UNICEF: 6,6 Millionen syrische Kinder auf Hilfe angewiesen


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Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) meldet, dass mehr als sechs Millionen syrische Kinder auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Die Unruhen im Land werden von den USA und Verbündeten nach mehr als drei Jahren weiterhin mit Finanzmitteln und Waffenlieferungen aufrecht erhalten.

Demo in Latakia,Syrien Bildquelle: SANA
Demo für Frieden in Latakia, Syrien
Bildquelle: SANA, Archivbild

Am Freitag sagte UNICEF-Sprecher Simon Ingram während einer Pressekonferenz in Genf, dass 6,6 Millionen syrische Kinder auf Hilfe angewiesen sind. „Dies ist eine erstaunliche Zahl und sie steigt sehr sehr schnell.“ Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen zeigt sich besonders besorgt aufgrund des heißen Sommers in der Region, der die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung gefährden und somit den Ausbruch gefährlicher Krankheiten verursachen könnte.

UNICEF hat bisher nur 37 Prozent des bis Ende 2014 zugeteilten Budgets erhalten, um syrischen Kindern im Land sowie Flüchtlingen in den Nachbarländern zu helfen. Insgesamt handelt es sich um eine Summe von 770 Millionen US-Dollar. „Es besteht tatsächlich eine reale Gefahr, dass wir uns in Folge dieser Finanzierungskrise gezwungen sehen, einige notwendige Dienstleistungen einzustellen“, sagte der UNICEF-Sprecher weiter.

Im Zuge einer von westlichen Banken hervorgerufenen Nahrungsmittelkrise brachen im März 2011 Unruhen im Syrien und vielen weiteren arabischen und afrikanischen Ländern aus. Kurz später war die Ordnung nach Reformen in Syrien wieder hergestellt, doch begannen die USA und Alliierte mit dem Einschleusen schwerbewaffneter Kampftrupps, die seither versuchen die Regierung zu stürzen.



Über 160.000 Menschen haben Berichten zufolge bis heute ihr Leben gelassen. Ende Juni 2014 hatte US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama weitere 500 Millionen Dollar für die Ausbildung und Bewaffnung der Kämpfer angefordert.

2 Kommentare

  1. 6,6 Mio Kinder bei einer Bevölkerung von 22 Mio sind ja eigentlich alle Kinder. Kann ich mir nicht vorstellen, wahrscheinlich will er druck machen wegen seinem Budget und um seinen Porsche abbezahlen zu können. Von der kriminellen uno halte ich sowieso nichts. Guter Hinweis auf den kriminellen Obama, mir sträuben sich die Nackenhaare.

  2. So, so, die UNICEF sorgt sich…. und will wieder mal Geld eintreiben. Nun, soll sie sich’s doch am richtigen Ort holen, bei Obomba und seiner Verbrecherbande des militärisch-industriellen Komplexes, die sich Milliarden in die Taschen betrügen und die Weltgemeinschaft den Schaden bezahlen lassen. Wenn die Amis als Volk zu blöde sind, um sich gegen eine solche durch und durch korrupte Regierung zu wehren, sollen sie auch die Schäden bezahlen. So gehen die USA endlich Bankrott und es kann einen Neuanfang geben. Aber eben, die UNO ist ja nur noch das Schosshündchen im Kapitol zu Washington.

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