkassenbeiträge erhöht werden. Bis 2023 soll das Defizit auf 1,7 Prozent „geschrumpft“ werden, heißt es. Pro Tag werden die USA also auch im neuen Jahr ca. 2 Milliarden Dollar neue Schulden machen. Umgerechnet auf eine Familie mit zwei Kindern gibt diese somit monatlich fast 800 Dollar mehr aus, als sie einnimmt.

Während die US-Regierung also Kosten verursacht, die die US-Steuerzahler längst nicht mehr stemmen können und inzwischen fast 50 Millionen US-Bürger sogenannte Food Stamps (Lebensmittelmarken) beziehen, weil sie sich nicht mehr selbst ausreichend versorgen können, unterstützt das Weiße Haus die von der westlichen Wertegemeinschaft nach Syrien eingeschleusten Kampftruppen erneut mit sündhaft teurem Militärgerät. Vor diesem Hintergrund macht es möglicherweise sogar tatsächlich Sinn, dass sich der sogenannte Heimatschutz in großem Umfang auf einen möglichen Bürgerkrieg in den USA vorbereitet.

11 Comments

  1. „Nur“ 800 Dollar mehr??? Na Toll, von den Amerikanern war ja außer Krieg noch nie viel zu halten. Wie sagte mal ein Deutscher Politiker über die USA? “ So dumm kann man gar nicht regieren dass man mit dem Land und den Bodenschätzen und den Möglichkeiten in wirtschaftliche Schwierigkeiten kommt“. Naja die Amis können das schon, das dümmste aller Völker, sagte ich schon immer.

  2. Ja, die Neuverschuldung soll auf nur noch 2 Mrd. Dollar pro Tag sinken. 🙂 Der Staat gibt praktisch jeden Tag neue Schuldscheine aus in Höhe von 2 Mrd. US-Dollar. Dieses System funktioniert eigentlich nur noch, weil die meisten Menschen es noch nicht kapiert haben, was da abgeht und Angst davor haben, dass der Goldpreis fallen könnte.

  3. Ja, JPM & GSI haben dan leerverkauften Zertifikaten beide Edelmetalle schön deftig gegen Süden geschickt. Man darf nicht vergessen, je mehr Geld verschulded ((treffender wäre Umverteilt)) wird, je schneller verarmt das Volk. Es gibt aber scho gegen 10 Mio. Millionäre, davon haben 1 Mio. 3-stellige Millionen Millionen und die weniger als 1% haben das selbe, aber in Milliarden. Die Grosskonzerne sind defakto so Pleite wie die Banken. Aber solange sie über ihre eigenen Banken von der Nationalbank Gratisgeld bekommen, solange kann man Politiker kaufen und und Expandieren, bis wenigen Managern die ganze Welt gehört. Der Bürger bürgt für die aufgenommenen Staatsschulden, denn Steuern zahlen nur die angestellten Deppen mit Lohnausweis. (Gehöre auch dazu)! Die Grosskonzerne den Managern und Bankstern.

  4. @Bürgender – 425 Kg (Gewicht, egal was) in einer Handtasche. Ich glaube das
    geht. Ich habe neulich 11 Kg Nazigold in der Zigarettenschachtel durchbekommen. Scherz beiseite, das kommt dabei raus wenn man Praktikanten beschäftigt mit PISA Abitur. Sarrazin hat Recht.

  5. Und wo verbuchen wir die 500 bis 600 Milliarden Dollar Handelsbilanzdefizit im laufenden Haushaltsjahr?

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