Ungarn lehnt „Migration als Menschenrecht“ ab


Die ungarische Regierung wird sich trotz erheblichen Widerstands der EU, der Vereinten Nationen und George Soros weiterhin gegen die illegale Einwanderung stemmen. Notfalls soll das Sicherheitspersonal aufgestockt und Grenzzäune errichtet werden.

Ungarn Einwanderung EU
Ungarn Einwanderung EU, Bild: Gegenfrage.com

Ungarns Chefsicherheitsberater György Bakondi sagte gestern laut der offiziellen Webseite des Ministerpräsidenten, dass die Veröffentlichung des ersten Entwurfs des UN-Migrationspakets „Anlass zur Sorge gebe“.

Ungarn wolle nicht Teil eines Vertrags sein, der besagt, dass Migration ein grundlegendes Menschenrecht ist und jeder frei wählen kann, wo er sich niederlassen möchte. „Das widerspricht den Interessen sowohl Ungarns als auch Europas“, so Bakondi weiter.

Er fügte hinzu, dass der ungarische Außenminister ermächtigt worden sei, Vorbereitungen für einen möglichen Ausstieg aus den Verhandlungen zu treffen. Allerdings habe das Kabinett in diesem Fall das letzte Wort.

Unterdessen sagte Bence Tuzson, Staatsminister für Regierungskommunikation, das Hauptziel bestehe darin, den Migrationsprozess zu stoppen. Anderenfalls werde Ungarn an diesbezüglichen Verhandlungen nicht mehr teilnehmen. Das UN-Dokument sei „ein ziemlich komplexer Vorschlag, aber praktisch ist eine Wiederholung des Soros-Plans“.

Sicherheitschef will „alle Schlupflöcher schließen“

Der ungarische Sicherheitschef Zoltán Kovács sagte am Montag auf einer Pressekonferenz in Brüssel, sein Land werde „weiterhin alles in seiner Macht stehende tun, um alle Schlupflöcher zu schließen“, welche illegale Einwanderung organisieren und fördern.

Nach den Erfahrungen Ungarns würden „selbsternannte Wohltätigkeitsorganisationen oder Menschenrechtsorganisationen nach einer ganz anderen politischen Agenda operieren“. Mit anderen Worten, so sagte er, diese Organisationen unterstützten die Pläne des US-Finanziers George Soros oder des Migrationspakets der Vereinten Nationen.

Sein Land halte sowohl die Europäische Union als auch sich selbst für fähig die Grenzen zu schützen, fügte Kovács hinzu. Und man werde es alles tun, um sicherzustellen, dass sie geschützt sind. „Wenn nötig, kann Ungarn einen Zaun bauen, seine Polizei- und Streitkräfte verstärken und das rechtliche Umfeld entsprechend seinen Zielen gestalten“, so Kovács weiter.

Die ungarische Regierung müsse sich um die ungarischen Interessen kümmern, wenn es um den Entwurf der Migrationsdokumente der Vereinten Nationen gehe. Eine wirksame Methode gegen illegale Einwanderung sei etwa der Bau von Grenzzäunen.

Seit Ungarn an der Grenze zu Serbien einen Zaun errichtet habe, sei die Zahl der regelmäßigen Versuche illegaler Einreise nach Ungarn auf ein vernachlässigbares Maß zurückgegangen, fügte er hinzu. Darüber hinaus sei ein strengerer Rechtsrahmen erforderlich, um das globale Migrationsproblem zu regulieren.

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abouthungary, abouthungary

5 Comments

  1. Vielleicht begreife ich es auch nicht.
    Wikipedia schreibt dazu.
    …Als Migration wird eine *auf Dauer* angelegte räumliche Veränderung des Lebensmittelpunktes einer oder mehrerer Personen verstanden. Migration, die über Landesgrenzen hinweg erfolgt, wird als internationale Migration bezeichnet…

    Warum soll ein Land überhaupt *dauernd* Flüchtlinge aufnehmen?
    Gut- wenn dort in diesem anderen Land Krieg herrscht, dann muss man das tun.
    Aber sobald der Krieg vorbei ist, müssen sie wieder zurück.
    Hauptsächlich sollten die Länder Fluchtlinge aufnehmen, die auch schnell von den Flüchtlingen erreicht werden können.
    Wenn Deutschland nur 10% der Kosten, die heute in Deutschland aufgewendet werden, um das Problem zu verwalten, dafür verwendet würden, dass in den Nachbarländern die Flüchtlinge direkt unterstützt werden und die Staaten, die Flüchtlinge auf Zeit aufnehmen, für die Erstellung der notwendigen Infrastruktur unterstützt würden, wäre doch das Problem gelöst.
    Wer sich dann doch noch zu uns „durchkämpft“ könnte postwendend in diese sicheren Lager ausgeflogen werden.
    Oder wäre es nicht zumutbar, als ein an Leib und Leben bedrohter Mensch, in einem Lager gebracht zu werden, wo auch seine Landsleute untergebracht sind und wo eine menschenwürdige Versorgung möglich ist?
    Warum sollten wir dauernd fremde Menschen aufnehmen?

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  2. „Migration“- bereits der Begriff ist irreführend.
    Denn man muss differenzieren zwischen dauerhafter Einwanderung, diese nennt man Immigration und die Auswanderung von Einheimischen in andere Länder eben Emmigration. Diejenigen, welche ein politisches Interesse am Völkeraustausch haben, reden deshalb verharmlosend und verallgemeinernd von Migration.
    Es wird deshalb weitgehend verharmlost, weil eben jedes Jahr mehr als einhunderttausend gut ausgebildete und gut integrierte Deutsche unser Land verlassen.
    Die werfen ganz einfach beide völlig gegensätzliche Vorkommnisse zusammen.
    Wer im Internet sucht, der findet, dass für rückkehrwillige Deutsche keine Bundesregierung auch nur annähernd soviel Geld frei macht wie für ungelernte Bauern aus dem Morgenland.
    Die Prioritäten lauten eben anders; nicht das was Deutschland und den Menschen nutzt, sondern das was der Politik gewisser internationaler Kreise nutzt, wird gemacht.

    Es gibt überhaupt kein „Menschenrecht“ auf Immigration in ein anderes Land aus wirtschaftlichen Gründen.
    Wäre das sinnvoll, wäre das bei der UNO längst Bestandteil der Richtlinien.
    Europa, nein Westeuropa, verkommt zusehends als ein Interessenball internationaler und auswärtiger Kreise.
    Und genau das wird Europa wieder spalten.
    ich betrachte schon seit längerem die Personalie Angela Merkel als „Rache von Erich Honecker“.
    Die Spaltung wird nicht mehr aufzuhalten sein.
    Die geifernden links-grünen Dumpfbacken in der Politik beweisen das täglich und ahnen noch nicht einmal, dass diese nur die Sachwalter fremder und antideutscher Interessen sind.

  3. Was es hingegen gibt – und immer schon gegeben hat! – ist das uneingeschränkte Recht der Menschen ihre Heimat und die Seinen vor Unbill zu schützen, vor Plünderern zu verteidigen und Invasoren abzuwehren.

  4. die ungarn sind die nachfahren der hunnen, eines turkomongolischen, aus zentralasien eingefallenen banditenvolkes.

    sie haben in der deutschen frühgeschichte eine wichtige rolle gespielt – durch raubzüge durch ganz mittel- und westeuropa haben sie die germanisch-deutschen volksstämme im 10. jahrhundert zur einigkeit gezwungen.

    ohne diesen äußeren druck wäre das ostfränkische reich womöglich auseinandergefallen und es hätte viele kleine völker in mitteleuropa – sachsen, dänen, alemannen, flandern, baiern usw. – gegeben.

    wir haben sie dann durch heinrich den ersten und vor allem durch otto den großen so gründlich geschlagen, daß sie das banditenleben aufgegeben haben und im karpatenbogen seßhaft geworden sind.

  5. Der Begriff „Hunnen“ wurde von den Engländern im Ersten Weltkrieg verwendet und meinte damit die Deutschen.
    Als die Germanen die Stadt Rom weitgehend zerstörten, fand die römische Bezeichnung für die Germanen „Barbaren“ ihre ungewollte Bestätigung.
    Wenn wir wollen, dass die Sieger von 1945 endlich Ruhe geben und deren linke deutsche Einpeitscher auch, nach 70 Jahren,
    dann sollten wir die vermutete Herkunft der Ungarn auch vergessen oder mit der der „Barbaren“ vergleichen.
    Zumal Ungarn gemeinsam mit Österreich eine Doppelmonarchie bildeten und das Ganze ging sehr demokratisch zu- demokratischer jedenfalls wie die heutige EU.
    Jetzt rettet Ungarn ganz Westeuropa. obwohl die Linken, Grünen und sonstige Sozis mittlerweile den Wirtschaftsflüchtlingen Flugzeuge schicken und dann kann Ungarn seine Grenzen schließen wie es will.

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